Verhütungsmethoden nach Geburt und in der Stillzeit

Wenn nach der Schwangerschaft das Kind geboren wurde, richten sich die Gedanken der Eltern zunächst auf das Kindswohl aus. Später, wenn der Wochenfluss versiegt ist, kommen Fragen zum Thema Verhütung auf, da viele Frauen eine rasche erneute Schwangerschaft vermeiden wollen. Wie verhütet wird, sollte bereits einige Wochen nach der Geburt beraten werden, da die Mehrzahl der Frauen bereits sechs bis neun Wochen nach der Geburt wieder einen Eisprung hat und somit schwanger werden könnte.

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Ab wann kann nach einer Geburt wieder verhütet werden?

Ab wann eine Verhütung sinnvoll und möglich ist, hängt von verschiedenen Faktoren wie dem Wochenfluss, der Methode der Verhütung, der Art der Geburt, dem Alter der Frau und dem Stillverhalten ab. Eine gute Möglichkeit, um das Thema Verhütung anzusprechen, stellt die Mutterschafts-Nachsorge dar, deren erster Termin etwa sechs bis acht Wochen nach der Geburt stattfindet.

Bei jungen Frauen sollte dieser Termin vorgezogen werden, da sie früher als ältere wieder schwanger werden können und somit eine Verhütung bereits vier bis sechs Wochen nach der Geburt zu empfehlen ist. Besonders wichtig ist eine Verhütung nach einer Kaiserschnitt-Geburt, da bei einer raschen neuen Schwangerschaft mitunter lebensbedrohliche Risiken bestehen.

Worauf muss bei der Verhütung nach der Geburt geachtet werden?

Die Verhütung darf weder dem Kind noch der Mutter schaden. Wenn die Produktion der Muttermilch gehemmt oder deren Qualität vermindert wird, kann dies der Ernährung und dem Gedeih des Kindes schaden. Darüber hinaus können manche Stoffe in die Muttermilch übertreten und die Entwicklung des Kindes beeinträchtigen.

Darüber hinaus ist insbesondere in den ersten drei Wochen nach einer Geburt das Thromboserisiko stark erhöht, sodass manche hormonellen Verhütungsmittel wie kombinierte Präparate (klassische Antibabypille, Vaginalring, Hormonpflaster) nicht angewendet werden dürfen. Zudem besteht nach einem Kaiserschnitt eine Gegenanzeige für kombinierte Pillenpräparate wegen des erhöhten Thromboserisikos. Außerdem muss vor dem Beginn einer Verhütung eine erneute Schwangerschaft sicher ausgeschlossen werden.

Schützt das Stillen vor einer Schwangerschaft?

Stillen schützt nur bedingt vor einer erneuten Schwangerschaft. Es schützt unter den Bedingungen, dass mindestens sechsmal innerhalb von 24 Stunden für insgesamt mindestens 80 Minuten gestillt wird, nicht zugefüttert wird und noch keine Monatsblutung nach dem Wochenfluss stattgefunden hat. Alle Bedingungen müssen erfüllt sein.

Der Pearl-Index liegt zwischen zwei und vier. Die schwangerschaftsverhütende Wirkung wird durch das Hormon Prolaktin bewirkt, das die Milchproduktion fördert und die Funktion der Eierstöcke unterdrückt. Sobald allerdings die erste Regel nach mehr als acht Wochen nach der Geburt mit einer Blutungsdauer von mindestens zwei Tagen eingesetzt hat, ist diese Art der Verhütung sehr unsicher. Bereits vor der ersten Regel nach der Geburt findet bei zwei Dritteln der Frauen ein Eisprung statt.

Oft zeigt der Gelbkörper allerdings noch keine vollständige Funktion, sodass eine eingeschränkte Fruchtbarkeit besteht. Zusätzlich ist die Sicherheit dieser Methode beeinträchtigt, wenn abgepumpt und per Flasche gefüttert wird oder Stillpausen von mehr als vier Stunden am Tag oder mehr als sechs Stunden in der Nacht gemacht werden.

Bei häufiger Gabe von Tee oder Wasser sowie Verwendung von Schnullern wurde in Studien ein Eisprung beobachtet, der früher stattfand als bei der Kontrollgruppe, die keine Schnuller verwendete beziehungsweise dem Kind nur wenig Tee oder Wasser gab.

Welche Verhütungsmittel können während der Stillzeit verwendet werden?

Unbedenklich sind Barriere-Methoden wie Kondom, Diaphragma, Verhütungskappe (Portiokappe) oder ähnliches. Ein Diaphragma muss vermutlich neu angepasst werden. Die Anpassung sollte etwa drei Monate nach der Geburt vom Frauenarzt vorgenommen werden. Die Verhütungskappe kann etwa zwei Monate nach der Geburt eingesetzt werden.

Unbedenklich sind darüber hinaus Spermizide, also Substanzen beispielsweise in Form von Gel, Schaum, Cremes oder Vaginalzäpfchen, die in die Scheide eingebracht werden und Spermien abtöten.

Ebenfalls für stillende und nicht stillende Frauen geeignet sind Präparate, die östrogenfrei sind und nur ein Gestagen enthalten. Dazu zählen die Minipille, die auch als "Stillpille" bezeichnet wird und bereits sechs Wochen nach der Geburt eingenommen werden kann, sowie Spiralen, die nach der vollständigen Rückbildung der Gebärmutter etwa sechs bis acht Wochen nach der Geburt eingesetzt werden sollten.

Hormonimplantate ("Hormonstäbchen") können ab dem Zeitraum zwischen dem 21. und 28. Tag nach der Geburt angewendet werden, wenn die Frau nicht stillen möchte. Bei stillenden Frauen sollten vier Wochen abgewartet werden und noch während der ersten sieben Tage nach Einbringung des Hormonimplantats ein Kondom verwendet werden.

Die Dreimonatsspritze kann sechs Wochen nach der Geburt verabreicht werden. Bei allen diesen Verhütungsmethoden sollte der Einfluss auf das Stillen unbedingt beobachtet werden! Wenn eine erneute Schwangerschaft kein großes Problem darstellt und die Frau sich mit den Methoden auskennt, können auch natürliche Methoden zur Verhütung nach der Geburt und in der Stillzeit eingesetzt werden.

Warum eignen sich manche Verhütungsmittel nicht zur Anwendung während der Stillzeit?

Manche Substanzen sind lipophil, das bedeutet "fettliebend" und können somit in die Muttermilch, in der viel Fett enthalten ist, übertreten. Dies kann zum einen die Qualität der Milch beeinträchtigen und zum anderen die Entwicklung des Kindes beeinflussen. Darüber hinaus können Verhütungsmittel, die Östrogene enthalten, die Menge der gebildeten Milch verringern, sodass die zugeführte Energie über die Muttermilch für das Kind nicht ausreicht.

Zu diesen Verhütungsmitteln zählen die klassische Antibabypille (kombinierte Pillenpräparate), der Vaginalring und das Verhütungspflaster. Verhütungsgels, die Nonoxinol-9 enthalten, können durchaus ihren Wirkstoff in die Muttermilch abgeben. Allerdings konnte bislang kein schädlicher Einfluss nachgewiesen werden. Dennoch ist zur Vorsicht geraten.

Die "Pille danach" kann im Notfall eingenommen werden. Allerdings sind dabei Sicherheitsmaßnahmen zu treffen! Enthält das Präparat der "Pille danach" Levonorgestrel, sollte die Pille direkt nach dem Stillen eingenommen werden. Danach ist eine Stillpause von acht Stunden einzuhalten. Die in diesem Zeitraum gebildete Milch, sollte abgepumpt und verworfen werden. Präparate, die den Wirkstoff Ulipristalacetat enthalten, bedürfen einer längeren Stillpause von sieben bis acht Tagen.

Damit der Milchfluss nicht versiegt, muss in dieser Zeit abgepumpt werden. Die abgepumpte Milch darf dem Kind nicht gegeben werden, sondern ist zu entsorgen. Nicht nur bei der Anwendung von Verhütungsmitteln ist in der Stillzeit Vorsicht geboten! Viele Medikamente sollten oder dürfen von stillenden Frauen nicht angewendet werden.


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Quellen: