Wie wird Asthma bronchiale diagnostiziert?

Asthma bronchiale ist eine chronische Erkrankung, die nach derzeitigem Stand der Wissenschaft nicht heilbar ist. Mit der richtigen Therapie können die Patienten aber ein relativ symptomarmes Leben führen. Die Voraussetzung dafür ist, dass der Arzt nach einer umfassenden Untersuchung eine entsprechende Diagnose fällt. Hierfür sind eine Reihe von Fragen zu beantworten, die auch die Familienanamnese mit einbeziehen, denn Asthma kann familiär gehäuft auftreten. Im Anschluss folgt die körperliche Untersuchung. Damit eine genaue Abgrenzung zu anderen Lungenerkrankungen möglich ist, können weitere Untersuchungsverfahren erforderlich werden.

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Anamnese

Die ersten Anhaltspunkte bei der Diagnose von Asthma bronchiale stellen die Symptombeschreibungen des Patienten dar. Zumeist suchen Betroffene einen Arzt auf wenn sie öfters unter Atemnot oder Kurzatmigkeit leiden. Wichtig für eine Diagnose ist zudem das Wissen, wann und unter welchen Umständen die Probleme auftreten. Oftmals ist dem Patienten jedoch nicht klar, was genau die Anfälle auslöst, da es sich häufig um mehrere zusammenspielende Faktoren handelt, die sich gegenseitig beeinflussen.


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Mögliche Auslöser können im Gespräch eingegrenzt werden. Bei manchen Betroffenen treten die Symptome vor allem in der Nacht auf, andere haben eher tagsüber Probleme. Asthma verschlimmert sich darüber hinaus bei Stress. Ist dies der Fall, ist es erforderlich, dass sich die spätere Behandlung nicht nur mit körperlichen Symptomen sondern auch mit psychischen Auslösern befasst.

Treten Beschwerden verstärkt am Arbeitsplatz auf, sollte geprüft werden, ob das Arbeitsumfeld bzw. Stoffe und Substanzen am Arbeitsplatz Auslöser der Symptome sind. Manche BerufsWeitere Untersuchungen unterstützen im Anschluss nach dem ärztlichen Beratungsgespräch die Diagnosestellung.

Die körperliche Untersuchung bei Asthma bronchiale

Eine körperliche Untersuchung beginnt mit der genauen Betrachtung des Patienten. Aufgrund der Atmung und einer möglichen Schonhaltung des Patienten erhält der Arzt erste Hinweise auf eventuell vorliegende Beschwerden. Es kann festgestellt werden, ob die Atmung mit der Atemhilfsmuskulatur gestützt wird. Als Atemhilfsmuskeln gelten Muskelgruppen, die die Atmungsarbeit leisten bzw. unterstützen. Dazu gehören unter anderem die Bauch-, Brustkorb-, Hals-, Schulter- und Rückenmuskeln.

Bei Beschwerden, ist der Betroffene auf eine Körperhaltung angewiesen, die das Atmen erleichtert. Klagt der Patient über Kurzatmigkeit oder Atemnot, ist auch von Problemen mit dem Ausatmen auszugehen, welche auf eine Asthmaerkrankung hindeuten. In Folge werden weitere Untersuchungsverfahren durchgeführt um eine endgültige und akkurate Diagnose stellen zu können.

Akute Symptome ebenfalls wichtig für die Diagnose

Häufig werden Patienten mit schweren Asthmasymptomen in die Klinik eingeliefert. Diese Anzeichen eines akuten Asthamanfalls sind hilfreiche Hinweisgeber bei einer Diagnose. Erkennbare Atemnot, hörbare und sichtbare Probleme mit der Atmung oder möglicherweise erkennbare Blaufärbung der Haut zählen zu möglichen Asthmasymptomen.

Asthma

Ist das Ausatmen stark erschwert und kommt es zu Sauerstoffmangel, weil das Einatmen kaum möglich ist, kann es ein deutlicher Hinweis auf Asthma bronchiale sein. Es kann zu einer Überblähung der Lunge kommen und es können Lungenbläschen platzen. Beim Abhören der Lunge können trockene Rasselgeräusche (Giemen, Brummen, Pfeifen) zu hören sein. Sollte die Lunge allerdings überbläht sein, ist nichts oder nur sehr wenig zu hören.

Röntgenuntersuchung

Eine Röntgenuntersuchung kann wichtige Hinweise auf eine Asthma-Erkrankung liefern. Auf dem Röntgenbild wird sichtbar, in welchem Zustand sich die Organe im Brustraum befinden. Aufgrund dessen können in weiterer Folge andere Krankheiten ausgeschlossen und eine genauere Diagnose gestellt werden. Neben einer Röntgenuntersuchung der Lunge stellen Röntgenuntersuchungen des Schädels oder eine Nasenspiegelung (Rhinoskopie) weitere Diagnosemethoden an.

Diagnose mittels Spirometrie

Eine sogenannte Spirometrie dient der Lungenfunktionsprüfung. Bei diesem Verfahren werden das Lungenvolumen und das Atemvolumen gemessen. Hierbei muss der Patient in ein Atemrohr atmen, während die Nase mit einer Klemme verschlossen wird. In Folge gibt der Arzt Anweisungen, wie der Patient atmen soll, um möglichst akkurate und aufschlussreiche Ergebnisse zu erhalten. Die Luftmenge wird beim ein- und ausatmen vom Spirometer erfasst und grafisch, in Form eines Spirogramms, dargestellt.

Eine Spirometrie ist ein wichtiges diagnostisches Verfahren bei Erkrankungen der Lunge und damit auch von Asthma. Da das Atemvolumen von vielen Faktoren abhängig ist, wie auch der Körpergröße, dem Alter und dem Geschlecht, werden auch diese Fakten berücksichtigt. Die Spirometrie liefert Hinweise auf das Atemzugvolumen (AZV), dem inspiratorischen (IRV) und exspiratorischen Reservevolumen (ERV), der inspiratorischen Kapazität (IC), dem Peak-Flow (PEF), der Vitalkapazität (VC) und der Einsekundenkapazität (FEV1).

Die Ergebnisse sind für den Arzt wichtig, um unterscheiden zu können, ob es sich um restriktive oder obstruktive Lungenerkrankung handelt. Eine obstruktive Lungenerkrankung ist ein Prozess, der durch eine Atemwegsverengung verursacht wird, wozu auch Asthma gerechnet wird. Die restriktive Lungenerkrankung entsteht durch eine reduzierte Beweglichkeit des Brustkorbs bzw. der Lunge. Dafür kommen eine Reihe von Erkrankungen infrage.

Als weiteres Untersuchungsverfahren steht die Ergospirometrie zur Verfügung. Dabei handelt es sich um die Spirometrie unter Belastung, z. B. beim Radfahren. Der Vorteil hierbei ist, dass der Arzt einen Eindruck von der tatsächlichen Belastbarkeit bekommt. Außerdem wird eine Blutgasanalyse vorgenommen. Die Spirometrie kann bei einem Asthmatiker ohne Befund sein, wenn er z.B. symptomlos ist, jedoch eine Erkrankung vorhanden ist. Mit einem Provokationstest wird eine Reaktion bewusst herbeigeführt und das Atemvolumen erneut gemessen.

Blutuntersuchung bei Asthma

Bei Verdacht auf Asthma wird im Zuge der Diagnose ebenfalls Blut entnommen. Im Labor erfolgt im Anschluss eine Analyse. Handelt es sich um Asthma, sind die weißen Blutkörperchen erhöht, sofern eine allergische Reaktion vorliegt. Außerdem zeigt sich ein erhöhter Wert bei den IgE-Antikörpern. Veränderungen können zudem in der Blutsenkungsgeschwindigkeit und beim C-reaktiven Protein nachweisbar sein . Wenn das der Fall ist, ist so der Nachweis gelungen, dass es sich um entzündliche Prozesse handelt.

Blutgasanalyse

Bei der Blutgasanalyse wird der Gehalt von Kohlenmonoxid und Sauerstoff im Blut gemessen und gibt Ausschluss zum PH-Wert des Blutes. Ein Mangel an Sauerstoff oder ein Überschuss an Kohlendioxid verändert das Blut. Diese Veränderungen können in Folge mittels einer Blutgasanalyse bestimmt werden. Zudem zeigt diese Messung ob eine Störung des Gasaustauschs der Lunge vorliegt.

Eine Blutgasanalyse kann sowohl unter Belastung als auch im Ruhezustand durchgeführt werden. Die Diagnosemethode kommt häufig bei schwerem Asthma zum Einsatz. Im Intervall ist die Blutgasanalyse bei Asthmatikern zumeist normal, kann jedoch während eines akuten Anfalls eine deutliche Verschlechterung aufzeigen. Die Analyse kann Auskunft bezüglich des Schwer- und Gefährdungsgrad geben und aufgrund dessen kann eine Prognose erstellt werden.

Die Allergiediagnostik

Je mehr der Patient über die auslösenden Faktoren weiß, desto eher ist er in der Lage, einen Asthmaanfall zu verhindern. Neben den klassischen Auslösern, wie Pollen und Hausstaub, werden aber auch Allergene überprüft, die im direkten Umfeld des Patienten zu finden sind, wie z.B. Tierhaare. Oftmals werden auch Allergien gegen Nahrungsmittel mit in das Untersuchungsverfahren einbezogen, wobei hier vor allem Lebensmittel wie z.B. Nüsse gelten.

Als besonders aufschlussreich gilt der Sensibilisierungsnachweis mittels Haut-Pricktest. Hierbei werden Lösungen, die die jeweiligen Allergene enthalten, auf die Haut aufgetropft und durch Stiche von der Haut absorbiert. Entstehen innerhalb von 5 bis 60 Minuten Rötungen oder Juckreiz, deutet das auf eine Allergie gegen den jeweiligen Stoff hin.

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Wird eine Asthma-Erkrankung aufgrund vom Arbeitsumfeld des Betroffenen vermutet, können allergenspezifische Organprovokationstests durchgeführt werden. Unterschieden wird zwischen nasalen, bronchialen und konjunktivalen Provokationstest. Hierbei werden Allergenextrakte entweder auf die Nasenschleimhaut getropft, vernebelt und vom Patienten eingeatmet oder auf die Augenbindehaut geträufelt. Mögliche Reaktionen geben Aufschluss über eine Asthma-Erkrankung.

Erfahren Sie mehr über Asthma bronchiale:

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Quellen: