Mit der Hormonersatztherapie können die zum Teil schwerwiegenden Folgen der Wechseljahre in vielen Fällen eingedämmt oder wenigstens gemildert werden. Dazu müssen im Rahmen der Hormonersatztherapie Wirkstoffe zugeführt werden, die den weiblichen Hormonen entsprechen. Dabei handelt es sich um die Hormone, deren Produktion schon mit Eintritt in die Wechseljahre nachlässt.

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Tibolon gegen Wechseljahresbeschwerden

Eine Möglichkeit der Behandlung ist die Gabe von Tibolon, einem synthetischen Steriod. Eine solche Unterstützung ist vor allem dann sinnvoll, wenn die Symptome der Wechseljahre so stark sind, dass die betroffenen Frauen kaum noch ihren Alltag bewältigen können.

Leiden Sie unter Wechseljahresbeschwerden, können unsere Ärzte Ihnen sagen, ob eine Hormonersatztherapie für Sie geeignet ist. Hierzu müssen Sie lediglich die kostenlose fachärztliche Konsultation durchführen.

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Tibolon ist ein östrogener Wirkstoff aus der Wirkstoffklasse synthetischer Steroide und wird zu der Behandlung von Östrogenmangel in der Folge der Wechseljahre genutzt. Daraufhin wird Tibolon eingesezt um Osteoporose vorzubeugen.

Die Hormonersatztherapie (HET) mit Tibolon ist aber nicht unumstritten. Sie ist auch nicht für jede Frau geeignet. Außerdem müssen die Hinweise zur Einnahme genau beachtet werden. Frauen, die sich für Tibolon interessieren, sollten das beratende Gespräch mit dem Arzt suchen, um Fehler bei der Einnahme zu vermeiden.

Die Wirkung von Tibolon gegen Wechseljahresbeschwerden

Tibolon ist ein synthetisches 19-Nortestosteron-Derivat. Vom Aufbau her hat es eine Ähnlichkeit mit Norethisterion. Es handelt sich genau genommen um ein synthetisch hergestelltes Gelbkörperhormon. 2,5 mg täglich reichen für gewöhnlich aus, um den gewünschten Therapieerfolg zu erreichen. Allerdings setzt die Wirkung erst nach etwa drei Monaten ein.

Strukturformel von Tibolon Tibolon

Tibolon hat drei Wirkungssprektra. Dazu gehören eine estrogene, eine gestagene und eine androgene Wirkung. Die estrogene Wirkung zeigt sich bei den typischen klimakterischen Beschwerden an der Vagina und auch an den Knochen.

Das Endometrium, die Schleimhaut die die Gebärmutter, innen auskleidet, hingegen reagiert auf die gestagenen und androgenen Substanzen. Die leicht androgene Wirkung zeigt sich auch im Blut und im Stoffwechsel. Das führt u.a. dazu, dass das HDL-Cholesterin sinkt, wie auch der Spiegel von Triglyceriden und Fetten reduziert werden kann.

Gleichzeitig sinkt der Widerstand der Gefäße, was den oberflächlichen Blutfluss verstärkt. So wird insgesamt der Mangel von Sexualhormonen ausgeglichen, die für die Beschwerden verantwortlich sind.

Die Voraussetzung für die Einnahme von Tibolon ist, dass die letzte Regelblutung bereits 12 Monate zurückliegt. Andernfalls erhöht sich die Wahrscheinlichkeit von unregelmäßigen Blutungen. Zunächst muss der Hormonspiegel wieder angehoben werden, was nach etwa drei Monaten der Fall ist.

Nebenwirkungen und Wechselwirkungen von Tibolon

Unterschieden wird zwischen Nebenwirkungen, die häufig, gelegentlich oder auch selten auftreten können. Sie können zudem leicht, mittel oder stark sein.

Zu den häufigen Nebenwirkungen gehören vaginale Blutungen, bei denen es sich vor allem um Schmierblutungen handeln kann. Auch Ausfluss ist verstärkt möglich. Darüber hinaus klagen Frauen verstärkt über Schmerzen im Unterbrauch. Es möglich, dass das Gewicht steigt.

Weitere Nebenwirkungen sind das Spannungsgefühl in der Brust und Juckreiz im Genitalbereich. Es kann auch zu Entzündungen im Scheidenbereich und zu einer Zunahme der Körperbehaarung kommen.

Zu den möglichen Nebenwirkungen von Tibolon zählen:
häufige
Unterbauchschmerzen Brustspannen
vaginale Pilzinfektionen Beckenschmerzen
übermäßiger Haarwachstum Entzündungen der Schamlippen
Entzündungen der Scheide (Vulvovaginitis) Gewichtszunahme
gelegentliche:
Akne Schmerzen der Brüste
Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen

Sollten die Nebenwirkungen zu stark sein, muss über eine Reduzierung der Dosis nachgedacht werden. Alternativ ist zu prüfen, ob es besser ist, das Mittel ganz abzusetzen. Bei mittleren oder leichten Symptomen ist das eher nicht erforderlich. Das gilt auch für Nebenwirkungen, die nur gelegentlich auftreten.

Dazu gehören Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, aber auch verstärkte Wassereinlagerungen. Depressive Verstimmungen werden ebenfalls in einigen Fällen beschrieben. Zu den seltenen Nebenwirkungen gehören Gerinnungsstörungen.

Möglicherweise kommt es auch zu Problemen mit dem Zuckerstoffwechsel. Außerdem werden Störungen in der Leberfunktion beschrieben. Darüber hinaus kann sich im Blutbild eine Zunahme der roten Blutkörperchen zeigen.

In sehr seltenen Fällen treten krankhafte Veränderungen der Funktion der Schilddrüse auf. In Einzelfällen kam es zu Schlaganfällen. Das Risiko wird jedoch als gering beschrieben. Das gilt auch für Gebärmutterkrebs.

Tibolon ist nicht für alle Frauen geeignet. So soll es nicht Frauen verschrieben werden, die an Brustkrebs erkrankt waren oder bei denen der Verdacht auf Brustkrebs besteht.

Sollte es zu Nebenwirkungen kommen, die nicht im Beipackzettel aufgeführt sind, sollten die betroffenen Frauen ihren Arzt informieren. Es muss sich nicht um eine unbekannte Nebenwirkung handeln. Möglich ist auch eine behandlungs-bedürftige Erkrankung.

Wechselwirkungen die beachtet werden müssen

Außerdem werden Störungen in der Leberfunktion beschrieben. Darüber hinaus kann sich im Blutbild eine Zunahme der roten Blutkörperchen zeigen. In sehr seltenen Fällen treten krankhafte Veränderungen der Funktion der Schilddrüse auf.

In Einzelfällen kam es zu Schlaganfällen. Das Risiko wird jedoch als gering beschrieben. Das gilt auch für Gebärmutterkrebs. Tibolon ist nicht für alle Frauen geeignet. So soll es nicht Frauen verschrieben werden, die an Brustkrebs erkrankt waren oder bei denen der Verdacht auf Brustkrebs besteht.

Sollte es zu Nebenwirkungen kommen, die nicht im Beipackzettel aufgeführt sind, sollten die betroffenen Frauen ihren Arzt informieren. Es muss sich nicht um eine unbekannte Nebenwirkung handeln. Möglich ist auch eine behandlungsbedürftige Erkrankung.

Leiden Sie unter Wechseljahresbeschwerden, können unsere Ärzte Ihnen sagen, ob eine Hormonersatztherapie für Sie geeignet ist. Hierzu müssen Sie lediglich die kostenlose fachärztliche Konsultation durchführen.

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Derartige Risiken können minimiert werden, wenn Frauen, die Tibolon einnehmen, ihren Arzt darüber informieren, welche Medikamente sie z.Z. Einnehmen, bis vor kurzer Zeit eingenommen haben oder gelegentlich einnehmen, auch wenn das jetzt gerade nicht der Fall ist. So kann der Arzt überprüfen, ob mit Wechselwirkungen zu rechnen ist. Auch wenn die Reaktionen auf Tibolon wie gewünscht sind, bleiben regelmäßige Kontrollen durch den Gynäkologen sinnvoll.

Quellen: