Potenz-und Erektionsstörungen bei jungen Männern: was tun?

Obwohl der häufigste Grund für Impotenz im Sinne von sexuellen Funktionsstörungen wie der erektilen Dysfunktion das höhere Alter ist, scheint das Auftreten dieser Störungen auch bei jungen Männern unter 40 Jahren häufiger als gedacht zu sein. Diese Problematik scheint elf bis 30 Prozent der jungen Männer zu betreffen. Impotenz kann die Lebensqualität und das soziale Miteinander stark beeinträchtigen. Allerdings gibt es diverse Behandlungsmöglichkeiten.

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Wie häufig ist Impotenz bei jungen Männern?

In einer Studie mit über 400 Männern war jeder vierte Patient, bei dem eine Impotenz neu diagnostiziert wurde, mit unter 40 Jahren jung. Dieses Ergebnis erscheint zunächst überraschend, da Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes, Übergewicht und hohes Cholesterin, die zu Potenzstörungen führen können, bei Jüngeren seltener vorliegen. Zudem sind die Testosteron-Spiegel bei jungen Männern höher.

Dennoch litt etwa die Hälfte der jungen Männer unter schweren Symptomen. Bei Älteren war die Ausprägung der Potenzstörung weniger stark. Darüber hinaus hatten junge Männer häufiger zusätzlich zur erektilen Dysfunktion noch eine Ejaculatio praecox (vorzeitiger Samenerguss).

Welche Ursachen für Impotenz bei jungen Männern gibt es?

In seltenen Fällen ist die Impotenz aufgrund von Fehlbildungen wie beispielsweise einer Spina bifida ("offener Rücken") angeboren. Viel häufiger sind ein angeschlagener Gesundheitszustand und Depressivität mit ursächlich für Potenzstörungen. Junge Männer mit vorzeitigem Samenerguss haben häufig noch nicht viele sexuelle Erfahrungen gesammelt und sind darum unsicher.

Auslöser von Erektionsstörungen bei jungen Männern

Wenige Sexualpartner und ein höheres Alter beim ersten Geschlechtsverkehr sind assoziiert mit erektiler Dysfunktion. Außerdem verbreiten pornographische Medien falsche Vorstellungen vom Geschlechtsakt. Viele vergessen, dass es sich um mehrfach aufgezeichnete, geschnittene Szenen handelt und dass die Filmclips bearbeitet wurden.

Darüber hinaus ist der Konsum von legalen und illegalen Drogen wie Alkohol, Nikotin, Cannabis und Kokain sowie nicht verordneten Medikamenten ein Risikofaktor für Potenzstörungen. Alkohol wird insbesondere mit dem vorzeitigen Samenerguss in Verbindung gebracht.

Obwohl junge Männer scheinbar ohne Vorerkrankung mit Potenzproblemen vorstellig werden, können bei etwa zehn Prozent Grundleiden wie Herz-Kreislauf-Krankheiten diagnostiziert werden. Potenzstörungen können somit ein Warnsignal sein. Des Weiteren spielen psychische und interpersonelle Faktoren eine wichtige Rolle. Angststörungen sind neben Depressivität ein Risikofaktor, ebenso wie hohe körperliche oder emotionale Belastung und Konflikte. Potenzstörungen treten häufiger bei Studierenden auf als bei Gleichaltrigen, die nicht studieren, sondern beruflich tätig sind.

Darüber hinaus können Potenzstörungen nach Operationen oder Erkrankungen im Genitalbereich auftreten. Problematisch ist, dass Potenzstörungen einen Teufelskreis einleiten können: Erstmaliges Auftreten einer sexuellen Funktionsstörung führt eventuell zu Angst, Vertrauensverlust in die eigenen Fähigkeiten und Stress. Diese Reaktion auf das Ereignis kann dazu beitragen, dass erneut eine sexuelle Funktionsstörung auftritt, womit der Teufelskreis von vorne beginnt.

Wie können Erektionsstörungen bei jungen Männern behandelt werden?

Vorab ist unbedingt davon abzuraten, freiverkäufliche Substanzen aus zweifelhafter Quelle zu beziehen! Diese "Wundermittel" können sowohl illegal als auch gefährlich sein. Vor jeder Therapie sollte außerdem zunächst die Diagnose einer Potenzstörung vom Arzt gestellt werden.

Bei Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes oder ungünstigen Blutfetten sollten Ernährungsumstellung, körperliche Aktivität und medikamentöse Einstellung sowie bei Übergewicht eine Gewichtsabnahme angestrebt werden.

Medikamentöse Behandlungen von erektiler Dysfunktion

Vielen bekannt und in ihrer Wirkung gut belegt sind sogenannte PDE-5-Hemmer. Phosphodiesterase-5-Hemmer sorgen dafür, dass mehr Stickoxid (NO) in den Schwellkörpern verfügbar ist, wodurch sich die venösen Gefäße erweitern. Die Blutgefäße können sich so stärker mit Blut füllen, wodurch eine stabile Erektion erreicht wird. Abkömmlinge von Sildenafil, das in "Viagra" erhalten ist, sind mittlerweile als sogenannte Generika verfügbar. Weitere PDE-5-Hemmer sind Tadalafil ("Cialis"), Vardenafil ("Levitra") und Avanafil ("Spedra").

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Diese Medikamente erzeugen nur unter der Bedingung einer sexuellen Stimulation eine Erektion. Obwohl die Schwellkörpergefäße bei jungen Männern zumeist gut funktionieren und keine Unterstützung bräuchten, kann die Einnahme eines solchen Medikaments den Betroffenen selbstsicherer in Hinblick auf den Geschlechtsakt machen. Da bei jungen Männern häufig Ängste eine große Rolle spielen, kann ein PDE-5-Hemmer durchaus dazu beitragen, den Teufelskreis aus "männlichem Versagen" und Angst zu unterbrechen, sodass die Potenzstörung nach gewisser Zeit nicht mehr auftritt.

Ein weiteres Medikament ist Yohimbin ("Yocon-Glenwood", "Yohimbin 'Spiegel'"), das auch die Verfügbarkeit von Stickoxid in den Schwellkörpern erhöhen soll. Es wird eher bei psychisch als körperlich bedingter Erektionsschwäche eingesetzt.

Des Weiteren können Arzneimittel wie Papaverin oder Prostaglandin E1 (Alprostadil) mittels SKAT (Schwellkörperautoinjektions-Therapie) direkt in die Schwellkörper gebracht werden. Auch diese Wirkstoffe führen zu einer Weitung der Gefäße. In seltenen Fällen, wenn ein Testosteron-Mangel die Ursache der Impotenz ist, kann mit einer Testosteron-Ersatz-Therapie begonnen werden.

Mechanische Möglichkeiten zur Impotenzbehandlung

Penisringe, die in jedem Sex-Shop erworben werden können, können für eine härtere und längere Erektion nützlich sein. Allerdings ist zu beachten, dass ein Penisring nicht länger als 30 Minuten getragen werden sollte und die Größe des Rings zum Glied des Mannes passen muss. Eine andere Möglichkeit ist der Einsatz einer Penispumpe, bei der mit Unterdruck die Erektion unterstützt wird.

Sonstige Behandlungsmethoden

Die niedrigste Erfolgsrate haben Gefäßoperationen an den Schwellkörpern. Schwellkörper-Implantate sind bei jungen Männern mit nicht geschädigten Gefäßen nicht sinnvoll. Stattdessen können Betroffene Hilfe durch Sexualberatung, Sexualtherapie, Selbsthilfe-Gruppen und Psychotherapie erhalten. Insbesondere wenn starke Ängste, Depressivität oder Konflikte eine Rolle bei der Potenzstörung spielen, kann dies sehr wirksam sein.

Zudem sind pflanzliche Mittel verfügbar, die zu einer stabilen Erektion führen sollen. Darunter fallen Damiana, Erd-Burzeldorn (Erdsternchen), Ginkgo, Hafer, Bischofsmütze (Elfenblume, Horny Goat Weed), Maca und Koreanischer Ginseng.

Die Ernährung kann auf Stickoxid-Lieferanten angepasst werden. Die Aminosäure L-Arginin kann beispielsweise Stickoxid abspalten. Lebensmittel, die viel L-Arginin enthalten, sind unter anderem Nüsse (Erdnüsse, Haselnüsse), Getreide (Weizenkeime, Haferflocken) und Sojabohnen, Garnelen und Thunfisch, Hühnerbrust und Hammelfleisch-Filet.

Zusätzlich können Verfahren der Akupunkteur, Homöopathie, Hypnosetherapie, Reiki oder Elektrostimulation der Muskulatur des Beckenbodens und der Gefäßmuskeln in den Schwellkörper versucht werden. Betroffene sollten sich am besten beraten lassen, welche Behandlungsmöglichkeit für sie die geeignete ist.


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Quellen:

  1. Behandlung (Therapie) der ED. Selbsthilfegruppe erektile Dysfunktion. URL: impotenz-selbsthilfe.de
  2. One Patient Out of Four with Newly Diagnosed Erectile Dysfunction Is a Young Man—Worrisome Picture from the Everyday Clinical Practice. Paolo Capogrosso MD et al (2013). URL: onlinelibrary.wiley.com
  3. The Evolution of Sexual Dysfunction in Young Men Aged 18-25 Years. Christina Akre, MA et al (2014). URL: jahonline.org
  4. Erektionsstörung – erektile Dysfunktion.. Zürcher Institut für klinische Sexologie & Sexualtherapie ZISS. URL: ziss.ch

Aktualisiert am: 28.04.2017