Blasenentzündung (Zystitis)

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Die Blasenentzündung (akute Zystitis) ist überwiegend Frauensache. Der Grund hierfür ist zum einen, dass der Darmausgang bei den Frauen im Vergleich zu Männern näher zur Harnröhrenöffnung liegt. Welches Medikament zur Behandlung bei Zystitis sich am besten eignet, hängt dabei von dem Ausmaß der Entzündung ab.

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Definition

Bei einer Blasenentzündung, auch als akute Zystitis bezeichnet, ist die Schleimhaut (Urozystitis) oder auch die gesamte Harnblasenwand (Panzystitis) entzündet. Meist ist die Ursache für eine Blasenentzündung eine Infektion mit Bakterien, welche in die Harnröhre gelangen und dort zur Entzündung führen. Doch ebenso Viren, Pilze und Würmer sind mögliche Ursachen einer Zystitis.

harnwege frau

Die Blasenentzündung ist überwiegend Frauensache. Der Grund hierfür ist zum einen, dass der Darmausgang bei den Frauen im Vergleich zu Männern näher zur Harnröhrenöffnung liegt. Zudem ist die Harnröhre bei Frauen auch kürzer, wodurch die Krankheitserreger aus dem Darm leichter in die Harnblase vordringen können, um dort eine Entzündung zu verursachen. Die Blasenentzündung ist wie die Harnröhrenentzündung ein unterer Harnwegsinfekt. Die Erreger können allerdings auch über den so genannten Harnleiter weiter aufsteigen und zu einer Nierenbeckenentzündung führen.

Die Blasenentzündung ist besonders verbreitet bei schwangeren Frauen, sexuell aktiven Frauen sowie Frauen nach der Menopause, und kann in jedem Alter auftreten. Für gewöhnlich ist Zystitis eine schwache Infektion, die vier bis neun Tage anhält. Schmerzmittel sind für gewöhnlich ausreichend, um die Symptome zu lindern. Bei schwereren Fällen ist eventuell eine Behandlung mit Antibiotika möglich.

Was sind die Ursachen einer Blasenentzündung?

Für eine Blasenentzündung (akute Zystitis) kommen verschiedene Erreger als Ursachen infrage. Meist sind für die Blasenentzündungen Bakterien verantwortlich. Selten verursachen Viren, Würmer oder Pilze eine Zystitis. Eine chronische Blasenentzündung, die also ständig auftritt, kann eine Neuinfektion oder auch eine wieder aufflammende Entzündung darstellen, die noch nicht völlig ausgeheilt war.

Eine bakterielle Zystitis findet ihre Ursachen oftmals in Bakterien, welche aus dem Darm stammen und im Anschluss zur Blase aufsteigen. Es handelt sich dabei in den meisten Fällen um das so genannte Bakterium Escherichia coli, welches für 80 Prozent aller Blaseninfektionen durch Bakterien verantwortlich ist. Doch auch andere Bakterien können die Ursache für eine Zystitis sein, beispielsweise Enterokokken, Staphylokokken und Proteus.

Escherichia coli

Die Entzündung, die durch Bakterien ausgelöst wird, betrifft überwiegend Frauen, was zwei Ursachen hat: Die Harnröhre ist kürzer als beim Mann. Dadurch ist auch der Weg bis zur Harnblase kürzer. Die Öffnung der Harnröhre liegt im Vergleich zum Mann näher am After. Die Blasenentzündung hat ihre Ursachen in der Regel in einer Schmierinfektion, bei welcher die Bakterien vom Stuhl oder After in die Harnröhre gelangen. Dadurch dringen sie bis in die Harnblase vor. Zu Schmierinfektionen kommt es beispielsweise beim Geschlechtsverkehr. Sexuell aktive Frauen entwickeln daher häufiger eine bakterielle Harnblasenentzündung.

Wie entsteht Zystitis?

Eine Blasenentzündung (Zystitis) entsteht durch das Aufsteigen von Krankheitserregern. Zumeist sind das Bakterien wie der Darmkeim Escherichia coli. Selten können auch Hefepilze oder Erreger von sexuell übertragbaren Krankheiten wie Chlamydien und Gonokokken ("Tripper") eine Blasenentzündung verursachen. Bei Kindern sind Adenoviren häufige Erreger der Zystitis.

Die Krankheitserreger setzen sich meistens in der Blase fest. Bei ihrer Vermehrung schädigen sie die Zellen der Blase und erzeugen eine Entzündungsreaktion, während der der Körper die Eindringlinge bekämpft.

Wodurch wird eine Blasenentzündung begünstigt?

Eine Blasenentzündung wird durch beeinflussbare, aber auch durch nicht veränderbare Faktoren begünstigt. Zu den nicht beeinflussbaren Faktoren zählt insbesondere das weibliche Geschlecht: Bei der Frau ist die Harnröhre mit einer Länge von drei Zentimetern recht kurz, wodurch es Krankheitserregern erleichtert wird, in die Blase zu gelangen, wo sie sich festsetzen und eine Entzündung auslösen können. Zudem besteht eine enge Nähe zum Sexualtrakt und Analbereich. Durch mangelnde oder falsche Anal- und Sexualhygiene können Keime in die Harnröhre gelangen.

Frauen sind insbesondere bei häufigem Sexualverkehr ("honeymoon-Zystitis"), während der Schwangerschaft und nach den Wechseljahren durch die verminderten Östrogenspiegel für eine Blasenentzündung prädisponiert. In der Schwangerschaft weiten sich aufgrund der Hormone die Harnwege, wodurch Erreger diese leichter passieren können.

Außerdem begünstigen alle Sexualpraktiken, bei denen Keime des Darms in die Nähe der Harnröhre gelangen, eine Infektion. Verhütungsmittel wie Spermizide und das Diaphragma gelten ebenfalls als Risikofaktoren. Erkrankungen wie Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), Abwehrschwäche des Immunsystems, Fehlbildungen des Harntrakts sowie Harnstau und Restharn begünstigen die Vermehrung oder das Aufsteigen von Keimen.

Darüber hinaus haben Keime, die über Mechanismen zur Anheftung an menschliche Zellwände verfügen, es leichter, in die Blase aufzusteigen. Eine Keimverschleppung oder Keimbesiedelung der Blase kann durch ärztliche Eingriffe, zum Beispiel eine Blasenspiegelung, oder durch lange Liegezeiten eines Blasenkatheters begünstigt werden.

Welche Symptome treten bei einer Blasenentzündung auf?

Bei der Blasenentzündung (Zystitis) beschränken sich die Symptome in der Regel auf den unteren Bereich des Harntrakts, denn die Harnblase ist ein Teil der unteren Harnwege und die Entzündung ist somit ein unterer Harnwegsinfekt. Zu den häufigen Anzeichen für eine Zystitis zählen:

  • Brennen und Schmerzen beim Wasserlassen (Dysurie)
  • Das unangenehme Gefühl beim Wasserlassen, als sei ein Widerstand vorhanden
  • Ein ständiger Harndrang
  • Bei jedem Toilettengang scheidet der Betroffene nur kleine Mengen Urin aus (Pollakisurie)
  • Im Bereich des Unterbauchs Schmerzen (entstehen durch ein krampfartigen Zusammenziehen der Harnblase)
  • Bei einer akuten Zystitis befindet sich zum Teil auch Blut im Urin (so genannte Hämaturie)
  • Greift die Entzündung auf Nieren oder Prostata über, sind weitere Symptome möglich, beispielsweise Fieber und Rückenschmerzen

Wie wird Zystitis diagnostiziert?

Durch die Erhebung der Krankengeschichte (Anamnese) kann der Arzt beurteilen, ob es sich um einen unkomplizierten oder komplizierten Harnwegsinfekt handelt. Bei einem unkomplizierten Harnwegsinfekt genügt die Diagnostik mit Urinstix, womit erfasst werden kann, ob rote und weiße Blutkörperchen sowie Nitrit im Urin enthalten sind.

Dafür wird sogenannter Mittelstrahlurin benötigt, der gewonnen wird, nachdem eine erste Portion Urin verworfen wurde und erst danach die Urinprobe aufgefangen wird. Nitrit wird von manchen Bakterien produziert, allerdings längst nicht von allen, die als Erreger einer Blasenentzündung in Frage kommen. Dennoch ist ein positiver Nachweis für Nitrit ein Hinweis auf eine bakterielle Infektion.

Weiße Blutkörperchen werden vom Körper für die Abwehr bereitgestellt und finden sich darum bei einem Harnwegsinfekt im Urin. Bei Frauen ist zu beachten, dass rote Blutkörperchen auch während der Monatsblutung im Urin aufgefunden werden können. Eine Mikroskopie des Urins kann den Befund bestätigen und erweitern.

Diagnostik bei komplizierten Harnwegsinfekten

Bei komplizierten Harnwegsinfekten kann weitere Diagnostik notwendig sein. Per Ultraschall wird untersucht, ob sich der Harn in die Nieren zurückstaut oder ob die Nierenbecken frei sind. Ein Klopfschmerz über den Nierenlagern deutet auf eine Komplikation der Blasenentzündung hin, die Nierenbeckenentzündung. Bei erfolglosen Therapieversuchen kann das Anlegen einer Kultur mit Testung der Antibiotika angezeigt sein, um danach gezielt behandeln zu können. Besteht Verdacht auf eine Fehlbildung des Harntrakts, kann ein MRT sinnvoll sein.

Restharn kann grob über Ultraschall bestimmt werden. Genauere Auskunft über das Wasserlassen ergibt jedoch das Urogramm. Gegebenenfalls wird eine Spiegelung der Blase, zum Beispiel bei Verdacht auf eine Aussackung der Blasenwand oder Tumor, vorgenommen. Bei Männern kann eine Mitbeurteilung vom Urologen, bei der Frau vom Gynäkologen erforderlich sein.

Komplikationen bei einer Harnwegsinfektion

Steigt die Infektion weiter auf, erreicht sie die Nierenbecken. Eine Entzündung des Nierenbeckens nennt sich Pyelonephritis. Diese Entzündung kann sich zu einem eitrigen Abszess entwickeln. Außerdem ist es möglich, dass der Infektionserreger in die Blutbahn übertritt und eine Blutvergiftung (Sepsis) auslöst. Eine Urosepsis ist lebensbedrohlich. Durch Schädigung der Nieren aufgrund der Infektion können sich Schrumpfnieren entwickeln.

Bei wiederholten Pyelonephritiden ist ein Nierenversagen möglich. Nach einer durchgemachten Nierenbeckenentzündung kann ein Bluthochdruck resultieren. Bei Männern kann die Infektion auf benachbarte Strukturen wie die Nebenhoden oder die Prostata übergreifen. Eine solche Entzündung wird als Epididymitis (Nebenhodenentzündung) beziehungsweise Prostatitis bezeichnet.

In der Schwangerschaft sollten Harnwegsinfektionen besonders ernst genommen werden, weshalb Urin bei Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft routinemäßig überprüft wird. Durch eine Infektion können vorzeitige Wehen ausgelöst werden, die eine Fehl- oder Frühgeburt zur Folge haben können. Schwere Harnwegsinfektionen bei Kleinkindern können die Entwicklung verzögern.

Wie wird eine Blasenentzündung behandelt?

In den meisten Fällen ist eine Blasenentzündung zwar sehr unangenehm, jedoch unkompliziert. In erster Linie zielt die Therapie darauf ab, dass die Symptome gelindert werden. Welche Medikamente oder sonstige Maßnahmen geeignet sind, hängt grundsätzlich von der Ursache ab.

Schnelle Hilfe gegen eine Blasenentzündung

Um die geeignete Therapie bei einer Zystitis festzulegen, ist ein Arztbesuch zwar unbedingt empfehlenswert, allerdings gibt es einiges, was selbst zur Unterstützung der Behandlung getan werden kann:

Es ist wichtig, viel zu trinken, auch wenn das Wasserlassen aufgrund der Blasenentzündung schmerzt. Wer viel trinkt, spült dadurch die Harnwege durch. Somit wird dazu beigetragen, dass diese von Bakterien befreit wird. Zudem entspannen eine Wärmflasche und Sitzbäder, wodurch die Beschwerden der Blasenentzündung gelindert werden.

Was tun bei einer Blasenentzündung?

Bei einer Blasenentzündung kann zur Therapie einiges nötig sein. Wer Anzeichen einer Blasenentzündung verspürt, sollte auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen. Wer sich bei der Bekämpfung nur auf Hausmittel verlässt und die Zystitis dadurch eventuell verschleppt, geht das Risiko ein, dass die Erreger weiter aufsteigen. Unter Umständen kann daraus eine Nierenbeckenentzündung resultieren. In schweren Fällen ist sogar eine Blutvergiftung (Urosepsis) möglich.

Blasenentzündung mit Antibiotika behandeln: was zu beachten?

Zur medikamentösen Therapie einer akuten Blasenentzündung sind verschreibungspflichtige Antibiotika geeignet. Diese beseitigen die Symptome gewöhnlich schnell und wirkungsvoll. Die Beschwerden verschwinden in 25 bis 40 Prozent zwar auch ohne Antibiotikum allein, jedoch steigert die Antibiotika-Behandlung die Heilungsrate deutlich. Zudem werden die Zystitis-Erreger bekämpft. Wird die Blasenentzündung antibiotisch behandelt, sinkt außerdem das Risiko einer erneuten Infektion.

Welches Antibiotikum gegen die akute Zystitis verabreicht wird, ist von verschiedenen Faktoren abhängig, zum Beispiel, ob Antibiotika zuvor bereits eingenommen wurde, ob der Betroffene gegen bestimmte Antibiotika eventuell allergisch ist oder ob eine Schwangerschaft besteht. Mit welchem Mittel die Zystitis behandelt wird, hängt zudem davon ab, welche Erreger für die Blasenentzündung verantwortlich sind.

Dabei ist zu berücksichtigen, dass sich inzwischen viele Erreger gegen gewisse Wirkstoffe wehren können. Dies bedeutet, dass sie unempfindlich oder resistent gegen die Wirkstoffe sind. Die entsprechenden Medikamente sind in diesem Fall bei der Behandlung der Blasenentzündung keine Hilfe mehr. Die gängigen Antibiotika bleiben bei der Therapie oftmals wirkungslos. Eine Blasenentzündung sollte grundsätzlich nicht auf die leichte Schulter genommen werden.

Vorbeugen

Sie können das Risiko einer Blasenentzündung minimieren, indem Sie einfache Dinge befolgen. Am wichtigsten ist, dass Sie täglich viel Wasser trinken. Preiselbeersaft reduziert auch das Risiko einer wiederkehrenden Infektion und ist zudem in Kapselform erhältlich. Versuchen Sie so früh wie möglich nach dem Geschlechtsverkehr zu urinieren, da so die Bakterien aus Ihrer Harnröhre ausgeschieden werden. Urinieren Sie regelmäßig - suchen Sie mindestens einmal in drei Stunden eine Toilette auf. Wenn Sie sich darüber bewusst sind, einem höheren Risiko ausgesetzt zu sein, sollten Sie Vaginaldeodorants oder ähnliche Produkte vermeiden, da diese zu Irritationen und zu einer Blasenentzündung führen können.

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Quellen:
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