Vorteile der Raucherentwöhnung - so erholt sich der Körper

Schätzungen zufolge sterben in Deutschland jedes Jahr rund 110.000 Menschen an den Folgen von Tabak- und Zigarettenkonsum. Rauchen ist der größte Risikofaktor von Lungenkrebs und begünstigt zahlreiche weitere Krebsarten. Darüber hinaus erhöht Rauchen das Risiko, einen Schlaganfall oder Herzinfarkt zu erleiden und Sehstörungen, starke Durchblutungsstörungen, Asthma oder anderen Lungenkrankheiten zu entwickeln. Insgesamt schwächt Rauchen das Immunsystem und kann den Verlauf vieler anderer Erkrankungen ungünstig beeinflussen. Eine Raucherentwöhnung wirkt sich daher immer positiv auf die Gesundheit auf und das unabhängig davon, wie lange und wie viel zuvor geraucht wurde.

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Verfügbare Behandlung Raucherentwöhnung
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Wie wirkt sich der Rauchstopp auf den Körper aus?

Nikotin wirkt auf vielfältige Weise auf den Körper und die Psyche des Menschen. Manche der Wirkungen zeigen sich sofort, andere verstärken sich im Laufe der Jahre. Die ersten positiven Auswirkungen des Rauchstopps zeigen sich dagegen schon nach kürzester Zeit. Unmittelbar nach der letzten Zigarette beginnt sich der Körper zu erholen, und die schädlichen Auswirkungen des Nikotinkonsums rückgängig zu machen.

kohlenmonoxid im koerper nach dem rauchen

Am 1. Tag nach der letzten Zigarette normalisiert sich der Blutdruck

Nikotin verengt die Blutgefäße, beschleunigt den Herzschlag und erhöht die aus dem Herzen gepumpte Blutmenge und damit in Folge den Blutdruck. Etwa 20 Minuten nach der letzten gerauchten Zigarette normalisieren sich Herzschlag und Blutdruck wieder.

Möchten Sie mit dem Rauchen aufhören, können unsere Ärzte Ihnen sagen, ob eine medikamentöse Behandlung für Sie geeignet ist. Hierzu müssen Sie lediglich die kostenlose ärztliche Konsultation durchführen.

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Durch das Rauchen gelangt Kohlenmonoxid (CO) in den Körper und blockiert dort ungefähr 10 Prozent der roten Blutkörperchen. Das Niveau an CO im Körper sinkt erst etwa 8 bis 12 Stunden nach dem Rauchen wieder. Dies hat die positive Folge, dass wieder mehr rote Blutkörperchen Sauerstoff in das Gewebe und zu den Organen transportieren können, den diese für ihre Arbeit dringend benötigen. Durch die bessere Sauerstoffversorgung steigt die körperliche Leistungsfähigkeit. Wer den ersten Tag ohne Zigaretten überstanden hat, hat sein Herzinfarktrisiko bereits leicht gesenkt.

Nach 2 Tagen regenerieren sich die Nervenenden

Nach zwei Tagen ohne Nikotin beginnen sich die Nervenenden zu regenerieren. Das Schmecken und Riechen wird intensiver, die Wahrnehmung einzelner Aromen wird leichter. Viele ehemalige Raucher berichten, dass sie in diesem Stadium zum ersten Mal seit Jahren wieder bestimmte Gerüche, wie zum Beispiel Feld- und Wiesenblumen, wahrgenommen haben.

2 Wochen nach dem Rauchstopp löst sich der festsitzende Schleim

Nach ungefähr zwei Wochen beginnt die Regeneration des Blutkreislaufs und der Lungen, die sich in den nächsten 3 Monaten fortsetzt. Da sich jetzt der - teilweise schon lange festsitzende - Schleim in den Atemwegen löst, fällt das Atmen deutlich leichter. Die Lungenfunktion kann sich um fast ein Drittel steigern. Betroffene spüren, dass sie nun bei körperlicher Belastung nicht mehr so schnell außer Atem kommen.

Nach 9 bis 12 Monaten wird der Raucherhusten schwächer

Es dauert etwa neun Monate, bis sich der sogenannte Raucherhusten abschwächt und die Zahl der Hustenfälle zurückgeht. Die Flimmerhärchen in den Bronchien sind nachgewachsen und können wieder ungehindert arbeiten. Ihre Aufgabe ist es, in den Atemwegen befindliche Staub- und Schmutzpartikel hinaus zu transportieren. Diese sind unter anderem dafür verantwortlich, dass Raucher anfälliger für Erkältungen und andere Infekte sind.

Diese Anfälligkeit verringert sich nach ein paar Monaten ohne Zigaretten und die körperliche Leistungsfähigkeit nimmt zu. Außerdem sinkt das Risiko, an einer koronaren Herzerkrankung (KHK) zu erkranken, die im schlimmsten Fall zu einem Herzinfarkt führen kann. Nach 12 Monaten liegt dieses Risiko im Vergleich zu einem Raucher nur noch bei etwa 50 Prozent.

5 Jahre nach der letzten Zigarette sinkt das Schlaganfallrisiko

Das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden, ist laut Deutscher Schlaganfallhilfe bei Rauchern doppelt so hoch wie bei Nichtrauchern. Ungefähr fünf Jahre nach der letzten Zigarette ist es jedoch deutlich gesunken und kann wieder auf dem gleichen Niveau eines Nichtrauchers liegen.

Nach 10 Jahren sinkt das Krebsrisiko

Nach 10 Jahren ohne Nikotin sinkt das Krebsrisiko der ehemaligen Raucher. Dies betrifft vor allem Luft- und Speiseröhrenkrebs sowie Mundkrebs. Das Lungenkrebsrisiko verringert sich ebenfalls und ist etwa um die Hälfte niedriger als bei Menschen, die immer noch rauchen. Inzwischen wurden Zellen, die bereits Gewebeveränderungen aufwiesen, vom Körper abgebaut und durch gesunde neue Zellen ersetzt.

Nach 15 Jahren erholt sich der Körper von den Auswirkungen des Rauchens

Um das Risiko, an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu leiden, wieder auf das Niveau eines lebenslangen Nichtrauchers, zu senken, dauert es fast 15 Jahre. Sofern das Rauchen bis dahin keine dauerhaften Schäden angerichtet hat, hat sich der Körper dann von den negativen Auswirkungen des Rauchens wieder erholt.

Steigende Lebenserwartung nach einer Raucherentwöhnung

Im Durchschnitt haben Raucher eine um 10 Jahre geringere Lebenserwartung als Nichtraucher. Mehr als 50 Prozent aller Raucher erreichen ihre ursprüngliche Lebenserwartung nicht. Etwa jeder 4. Erwachsene, der schon im Teenager-Alter mit dem Rauchen angefangen hat, stirbt vor dem 70. Lebensjahr an den direkten Folgen des Rauchens. Durch die zahlreichen positiven Auswirkungen des Rauchstopps steigt die Lebenserwartung, die durch das Rauchen gesunken ist.

Es ist nie zu spät mit dem Rauchen aufzuhören

Die genannten Zeitangaben sind Richtwerte, die bei jedem Menschen in Abhängigkeit von seiner individuellen körperlichen Konstitution variieren können. Dennoch gilt, dass alle Menschen von einem Rauchstopp profitieren, selbst (oder gerade) wenn sie bereits an einer schweren Krankheit leiden. Mediziner sind sich einig, dass es nie zu spät ist, mit dem Rauchen aufzuhören.

Möchten Sie mit dem Rauchen aufhören, können unsere Ärzte Ihnen sagen, ob eine medikamentöse Behandlung für Sie geeignet ist. Hierzu müssen Sie lediglich die kostenlose ärztliche Konsultation durchführen.

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Die größten gesundheitlichen Gewinne sind allerdings zu erreichen, je früher das Rauchen aufgegeben wird. Neben den bereits genannten positiven Auswirkungen senkt der Rauchstopp das Risiko für andere Erkrankungen der Betroffenen und ihres persönlichen Umfelds, welches durch Passivrauchen ebenfalls höheren Gesundheitsrisiken ausgesetzt ist.


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Quellen: