Asthmaspray - Die richtige Behandlung bei Atembeschwerde

Zur Behandlung von Asthma bronchiale werden häufig Medikamente in Form eines Sprays verordnet. Das Dosieraerosol transportiert den Wirkstoff tief in die Bronchien, wo die entzündungshemmende Wirkung entfaltet und die Verkrampfung der Bronchialmuskulatur gelöst wird. Um einen optimalen Behandlungserfolgt zu garantieren, ist die korrekte Anwendung des Asthmasprays unerlässlich.

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Mechanismus eines Asthmasprays

Das typische Asthmaspray, auch Evohaler genannt, ist so aufgebaut, dass es in Notfällen schnell einsatzfähig ist und keiner großartigen Vorbereitung bedarf. Durch Schütteln des Behälters wird ein Aerosol erzeugt, das durch Betätigen eines Sprühknopfs freigesetzt wird. Damit der Wirkstoff tief in die Bronchien eindringt, ist es wichtig, dass Asthmatiker gleichzeitig den Sprühknopf betätigen und einatmen. Wird einem Patienten ein Asthmaspray vom Arzt verordnet, wird der Funktionsmechanismus und die korrekte Anwendung des Sprays genau erklärt.

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Welche Wirkstoffe sind typischerweise in Asthmasprays enthalten?

Zu den Basismedikamenten bei Asthma bronchiale gehören sogenannte Bronchodilatatoren. Sie sorgen für eine Entspannung der glatten Muskulatur innerhalb der Bronchien-Wände und tragen so zu einer Erweiterung der Atemwege bei. Je nachdem, welche Wirkstoffgruppe in dem Spray zur Anwendung kommt, wird dies über verschiedene Mechanismen erreicht. Dementsprechend ist es beispielsweise ebenfalls möglich, die jeweiligen Medikamente untereinander zu kombinieren.

Grundsätzlich werden zwischen zwei verschiedenen Arten von Wirkstoffarten unterschieden:

  • Kurzwirksame Reliever - lindern rasch Beschwerden eines akuten Asthmaanfalls.
  • Langwirksame Controller - für eine langfristige Behandlung von Asthma bronchiale und Linderung der chronischen Schleimhautentzündung der Bronchien.
  • Als Reliever werden Substanzen aus der Reihe der kurzwirksamen Beta-2-Sympathomimetika eingesetzt. Diese entspannen die Bronchien im Fall eines Asthmaanfalls schnell, können jedoch nicht zur langfristigen Vorbeugung angewandt werden. Der am häufigsten eingesetzte Wirkstoff aus dieser Reihe ist Salbutamol, welcher unter anderem unter den Handelsnamen Ventolin, SalbuHexal und Salbutamol ratiopharm vermarktet wird.

    Neben den kurzwirksamen Beta-2-Sympathomimetika kommen auch langwirksame Wirkstoffe aus dieser Substanzgruppe bei der Asthmabehandlung zum Einsatz. Diese werden jedoch aufgrund ihrer langen Wirkungszeit zur Prävention von Asthmaanfällen als Reliever angewandt. Die Wirkstoffe Salmeterol (Seretide) und Formoterol wirken circa 6 bis 12 Stunden und zählen zu den LABA ("long-acting beta-2 agonists") während der Effekt von Indacaterol als ULABA ("ultra long-acting beta-2 agonists") 12 bis 24 anhält.

    In Controllern werden am häufigsten Wirkstoffe aus der Reihe der (Glucocorticoide verwendet, da diese eine besonders gute entzündungshemmende Wirkung aufweisen. Zu den Glucocorticoiden zählen unter anderem die Substanzen Beclometason, Budesonid und Fluticason. Ob sich zur Langzeitbehandlung von Asthma Glucocorticoide oder langwirksame Beta-2-Sympathomimetika besser eignen, entscheidet der Arzt basierend auf dem Gesundheitszustandes und der medizinischen Vorgeschichte des Patienten.

Richtige Handhabung und Anwendung eines Asthmasprays

Im täglichen Gebrauch sowie natürlich vor allem im Notfall, ist die richtige Handhabung des Asthma-Sprays immens wichtig. Denn nur mit der geeigneten Technik gelangt der Arzneistoff tief in die Bronchien, sodass er dort seine Wirkung entfalten kann.

Wird dagegen zum Beispiel nicht tief genug eingeatmet, dann verbleibt ein Großteil des Medikaments innerhalb der oberen Lungenabschnitte und kommt somit nicht in den Bronchien an. Oder hält der Patient etwa direkt nach der Inhalation nicht sofort für eine kurze Zeit die Luft an, dann wird der Wirkstoff wieder ausgeatmet.

asthmaspray anwendung

So wird ein Asthmaspray richtig angewandt:

  1. Der Evohaler wird gut geschüttelt
  2. Nach dem Schütteln wird das Aerosol aufrecht gehalten und tief ausgeatmet
  3. Das Mundstück wird angesetzt und fest mit den Lippen verschlossen
  4. Damit der Wirkstoff leichter in den Spray gelangt, wird der Kopf nach hinten geneigt
  5. Nun wird der Sprühknopf gedrückt und tief eingeatmet
  6. Nachdem der Wirkstoff eingeatmet wurde, muss für etwa fünf bis zehn Sekunden die Luft angehalten werden
  7. Schlussendlich wird das Mundstück aus dem Mund genommen und normal weiter geatmet werden

Ist eine zweite Inhalation notwendig, sollte diese mit einer Minute Pause durchgeführt werden.

Alternative Darreichungsformen zum Asthmaspray

Neben den typischen Asthma-Sprays existieren ebenfalls alternative Darreichungsformen. Dazu gehören vor allem Pulverinhalatoren, Vernebler sowie Spacer. Wobei zuletzt genanntes vielmehr ein Hilfsmittel zur Erleichterung der Handhabung ist.

Pulverinhalatoren (Accuhaler)

Bei der Nutzung von Pulverinhalatoren, auch Accuhaler genannt, entfällt das Schütteln, was für einige Betroffene eine deutliche Erleichterung darstellt. Als Erstes ist es jedoch notwendig, das Gerät vorzubereiten, damit die benötigte Dosis inhaliert werden kann. Die Vorbereitung selbst variiert je nach Art des Inhalators, wird jedoch in den dazugehörigen Packungsbeilagen ausführlich beschrieben. Sobald der Inhalator fertig vorbereitet ist, wird ausgeatmet, das Mundstück an den Mund angesetzt und der Kopf leicht nach hinten geneigt. Es darf jedoch nicht in das Mundstück ausgeatmet werden, da hier die Gefahr besteht, dass das Pulver feucht wird und verklumpt.

Wichtig ist, dass mit einem tiefen, starken Zug einatmet wird und der Wirkstoff dadurch bis weit in die Bronchien hinein gezogen wird. Anschließend ist das Mundstück wieder abzusetzen und langsam durch die Nase auszuatmen. Bei einem Pulverinhalator genügt es, das Mundstück mit einem trockenen Tuch zu säubern.

Vernebler

Eine andere Variante sind Vernebler. Hier wird durch Druck durch die Düsen oder auch mithilfe von mechanischen Schwingungen die Wirkstofflösung vernebelt. Auf diese Weise entsteht ein Aerosol, das wiederum aus vielen, sehr feinen Tröpfchen besteht. Diese werden dann schließlich inhaliert. Bei einem Vernebler tritt das Aerosol relativ langsam aus, sodass Betroffene hier mehr Zeit zum Einatmen haben.Außerdem ist es nicht notwendig, derart kräftig einzuatmen, wie das etwa bei einem Asthmaspray notwendig ist. Aufgrund dessen wird ein Vernebler oftmals auch für Kinder sowie bei akuten Asthmaanfällen eingesetzt.

Spacer zur erleichterten Anwendung eines Asthmasprays

Ein Spacer ist dagegen eine Art Vorsatzkammer, mit dessen Hilfe die Koordination bei der Inhalation eines Asthma-Sprays beziehungsweise Dosieraerosols erleichtert werden soll. Das Hilfsmittel wird oftmals Betroffenen empfohlen, die Probleme mit dem gleichzeitigen Drücken des Sprays und dem Einatmen der Wirkstoffe haben.

Der Spacer selbst wird ganz einfach wie eine Art Mundstück auf das "Fläschchen", in dem sich das Medikament befindet, aufgesetzt. Sobald der Sprühstoß erfolgt, füllt sich zunächst einmal die Luftkammer des Spacers mit Aerosol. Dieses lässt sich dann anschließend in der Regel deutlich leichter einatmen. Allerdings ist es absolut notwendig, sofort nach dem Drücken mit der Einatmung zu starten.

Für Ungeübte ist die Anwendung eines Asthmsprays, Spacers, Verneblers oder Pulverinhalators oftmals etwas umständlich. Doch sobald die verschiedenen Mittel einige Male verwendet wurden, ist es für die Betroffenen in der Regel recht leicht, die richtige Handhabung umzusetzen.


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Quellen:

  1. Wie Sie Asthmasprays richtig anwenden. Wort & Bild Verlag. URL: apotheken-umschau.de
  2. Asthma bronchiale: Wie sicher sind lang wirkende Beta-2-Sympathomimetika? Deutscher Apotheker Verlag. URL: deutsche-apotheker-zeitung.de
  3. Bronchienerweiternde Wirkstoffe. Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH). URL: lungeninformationsdienst.de

Aktualisiert am: 29.09.2017