Symptome und Anzeichen für eine Zuckerkrankheit (Diabetes)

Diabetes mellitus ist eine Stoffwechselerkrankung, die im Volksmund Zuckerkrankheit genannt wird. Diese Bezeichnung weist bereits auf das Hauptsymptom der Erkrankung hin: ein dauerhaft zu hoher Blutzuckerspiegel. Darüber hinaus gibt es noch weitere Anzeichen und Symptome für eine Diabetes-Erkrankung, die sich je nach Diabetes-Typ unterscheiden können. Seit 1998 ist es üblich, die verschiedenen Formen der Diabetes-Erkrankung in Abhängigkeit von ihrer Ursache in vier Typen einzuteilen.

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  • Behandelt Diabetes Typ 2
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Symptome bei Diabetes Typ 1

Bei Diabetes Typ 1 liegt ein absoluter Insulinmangel vor, der sich bereits im Kindes- oder Jugendalter zeigt. In den meisten Fällen wird eine Diabetes Typ 1 Diagnose zwischen dem 15. und 24. Lebensjahr gestellt. Ungefähr 10 Prozent aller Diabetes-Erkrankungen sind Typ 1 Diabetes, wobei Männer etwas häufiger betroffen sind als Frauen.

Trotz der meist frühen Entdeckung einer Diabetes Typ 1-Erkrankung können die Symptome eine bestimmte Zeit lang unentdeckt bleiben, weil sie zunächst nicht als krankheitsrelevant beurteilt werden. Typische Anzeichen oder Symptome bei einem Typ 1 Diabetes sind:

Trockene

Trockene Haut und Juckreiz

Wenn der Körper vermehrt Zucker über den Urin ausscheidet, kann der dadurch entstehende Wasserverlust zur Austrocknung der Haut führen. Trockene Haut kann ein Indiz für eine Stoffwechselerkrankung in der Form eins Diabetes sein. Meist wird die trockene Haut noch von einem starken Juckreiz begleitet.

Sehr starker

Sehr starker Durst

Der starke Harndrang kann wiederum einen Wassermangel verursachen. Die betroffenen Personen verspüren dann einen fast unbändiges Durstgefühl. In ausgeprägten Fällen wird der Durst, trotz reichhaltiger Zufuhr von Wasser, nicht gestillt. Meist handelt es sich hier um einen Diabetes melitus.

Heißhunger

Heißhunger

Vor allem bei Diabetes Typ-2 kommt es häufig zu unkontrollierten Essanfällen, wie etwa die Binge-Eating-Störung. Hier kommt es mindestens einmal im Verlauf der Woche zu Essattacken. Dadurch kommt es zu einer Gewichtszunahme, wodurch die blutzuckersenkende Wirkung des Insulin gedrosselt wird. Die Essanfälle treten vorwiegend am Anfang der Diabetes auf.

Sehstörungen

Sehstörungen

Durch den dauerhaft erhöhten Blutzuckerspiegel kann es bei Diabetikern zu Gefäßveränderungen in der Netzhaut kommen. Ist die Netzhaut betroffen, kommt es zu Sehstörungen. Mit der richtigen medikamentösen Einstellung können die Sehstörungen in den meisten Fällen behoben werden.

Müdigkeit

Müdigkeit und Abgeschlagenheit

Viele betroffene Personen leiden aufgrund des Wasser-und Gewichtsverlustes an Müdigkeit und Abgeschlagenheit. Alltägliche Dinge, die früher leicht von der Hand gingen, fallen schwer. Es fehlt der rechte Antrieb.

Gewichtsverlust

Gewichtsverlust

In vielen Fällen führt Diabetes zu einer teilweise hohen Gewichtsabnahme, die meist durch den Verlust von Flüssigkeit durch das gesteigerte Wasserlassen entsteht. Eine weitere Ursache betrifft in der Regel eher Typ 1. Aufgrund der unzureichenden Zuckerversorgung greift der Körper auf seine Fettdepots zurück, was einen Gewichtsverlust zur Folge hat.

Harndrang

starker Harndrang

Ist im Blut vermehrt Zucker vorhanden, versucht der Körper den Überschuss über den Urin auszuscheiden. Beim Betroffenen verursacht dies einen meist erheblich gesteigerten Harndrang der sogenannten Polyurie, die ein Hinweis auf eine Stoffwechselerkrankung darstellen kann.

Infektionen

Erhöhte Anfälligkeit für Infektionen

Da bei einem Diabetes das Immunsystem geschwächt ist und die Durchblutung der Haut gestört ist, verheilen Wunden wesentlich langsamer. Zudem reagieren die an Diabetes erkrankten Personen wesentlich anfälliger auf verschiedene Infektionskrankheiten. Häufig auftretende Infektionen sind unter anderem Harnwegentzündungen, Pilzbefall, und Parodontitis.

Symptome bei Diabetes Typ 2

Diabetes Typ 2 ist die mit Abstand häufigste Form der Erkrankung, sie macht bis zu 90 Prozent aller Diabetes-Erkrankungen aus. Im Gegensatz zu Typ 1 Diabetes wird bei Diabetes Typ 2 zwar noch körpereigenes Insulin produziert. Aber die Körperzellen sind weniger empfindlich gegenüber Insulin, sodass der im Blut befindliche Zucker nicht mehr in die Zellen gelangen kann. Im Laufe der Zeit sinkt die Empfindlichkeit der Zellen weiter, bis sie schließlich insulinresistent werden.

Leiden Sie an Diabetes mellitus, können unsere Ärzte Ihnen sagen, ob eine medikamentöse Behandlung für Sie geeignet ist. Hierzu müssen Sie lediglich die kostenlose ärztliche Konsultation durchführen.

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Bis dahin vergeht oft eine lange Zeit, in der sich häufig keine, nur wenige oder leichte Symptome zeigen. Schätzungen zufolge zeigen sich diese überhaupt nur bei etwa 30 bis 50 Prozent der unbehandelten Patienten mit Diabetes Typ 2.

Gefährlich an einer Diabetes-Erkrankung ist zudem, dass ihre Symptome grundsätzlich vergleichsweise unspezifisch sind und viele andere Ursachen haben können. Vor allem ältere Menschen erklären sich diese Symptome häufig anders (zum Beispiel mit ihrem Alter) und der Diabetes bleibt für eine längere Zeit unentdeckt. Typische Anzeichen und Symptome für einen Diabetes Typ 2 sind:

  • trockene, juckende Haut
  • starker Durst
  • häufiges Wasserlassen
  • gesteigerter Appetit (vor allem nach dem Essen)
  • erhöhte Anfälligkeit für Infektionen
  • Schwindel
  • Durchblutungsstörungen
  • Wundheilungsstörungen

Symptome bei Diabetes Typ 3

Alle weiteren Diabetes-Formen, die nicht Typ 1 oder 2 oder 4 (Schwangerschaftsdiabetes) sind, werden als Diabetes Typ 3 bezeichnet. Diese Form ist also eine Art Sammelkategorie für Diabetes-Erkrankungen, die auf unterschiedlichste Ursachen zurückgeführt werden können. Allen gemeinsam ist jedoch, dass Diabetes Typ 3 immer die Folge einer primären Erkrankung darstellt. Beispiele hierfür sind Diabetes-Erkrankungen aufgrund:

  • eines genetischen Defekts der Betazellen (sogenannter MODY-Diabetes)
  • eines genetischen Defekts der Insulinwirkung (wie Insulinresistenz Typ A)
  • anderer genetischer Syndrome (wie dem Down-Syndrom)
  • von Fehlfunktionen des Immunsystems (wie Stiff-Man-Syndrom)
  • bestimmter Stoffwechselerkrankungen (wie Cushing-Syndrom)
  • bestimmter Bauchspeicheldrüsen-Erkrankungen (wie Entzündungen)
  • bestimmter Infektionen (wie kongenitale Röteln)
  • bestimmter Medikamente (wie Glukokortikoide)

Aufgrund der Vielzahl und Vielfalt der Ursachen, die einzeln oder in Kombination zu einer Diabetes Typ 3-Erkrankung führen können, ist eine Differenzierung nicht leicht. Hinzu kommt, dass die für Diabetes typischen Symptome für Antriebslosigkeit, Müdigkeit oder Juckreiz oft nur wenig ausgeprägt sind oder ganz fehlen. Häufiger finden sich - neben den Symptomen der Ursprungserkrankung - folgende Anzeichen und Symptome des Diabetes:

  • verstärkter Durst
  • häufiges Wasserlassen
  • Sehstörungen
  • Wundheilungsstörungen
  • geschwächtes Immunsystem mit erhöhter Infektanfälligkeit

Symptome bei Diabetes Typ 4

Diabetes Typ 4 bezeichnet die Diabetes-Form, die aufgrund hormoneller Änderungen während der Schwangerschaft auftritt. Sie ist eher unter der Bezeichnung Schwangerschaftsdiabetes oder Gestationsdiabetes bekannt.

Schwangerschaftsdiabetes weist in der Regel nicht die typischen Symptome einer Diabetes-Erkrankung wie quälender Durst oder häufiges Wasserlassen auf. Wenn diese Symptome auftreten, werden sie meist als Folge der Schwangerschaft interpretiert. In den meisten Fällen gehen mit Schwangerschaftsdiabetes zunächst überhaupt keine Beschwerden einher, sodass die Erkrankung ohne gezielte Überprüfung oft überhaupt nicht erkannt wird. Im Laufe der Schwangerschaft gibt es jedoch einige Anzeichen, die auf eine Gestationsdiabetes hindeuten können. Hierzu gehören:

  • Bluthochdruck
  • Infektanfälligkeit (besonders häufig: Scheidenentzündungen oder Harnwegsinfekte)
  • erhöhte Fruchtwassermenge
  • übermäßige Größen- und Gewichtszunahme des Kindes im Mutterleib

Aufgrund der ernsten Gefahren für Mutter und Kind, die eine Schwangerschaftsdiabetes mit sich bringt, wird üblicherweise bei allen Schwangeren ein Test auf Diabetes vorgenommen. Dieser ist heute Teil der allgemeinen Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft und wird von den Krankenkassen bezahlt.

Kann es sein, dass keine Symptome auftreten?

Vor allem bei Diabetes Typ 2 dauert es lange, bis sich die ersten Symptome bemerkbar machen beziehungsweise mit einer Diabetes-Erkrankung in Verbindung gebracht werden. Oft erfolgt die Diagnose Diabetes erst nach einer Folgeerkrankung wie Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Bei Schwangerschaftsdiabetes treten ebenfalls in vielen Fällen gar keine Symptome auf. Dank des im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen vorgenommenen Screenings wird er jedoch in der Regel früh genug erkannt, um durch eine entsprechende Behandlung ernste Folgeschäden zu verhindern.

Was passiert, wenn die Symptome von Diabetes ignoriert werden?

Wenn die Symptome von Diabetes ignoriert werden, ist keine adäquate Behandlung möglich. Unbehandelt kann Diabetes schwerwiegende Folgen haben. Durch den anhaltend hohe Blutzuckerwerte werden die Blutgefäße geschädigt beziehungsweise zerstört. Damit steigt das Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt rapide an.

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Ein unbehandelter Schwangerschaftsdiabetes kann darüber hinaus dazu führen, dass die Fruchtwassermenge stark zunimmt und das Kind abnormal groß wächst. Daneben sind Entwicklungsverzögerungen, insbesondere bei der Lungenreifung des Kindes, möglich. Kinder, deren Mütter Schwangerschaftsdiabetes hatten, haben zudem ein erhöhtes Risiko, im Laufe ihres Lebens übergewichtig zu werden oder selbst Diabetes (Typ 2) zu bekommen.


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Quellen: