Fragliche Alternativen zu Viagra

Die erektile Dysfunktion, im Volksmund zumeist "Impotenz" genannt, kann sowohl körperliche als auch psychische Ursachen haben. Insbesondere bei körperlicher Ursache ist Viagra ein beliebtes Potenzmittel geworden. Neben "Viagra" bewerben zahlreiche Firmen andere medizinische oder pflanzliche Mittel zur Potenzsteigerung. Dass diese Produkte nicht ungefährlich sein können, wurde beispielsweise im Jahre 2010 deutlich, als das Schweizerische Heilmittelinstitut Swissmedic 120 Proben von Potenzmitteln beschlagnahmte und bei 40 Prozent dieser Proben schwere Qualitätsmängel nachweisen konnte. Bei keiner einzigen Probe waren die notwendigen Informationen zur Einnahme und Risiken vollständig und angemessen beigelegt. Außerdem fielen diverse Fälschungen und Falschangaben auf.

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Auch pflanzliche Potenzmittel können Nebenwirkungen verursachen

Viele verbinden pflanzliche Potenzmittel mit nebenwirkungsfreien Mitteln ohne Risiken oder Wechselwirkungen. Tatsächlich enthalten aber auch Pflanzen Wirkstoffe, die mit Medikamenten wechselwirken können und Nebenwirkungen von Durchfall bis zur Leberschädigung verursachen können.

Die Wirksamkeit pflanzlicher Mittel ist nicht immer in Studien untersucht worden. Zudem enthalten pflanzliche Präparate aus unseriöser Quelle möglicherweise Schwermetalle, Rückstände von Pflanzenschutzmitteln und bei unsachgemäßer Lagerung auch Schimmel. Zuweilen werden pflanzlichen Präparaten, die an sich nicht potenzfördernd wirken würden, medizinische Wirkstoffe wie PDE-5-Hemmer, zu denen auch Sildenafil, der Inhaltsstoff von "Viagra", zählt, beigemischt.

Dennoch gibt es einige traditionelle Naturheilmittel, deren Wirksamkeit und Verträglichkeit durch Studien belegt werden kann: Dazu zählen unter anderem Bischofsmütze (andere Bezeichnungen: Horny Goat Weed, Elfenblume, Epimedium) mit dem Inhaltsstoff Icariin, der ähnlich wie PDE-5-Hemmer wirkt, und Koreanischer Ginseng (Panax ginseng). Auch bei Ginkgo biloba werden positive Effekte angenommen. Die Studienlage zu Damiana (Turnera diffusa) und Hafer (Avena sativa) ist dahingegen dürftig.

Andere Pflanzen wie Erd-Burzeldorn (Stichwein, Tribulus terrestris) konnten im Tierversuch Wirkung, in diesem Fall die Erhöhung des Testosteron-Spiegels, zeigen, blieben in Studien an Menschen allerdings ohne signifikanten Effekt. Als Potenzmittel diskutiert werden derzeit auch Maca (Lepidium meyenii Walp), Potenzbaum (Muira Puama oder Ptychopetalum olacoides), Yohimbin und L-Arginin.

Bei L-Arginin handelt es sich Aminosäure, die dem Körper als Stickstoffoxid-Lieferant dienen kann. Stickoxid hat eine erweiternde Wirkung auf die Blutgefäße. Gefährlich wird es, wenn pflanzliche Potenzmittel giftige Stoffe enthalten, wozu vor allem Schwermetalle, Pflanzenschutzmittel und beigemischte medizinische Wirkstoffe zählen. Nicht selten ist die genaue Zusammensetzung eines pflanzlichen Präparates nicht wahrheitsgemäß deklariert.

Traditionelle Chinesische Medizin: Studien entsprechen nicht EU Standards

An zehn Prozent der chinesischen Kliniken werden noch Methoden der Traditionellen Chinesischen Medizin angewendet. Neben der Akupunktur beinhaltet diese auch chinesische Heilkräuter, von denen es mehr als 10.000 gibt. Der uninformierte Erwerb von chinesischen Kräutermischungen ist allerdings nicht zu empfehlen.

Viele chinesische Studien entsprechen nicht den europäischen Standards und zudem stellt jeder Arzt seine Kräutermischungen ein wenig anders her, sodass keine Möglichkeit besteht, eine Standardisierung vorzunehmen. Außerdem können diese Kräutermischungen Cadmium, Quecksilber, Zinnober und Arsen enthalten, die schwere Leber- und Nierenschäden verursachen können. Den Kräutermischungen sind Einzelkräuter vorzuziehen, die in Deutschland nach hiesigen Auflagen angebaut wurden. Alternativ können qualifizierte TCM-Ärzte aufgesucht werden.

Indische Generika sind in der EU verboten

2015 verbot die EU 700 Arzneimittel aus Indien aufgrund mangelhafter Standards indischer Labore und Studien. Neben wirksamen und ungefährlichen Potenzmitteln überschwemmten zuvor billige und risikobehaftete Kopien den europäischen Markt.

Aufgrund des nicht unbeträchtlichen Risikos ist vom Erwerb und der Anwendung indischer Potenzmittel-Kopien abzuraten, auch wenn sich darunter sicherlich auch gut wirksame Generika befinden. Bereits 2010 wurde ein Vergiftungsfall durch gefälschtes Kamagra bekannt. Der Patient habe das Produkt von einem Freund bekommen, der es von einer indischen Webseite gekauft habe. Statt eines Sildenafil-Generikums erhielt der Patient jedoch ein mit Blei verunreinigtes Produkt.

Der Betroffene nahm mehrere Dosen der Fälschung zu sich, was zu einer akuten Bleivergiftung mit wiederkehrenden, Kolik-artigen Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen führte. Zusätzlich trat im weiteren Verlauf eine Hirnbeteiligung auf, die sich mit Desorientierung, Verhaltensauffälligkeiten und Selbstmorddrohungen präsentierte.

Der Vergiftungsfall war insbesondere darum gefährlich, weil der Patient verschwieg, Potenzmittel aus Indien genommen zu haben, wodurch die Ärzte lange im Dunkeln tappten. Die Gefahr gefälschter Potenzmittel wird immer noch von vielen unterschätzt. Das Verbot der EU dient darum dem Schutz der Menschen.

Richtige Anwendung bei mechanischen Hilfen wichtig

Alternativen zu medikamentösen und pflanzlichen Potenzmitteln sind leicht zu handhabende mechanische Hilfen. Insbesondere der Penisring, der in jedem Sex-Shop erhältlich ist, ist eine einfache Methode für eine stabile Erektion. Zu wählen sind Modelle aus flexiblen oder starren Materialien.

Die Größe sollte passend zum Penis gewählt werden. Insbesondere ist darauf zu achten, dass der Ring nicht zu klein ist, da er sich ansonsten nicht mehr über den erigierten Penis abstreifen lässt. Ringe aus starren Materialien sind mitunter größenverstellbar durch Klettverschluss oder Druckknöpfe.

Auf keinen Fall darf der Penisring länger als eine halbe Stunde getragen werden, da sich ansonsten das Blut in den Schwellkörpern zu lange staut und der Sauerstoffbedarf des Gewebes nicht mehr versorgt werden kann. Die Folge kann ein Absterben des Gewebes sein.

Die Penispumpe (Vakuumpumpe) steigert über Unterdruck den Bluteinstrom in die Penisschwellkörper. Ein elastischer Stauring (Penisring) verhindert das Abfließen des Blutes. Beim Kauf einer Penispumpe ist auf Qualität und eine genau Druckanzeige zu achten. Bei zu hohem Druck können Blutblasen am Penis entstehen! Wie beim Penisring gilt auch hier, dass die Stauung nicht über eine halbe Stunde aufrechterhalten werden soll. Eventuell kann eine Penispumpe auf Rezept verordnet werden, wenn die Diagnose einer erektilen Dysfunktion von einem Arzt gestellt wurde.

Spritzen und Harnröhrenstäbchen: SKAT & MUSE

SKAT und MUSE sind lokale medikamentöse Verfahren zur Potenzsteigerung. Bei der SKAT werden Substanzen, die die Gefäße erweitern, wie Papaverin und Alprostadil (Prostaglandin E1) in die Schwellkörper gespritzt. Als Komplikation kann eine Entzündung auftreten.

Bei der MUSE wird ein sehr kleines Zäpfchen in die Harnröhre eingeführt. Dort entfaltet das Medikament seine Gefäß erweiternde Wirkung.

Sichere und effektive Alternativen zu "Viagra"

Ebenso wirksam und sicher wie "Viagra" sind andere Phosphodiesterase-5-Hemmer (PDE-5-Hemmer), zu denen nicht nur Sildenafil, sondern auch Tadalafil (Cialis), Vardenafil (Levitra) und Avanafil (Spedra) gehören. Tadalafil hat die längste Halbwertszeit (18 Stunden) und ist zusätzlich als tägliche Anwendung für die Therapie der Benignen Prostatahyperplasie (gutartige Vergrößerung der Vorsteherdrüse) zugelassen. Studien belegen für die Alternativen zu "Viagra" eine allgemein gute Verträglichkeit.

In ihrer Wirksamkeit sind alle PDE-5-Hemmer vergleichbar, unterschieden sich jedoch in ihrem Nebenwirkungsprofil. Beispielsweise treten Veränderungen des Farbsehens ("Blaustich") häufiger bei "Viagra" auf als bei den anderen PDE-5-Hemmern. Wenn ein Präparat nicht gut vertragen wurde, kann auf ein anderes gewechselt werden. Bislang sind die Sildenafil-Generika am preiswertesten.

Penisprothese als letzte Möglichkeit

Die letzte Möglichkeit bei erektiler Dysfunktion, die sich durch keine Maßnahme mehr behandeln lässt, ist die Implantation einer Penisprothese. Diese besteht aus drei Teilen: In den Penis werden Schwellkörperimplantate eingesetzt, die Pumpe zum Bedienen der Schwellkörper befindet sich im Hoden und das Flüssigkeitsreservoir, das zum Aufpumpen der Schwellkörperimplantate dient, wird in den Unterbauch eingebracht. Über Schläuche sind die einzelnen Bestandteile miteinander verbunden. Nach dem Einsetzen einer Penisprothese sind andere Methoden nicht mehr anwendbar.


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Quellen: