Lippenherpes (Herpes labialis)

Viele Menschen sind von den schmerzenden, juckenden und nässenden Bläschen auf der Lippe betroffen. Die Rede ist vom Lippenherpes (Herpes labialis), was umgangssprachlich auch als Fieberbläschen bezeichnet wird.

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Überblick

Verantwortlich ist für Lippenherpes meist das Herpes-simplex-Virus Typ 1. Bis zu 90 Prozent aller Erwachsenen tragen dagegen Antikörper im Blut. Dies bedeutet, dass sie mit dem Virus bereits in Kontakt gekommen sind, wobei die Erstinfektion häufig unbemerkt und oftmals schon vor dem sechsten Lebensjahr erfolgt. Bei bis zu 30 Prozent der Betroffenen tritt Lippenherpes immer wieder auf.

lippenherpes

Das Virus wandert von der oberen Hautschicht zu den inneren Nervenzellen, um sich dort einzunisten und zu verharren. Bei Lippenherpes beträgt die Inkubationszeit, also die Zeit zwischen der Infektion mit dem Virus und dem Auftreten der Beschwerden etwa zwei bis zwölf Tage. Manchmal erfolgt der erste Ausbruch erst viele Jahre später, der sich dann immer wiederholen kann. Der Virus kann in den Nerven lebenslang überdauern.

Ursachen für Lippenherpes

Die Lippen sind sehr anfällig für Infektionen. Die Ursache für Lippenherpes liegt darin, dass sich der Betroffene über Speichel oder einen engen Hautkontakt mit den Viren infiziert. Dies geschieht auf folgende Weise:

  • Tröpfcheninfektion durch Husten, Niesen und Sprechen
  • Schmierinfektion durch das gemeinsame Benutzen von Gläsern, Besteck, Handtüchern etc.
  • Direkter Haut-Kontakt durch Küssen oder ein Berühren der Bläschen

Das Virus, das in den Nervenzellen ruht, kann stets wieder reaktiviert werden, beispielsweise wenn die körpereigene Immunabwehr geschwächt ist. Zu den Auslösern zählen unter anderem:

  • Infektionskrankheiten,
  • Fieber,
  • eine bakterielle Lungenentzündung,
  • Tumorerkrankungen,
  • Verletzungen,
  • psychische Belastungen wie Stress, Depressionen oder Übermüdung,
  • eine starke Sonneneinstrahlung,
  • eine hormonelle Umstellung, beispielsweise während der Menstruation.

Symptome

Vor dem Auftreten der ersten Bläschen auf den Lippen spüren die Betroffenen an dieser Stelle häufig bereits eine Empfindlichkeit, beispielsweise ein Kribbeln, ein leichtes Brennen oder Gefühl einer Spannung. Es ist sehr wichtig, dass nun sofort antivirale Mittel aufgetragen werden, um die Krankheit möglichst aufzuhalten. Manchmal beginnt die Lippenherpes-Infektion allerdings auch ohne Vorwarnung.

lippen herpesvirus

Die Lippenbläschen füllen sich mit einer klaren Flüssigkeit. Nach wenigen Tagen platzen sie auf und hinterlassen eine kleine Wunde. Anfangs ist diese empfindlich, doch nach einer kurzen Zeit verkrustet sie gelblich. Nach etwa acht bis vierzehn Tagen heilt die Wunde von selbst ab.

Erst wenn die Bläschen mit Schorf bedeckt sind, ist eine Ansteckung von anderen Personen ausgeschlossen. Bis zu diesem Zeitpunkt sollte der Hautkontakt gemieden werden. Hierbei gilt zu berücksichtigen, dass die Bläschen sich ebenso auf die Wangen, den Naseneingang, die Ohrläppchen und den Bereich der Augen ausbreiten können. Bei manchen Betroffenen stellt sich neben den Bläschen auch eine Abgeschlagenheit und ein allgemeines Krankheitsgefühl ein.

Therapie

Ob beim Lippenherpes eine Therapie nötig ist, ist davon abhängig, wie schwer die Symptome sind. Beim sehr ausgeprägten Herpes kann eine Behandlung durchaus sinnvoll sein. Wenn sich die Lippenherpes-Infektion anhand von Kribbeln oder sonstigen genannten Symptomen zeigt oder die Bläschen sichtbar sind, können die Symptome gelindert und die Heilung beschleunigt werden.

Ohne eine Behandlung sind die Bläschen spätestens nach zwei Wochen wieder verschwunden. Um diese Phase zu verkürzen, können Cremes mit desinfizierenden Zusätzen oder mit Zinksulfat oder auch antivirale Medikamente (wie etwa Famvir, Valtrex und Aciclovir) helfen. Die Bläschen trocknen dadurch schneller aus, wodurch die Abheilung gefördert wird.

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Es gibt auch Hausmittel, die bei Lippenherpes gern verwendet werden, beispielsweise Zahnpasta oder Heilerde. Der Betroffene selber sollte die Bläschen nicht berühren oder aufkratzen, da der Inhalt der Bläschen infektiös ist und das Virus am Körper verteilt werden kann.

Nach dem Eincremen der Bläschen mit einer Anti-Viren-Salbe ist es wichtig, zum Auftragen der Lippenherpes-Cremes ein Wattestäbchen zu benutzen oder sich nach dem Auftragen zumindest die Hände gründlich zu waschen. Auf Küssen sowie oralen Sex sollte verzichtet werden, denn die Viren werden auf diesem Wege übertragen, was auch die Genitalien betrifft. Das Immunsystem sollte nicht zusätzlich belastet werden.

Vorbeugen

Es gibt einige Maßnahmen, wie der Lippenherpes-Infektion vorgebeugt werden kann, beispielsweise indem mit akut Erkrankten nicht die gleichen Gläser, Handtücher, Lippenstifte etc. benutzt werden. Eine direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden und jeder Aufenthalt in der Sonne geschützt erfolgen. Für die Lippen und den Mund sind spezielle Sun-Blocker mit einem hohen Lichtschutzfaktor erhältlich.

Grundsätzlich ist ein intaktes Immunsystem ein optimaler Schutz gegen eine wiederkehrende Lippenherpes-Infektion. Wichtig sind eine gesunde und ausgewogene Ernährung, Bewegung und Sport, ausreichend Schlaf, möglichst kein Alkohol und Nikotin. Auch psychische Belastungen schaden dem Körper und schwächen das Immunsystem. Daher sollte Stress gemieden werden und notfalls mit einer professionellen Unterstützung bewältigt werden.

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