Häufigste Gesundheitsschäden durch Rauchen

Jahr für Jahr sterben in der Bundesrepublik laut Informationen des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKZF) 110.000 bis 140.000 Bürger an durch das Rauchen verursachten Gesundheitsschäden. Drastische Warnhinweise und Symbolfotos auf den Zigarettenschachteln sollen Raucher vor den Gesundheitsrisiken warnen. Der Gesetzgeber hat zudem die Tabakwerbung fast komplett verboten und Rauchverbote für nahezu alle öffentlichen Räume ausgesprochen. Wie Rauchen dem menschlichen Körper negativ zusetzt, soll im Folgenden erläuterte werden.

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Rauchen schädigt die Lunge massiv

Tabakrauch enthält viele Hunderte verschiedener Substanzen, von denen nach aktuellem Forschungsstand bis zu 90 als krebserregend gelten. Beim Inhalieren von Zigaretten- oder Pfeifenrauch gelangen diese Substanzen über die Atemwege in die Lunge. Dort sind sie verantwortlich für chronische obstruktive Lungenerkrankungen (COPD, englisch: chronic obstructive pulmonary disease).

Rauchen verursacht Entzündungen in den Atemwegen, schädigt die Bronchien und Selbstreinigungsmechanismen des menschlichen Organismus. Zigarettenrauch zerstört Flimmerhärchen und Lungenbläschen. Die umgangssprachlich als "Raucherhusten" bekannten Symptome von starkem Husten, Auswurf von Bronchialschleim und Atemnot werden medizinisch als COPD bezeichnet.

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Was zunächst oft als eine chronische Bronchitis diagnostiziert wird, entpuppt sich später dann häufig als COPD. Frauen haben ein vier- bis fünfmal höheres Risiko als Männer, an COPD zu erkranken. Bei fortgeschrittenem Krankheitsbild ist das Lungengewebe irreparabel geschädigt und COPD nicht mehr heilbar - die Krankheit verläuft dann tödlich.

auswirkung des rauchens auf die lunge

Passiv- und Aktivraucher leiden zudem unter erhöhter Gefahr von Lungenkrebs und Asthma. In keinem anderen Körperteil als der Lunge richtet das Passivrauchen mehr Schäden an. Auf der anderen Seite wirkt sich ein vollständiger Rauchstopp schon nach wenigen Tagen positiv auf den Organismus aus, Lunge und Atemwege regenerieren sich. Zahlreiche Studien belegen, dass etwa das Risiko von Lungenkrebs sich bei Rauchern zehn Jahre nach dem Rauchstopp halbiert hat und die durch OCPD beeinträchtigen Lungenfunktionen sich schrittweise wieder verbessern.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Durch das Rauchen erhöht sich die Gefahr eines Herzinfarktes, Schlaganfalls oder von koronaren Herzerkrankungen. Aufgrund einer mangelnden Durchblutung des Herzens kann es zum Herzinfarkt kommen. Es wird vermutet, dass bei mindestens jedem dritten Herzinfarkt die Ursache im Rauchen zu finden ist. In machen Fällen führt eine Verengung der Blutgefäße, die auch in den Beinen auftreten kann, zur Amputation.

Nur durch ein konsequentes Rauchstopp kann Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorgebeugt werden. Das Risiko eines Herzinfarktes verringert sich bereits 24 Stunden später, während das Schlaganfallrisiko fünf Jahre nach der letzten Zigarette deutlich abnimmt.

Gehirnschäden

Rauchen schadet dem Gehirn, denn es verschlechtert die Gedächtnisleistung, das Lernen und logische Denken werden beeinträchtigt. Doch nicht nur für Gedächtnisstörungen ist das Rauchen ein Risikofaktor. Bei Menschen mittleren Alters, die unter Gedächtnisproblemen leiden, schreitet laut Experten auch eine Demenz oftmals sehr viel schneller fort.

Auswirkung auf den Stoffwechselprozess

Die Verdauung wird angeregt, da mehr Magensaft produziert wird und die Darmtätigkeit steigt. Der gesamte Stoffwechsel wird erhöht. Die Produktion von Adrenalin sowie die Herzfrequenz werden gesteigert. Dies führt zum vermehrten Abbau der Fette und des Blutzuckers, wobei der Körper mehr Energie umsetzt.

Dies ist auch der Grund, dass Menschen nach dem Rauchstopp oftmals zunehmen, da sich der Stoffwechsel verlangsamt. Auch die Erkrankung Diabetes Typ 2 wird begünstigt, da der Tabakrauch eine Insulinresistenz bewirkt.

Geschlechtsspezifische Folgen

Bei rauchenden Männern besteht ein erhöhtes Risiko einer Impotenz und von Erektionsstörungen, da der Tabakrauch die Fähigkeit der Blutgefäße beeinträchtigt, sich zu verengen oder zu weiten, was für eine Erektion unverzichtbar ist. Zudem zeugen Raucher schwerer ein Kind. In den Hoden verhindern die Gifte, dass die Spermien vernünftig wachsen und sich entwickeln können. Die Samenzellen von Rauchern tragen zudem häufiger Erbgutschäden.

Bei rauchenden Frauen steigt das Risiko von Fehl-, Früh- oder Totgeburten sowie von Brust- und Gebärmutterhalskrebs und einer Unfruchtbarkeit.

Gelenkschädigungen

Durch das Rauchen liegt ein erhöhtes Risiko vor, dass eine rheumatoide Arthritis oder Osteoporose auftritt. Laut Studien besteht zwischen dem Tabakkonsum und einer verminderten Knochendichte eine direkte Beziehung. Ob dies am Rauchen selber oder an den daraus resultierenden Risikofaktoren liegt, ist schwer zu sagen.

Raucher sind beispielsweise häufig schlanker, neigen zur ungesünderen Ernährung, einem höheren Alkoholkonsum und zu weniger Bewegung. Rauchende Frauen kommen auch häufig früher in die Menopause. All diese Faktoren erhöhen das Risiko für Osteoporose. Zwischen dem Rauchen und Arthrose besteht ebenso ein Zusammenhang. Der Kniegelenkknorpel verschleißt bei Rauchern etwa 2,3-mal schneller. Auch das Risiko für eine rheumatische Arthritis ist bei Rauchern etwa 2-mal höher.

Lungenschäden

Bis zu 90 Prozent der Lungenkrebsfälle werden durch Rauchen verursacht. Tabakkonsum schädigt die Schleimhäute der Atemwege. Die schützenden Flimmerhärchen verkleben. Das führt zur chronischen Bronchitis, einer dauerhaften Entzündung der Bronchien. Verengen sich die Bronchien zusätzlich, entsteht aus der Bronchitis eine chronisch-obstruktive Lungenerkrankung. Der so genannte Raucherhusten mit Auswurf von zähem Schleim ist ein typisches Symptom der chronischen Bronchitis. Bei der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung kommt Atemnot bei körperlicher Anstrengung hinzu.

Mundgesundheit

Hinsichtlich der Mundgesundheit führt das Rauchen zu Mundhöhlenkrebs, zu verfärbten Zähnen, Lippen und Zahnfleisch und zur belegten Zunge. Raucher leiden zudem häufiger an Parodontitis, da das Kariesrisiko steigt.

Die Abwehr der Schleimhäute verringert sich, wodurch Krankheitserreger ein leichteres Spiel haben. Das Zahnfleisch und -bett können sich entzünden, wodurch der Zahnhalteapparat geschwächt wird und die Zähne ausfallen können. Das Kariesrisiko steigt ebenso.

Nach zahnärztlichen Eingriffen treten bei Rauchern aufgrund der schlechteren Wundheilung häufiger Komplikationen auf. Bei starken Rauchern kann dies zum Verlieren von Implantaten führen.

Hautschäden

Das Rauchen führt zu einer beschleunigten Hautalterung, gestörten Wundheilung und zum allgemeinen Risiko von Hautkrankheiten. Das Gesicht verfügt bei den meisten Rauchern über Falten, eine bleiche, graue Haut und hagere Gesichtszüge. Bei Rauchern, die täglich 20 Zigaretten konsumieren, ist die Haut im Vergleich zu Nichtrauchern im mittleren Lebensalter bereits um etwa zehn Jahre mehr gealtert.

Für ein Verheilen von Wunden ist es wichtig, dass das Gewebe gut durchblutet und ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird, was bei Rauchern nicht der Fall ist. Daher verläuft der Heilungsprozess bei Rauchern schlechter.

Das Nikotin verengt die Blutgefäße. Das Kohlenmonoxid hindert die roten Blutkörperchen am Transportieren des Sauerstoffs. Tabakrauch fördert zudem die Bildung von winzigen Blutgerinnseln, wodurch die kleinen Blutgefäße verstopfen.

Häufigste Gesundheitsschäden durch Rauchen

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Das Herz-Kreislauf-System leidet unter Tabakrauch

Der inhalierte Rauch von Zigarette, Zigarren und Pfeifen führt dazu, dass sich die Blutgefäße verengen, macht das Blut zähflüssiger, lässt Blutplättchen verklumpen und greift die Herzmuskulatur an. Verursacht werden diese Effekte durch im Rauch enthaltene Substanzen wie Kohlenmonoxid, Benzpyrene und Glykoproteine. In der Folge steigt das Risiko von Arteriosklerose.

Der Fachbegriff Arteriosklerose beschreibt Verhärtungen in den Blutgefäßen. So entwickeln sich Plaques, es bilden sich Blutpfropfen. Diese Verstopfungen im Herz-Kreislauf-System können zu Schlaganfällen oder Herzinfarkten führen. Bis zu 50.000 Todesfälle jährlich zählt das Deutsche Krebsforschungszentrum unter Rauchern wegen Arteriosklerose.

Nicht direkt tödlich sind Amputationen, die aufgrund von arteriellen Verschlusskrankheiten unumgänglich werden. Diese Durchblutungsstörungen lassen Gliedmaßen schleichend absterben, das sogenannte Raucherbein ist ein Beispiel dafür. Generell besteht für Raucher ein erhöhtes Risiko von Thrombose. Ein kompletter Rauchstopp zeigt schon nach zwei Jahren kardiologische Befunde, die sich denen von Nichtrauchern wieder annähern.

Rauchen schädigt die Mund- und Zahngesundheit

Verfärbte, unansehnliche Zähne sind ebenso wie unangenehmer Mundgeruch die allgemein deutlichsten Auswirkungen des Rauchens auf den Mundbereich. Die wesentlich gefährlicheren Effekte ergeben sich allerdings tiefer in der Mundhöhle. Die giftigen Substanzen im Rauch schränken die Durchblutung im Rachen ein, der Organismus kann Infektionen nicht mehr gut bekämpfen und das Warnsignal von Blutungen fällt aus.

Parodontitis, also die Erkrankung von Zähnen und Kiefern, wird durch Rauchen begünstigt. In der Konsequenz droht die Rückbildung von Zahnfleisch und Knochenschwund - am Ende fallen die Zähne aus. Zahnärzte wissen zudem, dass Implantate bei Rauchern häufiger vom Körper abgestoßen werden als bei Nichtrauchern.

Nicht nur das Deutsche Krebsforschungszentrum weist weiter darauf hin, dass die Bildung von Krebstumoren in Mundhöhle, Kehlkopf, Rachen und Speiseröhre von krebserregenden Stoffen im Rauch ausgelöst werden kann. Auch hier gilt: Ein vollständiger Rauchstopp macht sich in der Risikobewertung für Erkrankungen schon nach wenigen Jahren deutlich positiv bemerkbar. Die Lebensqualität wird zudem durch wiedergewonnenen Geschmacks- und Geruchssinn gesteigert.

Rauchen lässt die Haut altern und verkürzt die Lebenserwartung

Wenn in Kinofilmen Männer mit gegerbten Gesichtszügen zur Zigarette greifen, mag das ja für manchen attraktiv wirken. Fakt ist: Rauchen schadet der Haut. Die von der Natur programmierte ständige Selbsterneuerung der menschlichen Haut wird durch die im Tabakrauch enthaltenen freien Radikalen beeinträchtig. Zudem wird die Durchblutung der Haut gestört.

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Was sich also bei männlichen Hollywoodstars in vermeintlich charismatischen Falten widerspiegelt, ist in Wirklichkeit kranke Haut. Anders gesagt: Raucher sehen älter aus, als sie sind. Ihre Haut bleibt oft selbst im Sommer bleich, Raucher leiden häufiger als Nichtraucher unter Akne, Neurodermitis und Schuppenflechte.

Weil sich die Haut von Rauchern nicht mehr so schnell regeneriert, ist auch die Wundheilung eingeschränkt. Verbrennungen oder andere offene Wunden verheilen bei Rauchern wesentlich langsamer und drohen zu einem chronischen Gesundheitsproblem zu werden. Rund zwei Monate vor einer Operation mit dem Rauchen aufzuhören, steigert die Wahrscheinlichkeit einer komplikationslosen Wundheilung bereits deutlich. Ein Zusammenhang zwischen Hautkrebs und Tabakrauch ist wissenschaftlich nicht belegt.

Laut des Deutschen Krebsforschungszentrums verkürzt sich die Lebenserwartung bei Rauchern durch die diversen Gesundheitsrisiken um durchschnittlich zehn Jahre gegenüber Nichtrauchern, nur 58 Prozent der Raucher werden 70 Jahre oder älter. Mehr als 50 Prozent aller Raucher sterben an den Folgen ihres regelmäßigen Tabakkonsums, davon wiederum die Hälfte bereits im Alter von 35 bis 69 Jahren. Ein Rauchstopp verlängert die Lebenserwartung signifikant.

Rauchen erhöht das Krebsrisiko

Rauchen ist der wichtigste Faktor für erhöhtes Krebsrisiko. Bei etwa 70 bis 90 Substanzen im Tabakrauch gilt krebserregende Wirkung (kanzerogen) als erwiesen oder wird vermutet. Kanzerogene Substanzen wie aromatische Amine, N-Nitrosamine und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe haben die Fähigkeit, das Erbgut zu schädigen. Dies führt zu veränderten Zellbildungen, also zu Mutationen und letztendlich zu Tumoren.

90 Prozent aller tödlichen Lungenkrebsfälle werden bei Rauchern festgestellt. Weitere Krebserkrankung, die häufig auf das Rauchen zurückgeführt werden, sind: Kehlkopfkrebs, Speiseröhrenkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs, Nierenkrebs, Leberkrebs, Harnblasenkrebs und Krebs im Raum von Mund, Nase und Rachen. Bislang noch nicht belegt, aber als wahrscheinlich gilt, dass Rauchen zudem das Risiko von Brust- und Gebärmutterhalskrebs erhöht. Mehr als 50.000 Krebstote jährlich in Deutschland waren Raucher.

Lange Zeit unterschätzt wurde das Risiko des Passivrauchens. Wer sich in einem Raum mit Tabakrauch aufhält, atmet kanzerogene Substanzen ein, die von den glimmenden Zigaretten und ausgeatmetem Rauch stammen. Krebserregende Substanzen können bereits in kleinsten Dosen zur Schädigung des Erbguts führen. Passivraucher setzen sich so einem erhöhten Risiko von Lungen- und Brustkrebs aus.

Fakt ist erneut: Nur ein vollständiger Rauchstopp senkt das Krebsrisiko wieder. Das Deutsche Krebsforschungszentrum zeigt am Beispiel des fast immer tödlich verlaufenden Lungenkrebs, dass selbst ein Rauchstopp im Alter von 50 Jahren das Lungenkrebsrisiko in den Folgejahren halbiert. Positiver Effekt eines Rauchstopps ist zudem, dass die Mitmenschen nicht mehr unter den Gefahren des Passivrauchens leiden müssen.


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Quellen: