Gürtelrose (Herpes zoster): Ursachen, Symptome und Behandlung

Die Gürtelrose, in der Fachsprache als Herpes Zoster bezeichnet, ist ein meist mit Schmerzen verbundener rötlicher Ausschlag, der durch das sogenannte Varizella-Zoster-Virus (VZV) ausgelöst wird.

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Herpes zoster: Definition und Ansteckung

Im Verlauf der Virusinfektion bilden sich aus roten Stellen und einzelnen Bläschen zusammenhängende entzündete Hautflächen. Da ein Herpes Zoster sich häufig im Bauch- und Hüftbereich bildet, ausgehend von der Wirbelsäule, und die Erscheinungsform einem breiten Gürtel gleicht, wurde die Infektion im Volksmund Gürtelrose genannt. Die medizinische Bezeichnung Herpes Zoster lässt sich aus der Zusammensetzung des griechischen Wörter "herpein" für "kriechen" und "zoster" für "Gürtel", also einem kriechenden Gürtel, ableiten.

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Die Gürtelrose geht auf dasselbe Herpesvirus zurück, das auch die Kinderkrankheit Windpocken auslöst. Nach dem Abklingen der Windpocken verbleibt das Virus im Körper, wo es sich im Bereich des Nervensystems einlagert. Dieses Zurückziehen von Herpesviren in die Nervenwurzeln des Rückenmarks wird als Virus-Persistenz bezeichnet.

herpes virus

Viele Jahre nach der Windpocken-Infektion führt die Reaktivierung des eingelagerten Varizella-Virus zur Gürtelrose. Während bei den Windpocken das VZV durch Tröpfchen- oder Schmierinfektion übertragen werden kann, besteht diese Gefahr bei einer Gürtelrose nicht. Hier sind nur die Bläschen infektiös, die das Virus enthalten.Erst wenn durch Kratzen oder die Bläschen beschädigt werden, kann der viröse Inhalt durch eine Schmierinfektion übertragen werden.

Ursachen und Risikofaktoren

herpes zoster

Bevor es zu einer Gürtelrose kommt, muss die betreffende Person zunächst die Windpocken gehabt haben. Eine Gürtelrose tritt in der Regel erst viele Jahre nach der Erstinfektion mit dem Varizalla-Zoster-Virus auf. Die Ursache für die Reaktivierung der VZV ist in der Regel eine Immunschwäche, die den im Nervensystem eingelagerten VZV eine Vermehrung ermöglicht.

Immundefekte können angeboren sein, aber auch im Laufe von Erkrankungen oder durch medikamentöse Behandlungen entstehen. Eine Gürtelrose tritt in den meisten Fällen zwischen dem 50. und 70. Lebensjahr auf, wenn die körpereigenen Abwehrkräfte nachlassen.

Weitere häufige Ursachen sind die Schwächung des Immunsystems durch eine Krebserkrankung oder eine damit verbundene Chemotherapie, welche nicht nur Krebszellen, sondern auch körpereigene Abwehrzellen angreift. Eine HIV-Erkankung führt zur Zerstörung der wichtigen T-Zellen des Immunsystems, die für die Bekämpfung von Viruserkrankungen wichtig sind.

Als Folge können sich bei einer AIDS-Erkrankung die VZV ungebremst vermehren. Die Einnahme von Medikamenten zur Dämpfung des Immunsystems, beispielsweise bei rheumatischen Beschwerden, kann die Abwehrzellen so weit blockieren, dass eine Gürtelrose entsteht. Als Risikofaktor gilt schließlich auch eine hohe UV-Strahlung mit Sonnenbrand, die das körpereigene Abwehrsystem angreift.

Symptome

Eine Gürtelrose wird häufig erst spät erkannt, da die ersten Symptome auch auf eine Erkältung oder andere Virusinfektion hindeuten. Allgemeines Unwohlsein, Mattigkeit, Abgeschlagenheit und leichtes Fieber können erste Anzeichen für eine Reaktivierung der VZV sein.

Dieses Prodomalstadium kann bereits von unbestimmtem Brennen oder Stechen der betroffenen Hautpartien begleitet sein, auf denen sich nach drei bis fünf Tagen die Wundrose bildet. Mit dem Ausschlag stellen sich mehr oder weniger starke Schmerzen ein, bedingt durch den Befall der Nervenwurzeln mit den Viren.

Nach einer Rötung bilden sich innerhalb von 12 bis 24 Stunden flüssigkeitsgefüllte Bläschen. Diese wachsen nach mehreren Tagen zu einer größeren Fläche zusammen und platzen schließlich. Es bildet sich eine Kruste, die nach und nach abheilt, vertrocknet und sich von der neuen Hautschicht darunter lösen lässt.

Eine Gürtelrose kann im Bauchbereich, aber auch an zahlreichen weiteren Körperstellen auftreten. Besonders gefährlich ist ein Herpes Zoster im Gesicht und Halsbereich, da die Erkrankung zu Komplikationen wie einer Bindehautentzündung, Hör- und Gleichgewichtsstörungen oder Narbenbildung führen kann.

Behandlungsmöglichkeiten

Tritt eine Gürtelrose als Folge einer vorübergehenden Immunschwäche auf, so heilt sie in der Regel ohne Komplikationen innerhalb mehrerer Wochen vollständig aus. Eine Therapie sollte dennoch baldmöglichst einsetzen. Dabei gibt es verschiedene Ansätze, die von einer Bekämpfung des Virus durch Virostatika wie Aciclovir, Famvir, Valtrex, Valaciclovir, Famciclovir oder Brivudin bis zur Verabreichung von Schmerzmitteln reichen.

aciclovir

Die antivirale Behandlung ist bei Personen über 60 Jahren empfehlenswert sowie in Fällen von Komplikationen und einem Befall mit VZV im Gesicht. Auch bei Aids- und Krebspatienten sollte eine Gürtelrose mit Virostatika behandelt werden.

Die Symptome des Hautausschlags können durch Salben und Tinkturen gemildert werden, die je nach dem Stadium antiseptisch wirken, die Bläschen austrocknen oder Krusten lösen und zugleich antibakterielle Eigenschaften besitzen. Gegen akute Schmerzen verschreiben Ärzte entsprechende Analgetika mit verhältnismäßig starker Wirkung. Wegen der neuropathischen Schmerzen kommen anstelle leichter Schmerzmittel häufig Antidepressiva oder schwache Opioide zum Einsatz. Bei diesen Medikamenten besteht bei einer längeren Einnahme die Gefahr einer Abhängigkeit.

Daneben bietet sich die Behandlung der Gürtelrose durch alternative Behandlungs-Methoden wie Akupunktur oder Ultraschall-Therapie an. Die Pflanzenheilkunde hält Tinkturen aus Ringelblume oder Sonnenhut zur äußeren Behandlung, Johanniskraut gegen Schmerzen und Missstimmung bis hin zu Umschlägen und Lösungen eine Vielzahl schonender Behandlungsmethoden bereit.

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