Viagra und Alkohol – drohen Gefahren?

Viagra ist ein effektives Medikament zur Behandlung von erektiler Dysfunktion (Impotenz). Der PDE-5-Hemmer gilt als gut verträglich, dennoch erfordert der Einsatz von Viagra eine erhöhte Vorsicht, unter anderem im Umgang mit Alkohol. Wird Viagra eingenommen, ist ein gemäßigter Alkoholgenuss grundsätzlich kein Problem, jedoch kann es bei größeren Mengen zu Risiken und verstärkten Nebenwirkungen führen.

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Auswirkungen von Alkohol auf die Potenz

Welche Auswirkungen Alkohol auf die Erektionsfähigkeit hat, hängt vor allem von der Menge des konsumierten Alkohols ab. Geringe Mengen Alkohol (bis zu einem Blutalkoholwert von 0,4 Promille) haben häufig eine eher positive Wirkung auf das subjektive Wohlbefinden und sexuelle Lustempfinden. Manchmal wirkt sich Alkohol in geringen Mengen darüber hinaus positiv auf die Erektionsfähigkeit aus, da er eine Erweiterung der Blutgefäße, eine Dämpfung des persönlichen Stressempfindens und ein Nachlassen des Leistungsdrucks zur Folge haben kann.

Größere Mengen Alkohol (ab 0,5 Promille) haben zahlreiche negative Auswirkungen auf den menschlichen Körper. Unter anderem hat Alkohol ab einer bestimmten Menge einen Einfluss auf die Erektionsfähigkeit, der wie folgt aussehen kann: Die Erektion des Mannes wird über den Botenstoff cGMP vermittelt, der einen verstärkten Blutfluss in die Schwellkörper des Penis auslöst. Alkohol scheint diese Vorgänge zu beeinträchtigen und die Erektion damit in ihrer Stärke oder Dauer negativ zu beeinflussen - unabhängig davon, ob die Erektion alleine oder mit Unterstützung von Medikamenten wie Viagra zustande gekommen ist.

Langfristig hat Alkohol einen Einfluss auf das Testosteron- und Östrogen-Niveau im Körper. Ab einer gewissen Menge Alkohol sinkt das Testosteron-Niveau, während der Östrogen-Spiegel steigt. Beides führt dazu, dass die Erektionsfähigkeit abnimmt und es länger dauert, bis es zu einer Ejakulation kommt.

Darüber hinaus kann der langfristige Konsum von Alkohol zu einem nachlassenden Lustempfinden und einer Schrumpfung der Hoden führen, mit der Folge, dass Menge und Qualität des Spermas sinken. Beides kann sich negativ auf die Potenz auswirken. Männer mit Alkoholabhängigkeit leiden häufig unter Impotenz; das Risiko für Erektionsstörungen steigt proportional mit dem starken Konsum von Alkohol.

Wie beeinflusst Alkohol die Wirkungsweise von Viagra?

Eine direkte Wechselwirkung zwischen Viagra und Alkohol wie zum Beispiel Rotwein scheint es nicht zu geben, wie eine Studie aus dem Jahr 2004 nahelegt. Hier haben die Teilnehmer 750 ml Rotwein (13,5 % Alkoholgehalt) getrunken und keine Auswirkungen auf die Wirkung von Viagra feststellen können.

Viagra und Rotwein - Geht das gut? Wechselwirkungen Viagra und Rotwein

Laut einer Studie wirken sich 750 ml Rotwein (13,5 % Alkoholgehalt) nicht auf die Wirkung von Viagra aus. Alkohol erhöht jedoch das Risiko auf Nebenwirkungen.

Dennoch kann die Anwendung von Viagra unter dem Einfluss von Alkohol unerwünschte Folgen haben, die je nach individueller Konstitution mehr oder weniger stark ausgeprägt sein können. Zum einen kann die Wirkung von Viagra deutlich abgeschwächt sein oder erst später auftreten. In manchen Fällen, vor allem bei größeren Alkoholmengen von mehr als 0,7 Promille, tritt sie überhaupt gar nicht auf. Andersherum gibt es bestimmte Gefahren oder Risiken, die mit dem gemeinsamen Konsum von Alkohol und Viagra einhergehen.

Welche Risiken gibt es bei der Kombination von Viagra & Alkohol?

Studien zufolge verlängert der gemeinsame Konsum von Alkohol und Viagra den Wirkungseintritt des Medikaments und erhöht das Risiko für Nebenwirkungen. Vor allem Kopfschmerzen, Sehstörungen, Gesichtsrötungen, Müdigkeit und Durchfall treten häufiger auf, wenn Viagra zusammen mit Alkohol eingenommen wird.

Die Kombination von Viagra & Alkohol kann den Blutdruck beeinflussen
Potenzmittel und Alkohol bei Hypertonie

Der blutdrucksenkende Effekt von Viagra kann durch einen zu hohen Alkoholkonsum verstärkt werden, während die Herzfrequenz steigt. Kreislaufbeschwerden und Schwindelanfälle können die Folge sein.

In manchen Fällen kann es durch die gemeinsame Einnahme der beiden Substanzen, die jeweils eine blutdrucksenkende Wirkung haben, zu einem unkontrollierten Absinken des Blutdrucks kommen. Dieser führt zu Schwindelgefühlen bis hin zur Bewusstlosigkeit. Vor allem Männer mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder niedrigem Blutdruck sollten hier vorsichtig sein. Das Gleiche gilt für Männer, die bereits andere blutdrucksenkende Medikamente einnehmen.

Grundsätzlich raten Ärzte deshalb davon ab, Viagra in Kombination mit Alkohol anzuwenden. In geringen Mengen scheint der gemeinsame oder zeitnahe Konsum beider Substanzen jedoch relativ unbedenklich zu sein.

Wie viel Alkohol kann bei der Einnahme von Viagra bedenkenlos konsumieren?

Experten raten grundsätzlich davon ab, Alkohol und Viagra gemeinsam zu konsumieren. Kleine Mengen Alkohol wie zum Beispiel das Bier zum Feierabend oder das Glas Wein zum Abendessen scheinen jedoch bedenkenlos konsumiert werden zu können. Dabei ist zu bedenken, dass zwischen dem Abendessen und dem Geschlechtsverkehr in der Regel noch einige Zeit vergeht, in der Alkohol vom Körper etwas abgebaut werden kann. Dies gilt jedoch nur unter der Voraussetzung, dass es keine relevante Krankheitsvorgeschichte gibt und keine akuten Erkrankungen vorliegen.

Personen, die täglich Viagra oder andere Potenzmittel einnehmen, sollten darüber hinaus ihren wöchentlichen Alkoholkonsum auf 30 Gramm Reinalkohol beschränken. Wichtig: Bei dem gleichzeitigen Konsum ist unbedingt darauf zu achten, dass ausreichend Wasser dazu getrunken wird. So können manche der unerwünschten Wechselwirkungen zwischen Viagra und Alkohol möglicherweise etwas abgemildert werden.


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Quellen:

  1. Viagra. Pfizer Deutschland GmbH. URL: pfizer.de
  2. Viagra, ED, and alcoholic drinks. Healthline Media. URL: healthline.com
  3. Sildenafil citrate in the treatment of sexual dysfunction and its effect on quality of life in alcohol dependent men: preliminary findings. Grinshpoon A et al (2007). URL: ncbi.nlm.nih.gov
  4. No adverse hemodynamic interaction between sildenafil and red wine. Leslie SJ et al (2004). URL: ncbi.nlm.nih.gov
  5. Prevalence of sexual dysfunction in male subjects with alcohol dependence. Bijil Simon Arackal et al (2007). URL: ncbi.nlm.nih.gov

Aktualisiert am: 27.04.2017