Scheidenpilz ist eine häufige Pilzinfektion bei Frauen. Daher gibt es auch viele Methoden zur Behandlung dieser Erkrankung. Sowohl verschreibungspflichtige, wie auch rezeptfreie Medikamente, welche eine Pilzinfektion behandeln, sind erhältlich. Außerdem können einige Vorkehrungen getroffen werden, um eine Infektion zu verhindern.

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Inhaltsverzeichnis: Behandlung einer Pilzinfektion

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Verfügbare Behandlung Vaginale Pilzinfektion
Diflucan
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Diflucan

  • Aktive Wirkstoff ist Fluconazol
  • Nur eine Dosis zur Behandlung nötig
  • Geringes Risiko auf Nebenwirkungen
Gyno-Daktarin
4.8/5 - 6 Bewertungen

Gyno-Daktarin

  • Behandelt Pilzinfektionen effektiv
  • Wird als Creme angewendet
  • Enthält den Wirkstoff Miconazol

Diflucan

Diflucan ist eine beliebte Methode für Betroffene, die ein verschreibungspflichtiges Medikament zur Behandlung ihrer Pilzinfektion suchen. Diflucan ist ein Medikament in Tablettenform. Das macht die Einnahme sehr einfach, vor allem da die meisten Behandlungsmittel nur als Cremes oder Zäpfchen erhältlich sind. Dieses Antimykotikum enthält den aktiven Wirkstoff Fluconazol. Fluconazol lindert die Symptome in nur 24 Stunden. Ein besonderer Vorteil von Diflucan ist, dass es nur einer einmaligen Einnahme bedarf, um die Pilzinfektion heilen. Wohingegen andere Behandlungsmittel über einen längeren Zeitraum eingenommen oder aufgetragen werden müssen.

Gyno-Daktarin (Miconazol)

Gyno-Daktarin ist eine Creme gegen Scheidenpilz, die entweder die Infektion alleine oder in Verbindung mit Diflucan die Pilzinfektion behandeln kann. Für gewöhnlich wird dieses Behandlungsmittel Frauen empfohlen, die unter wiederkehrenden Infektionen leiden. Die Creme reduziert die Unannehmlichkeiten, die eine Pilzinfektion mit sich bringt. Außerdem greift der aktive Wirkstoff Miconazol direkt den Pilz an, der für die Infektion verantwortlich ist. Das Gyno-Daktarin Set enthält zudem einen Applikator, der das Auftragen der Creme erleichtert.

Zäpfchen

Einige Behandlungsmittel gegen Pilzinfektionen sind intravaginale Zäpfchen. Manche Frauen wählen diese Methode bewusst, da ein geringeres Risiko an Nebenwirkungen besteht. Ein Nachteil dieser Methode ist jedoch, dass Zäpfchen sich häufig komisch und unangenehm anfühlen. Bei der Zäpfchenbehandlung kann es zur lokalen Irritationen kommen, die eventuell Diaphragmas oder Latexkondome schädigen können. Das Medikament Canesten ist beispielsweise neben der Tablettenform auch als Zäpfchen erhältlich und enthält den aktiven Wirkstoff Clotrimazol.

Hausmittelchen

Ein "natürliches" Behandlungsmittel gegen Scheidenpilz ist die sogenannte "Joghurtmethode". Naturjoghurt wird dabei um und in die Vagina aufgetragen. Am einfachsten geht dies mit einem Tampon als Applikator. Der Joghurt wird zusätzlich auch auf die Vulva aufgetragen, um jegliche Irritationen und Wunden zu lindern. Obwohl diese Methode keineswegs gefährlich ist, ist sie jedoch wohl völlig absurd. Es gibt keinerlei Studien oder klinische Tests, die die Wirkung dieser Joghurtmethode bestätigen.

Eine Pilzinfektion vorbeugen

Viele Frauen erkranken an einer wiederkehrende Pilzinfektion in Form von Scheidenpilz. Jedoch gibt es einige Vorkehrungen, die das Risiko eines erneuten Auftretens minimieren können. Bereits einfache Dinge helfen dabei eine Infektion, auch anderer Pilzinfektionen, vorzubeugen. Vermeiden Sie das Tragen extrem enger Kleidung um den Genitalbereich. Dieser Verzicht reduziert das Risiko bedeutend. Desweiteren sollten Sie Unterwäsche aus Baumwolle tragen, da dies eine natürliche Zirkulation ermöglicht.

Von parfümierten Hygiene- und Pflegeprodukten ist abzuraten, da diese das natürliche Gleichgewicht der vaginalen Bakterien stören können. Darunter fallen Produkte wie Vaginaldeodorants, duftende Seifen und Scheidenspülungen. Eine Irritation kann auch durch den Gebrauch von Latexkondomen, Gleitgel oder desinfektiösen Cremes hervorgerufen werden. Steigen Sie daher auf antiallergische Kondome um, da diese das Risiko einer wiederkehrenden Infektion verringern. Die Intimhygiene auf der Toilette spielt auch eine große Rolle. Sie sollten nach dem Urinieren sich von vorn nach hinten abtrocknen. Andersherum können Analbakterien in die Harnröhre gelangen und eine Infektion auslösen.

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