Medikamente als Ursache für erektile Dysfunktion

Die erektile Dysfunktion gehört zu den Potenzstörungen des Mannes und wird im Volksmund häufig als "Impotenz" bezeichnet. Konkret bezeichnet die erektile Dysfunktion eine Erektionsstörung, bei der keine ausreichende Steifigkeit des Penis aufgebaut oder aufrechterhalten werden kann. Die Ursachen sind vielfältig und neben psychischen und organischen Ursachen sind zunehmend auch Arzneimittel verantwortlich oder wirken sich zumindest verstärkend auf eine erektile Dysfunktion aus.

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Welche Medikamente können Impotenz verursachen?

Viele verschiedene Substanzgruppen können sich hemmend auf die Erektion auswirken. Im Vergleich sind besonders häufig Blutdrucksenker und Antidepressiva Auslöser einer erektilen Dysfunktion. Problematisch ist allerdings, dass in diesen Fällen auch die Krankheit Ursache der Potenzproblematik sein kann. Selbiges gilt beispielsweise für Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit).

Leiden Sie an Impotenz, können unsere Ärzte Ihnen sagen, ob eine medikamentöse Behandlung für Sie geeignet ist. Hierzu müssen Sie lediglich die kostenlose fachärztliche Konsultation durchführen.

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Herz-Kreislauf- Medikamente

Allen voran verursachen beta-Blocker, die sich hemmend auf beta-2-Rezeptoren auswirken (zum Beispiel Propranolol, Carvedilol, Sotalol), Potenzprobleme; darauf folgen bezüglich der Häufigkeit die Thiazide (Entwässerungsmittel) und der Aldosteron-Antagonist Spironolacton. Beta-Blocker werden in den Vereinigten Staaten von Amerika bereits nicht mehr als Erste-Wahl-Medikament gegen Bluthochdruck eingesetzt, weil die Therapietreue aufgrund der Nebenwirkungen wie Erektionsschwäche sehr gering ist. In Deutschland gehören beta-Blocker noch zur ersten Wahl, werden aber mit Vorsicht verschrieben.

Unter den Herzmedikamenten wirken sich Digitalis (Digoxin, Digitoxin) und manche Antiarrhythmika negativ auf die Potenz aus. Nach einem kardiovaskulären Ereignis wie einem Herzinfarkt gehören Fettsenker fest zur täglichen Medikation, um das Risiko weiterer solcher Ereignisse zu verringern. Allerdings können sowohl Statine als auch Fibrate die Potenz negativ beeinflussen. Durch einen bislang unklaren Mechanismus beeinträchtigen auch Blutverdünner wie manche Heparine und Phenprocoumon (Marcumar) die Erektionsfähigkeit.

Medikamente gegen psychiatrische, psychische und neurologische Erkrankungen

Führend als Ursache für Erektionsstörungen sind innerhalb dieser Medikamente die Antidepressiva und zwar sowohl selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI) und selektive Serotonin-und-Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer (SNRI) als auch Trizyklische Antidepressiva und MAO-Hemmer. Die Nebenwirkung ist oft dosisabhängig, wird also mit steigender Dosis wahrscheinlicher. Ebenso können sich Antipsychotika (auch als Neuroleptika bezeichnet), die zum Beispiel gegen Schizophrenie und zur Phasen-Prophylaxe bipolarer Störungen verwendet werden, hemmend auf die Erektionsbildung auswirken.

Im Bereich der neurologischen Erkrankungen sind vor allem Medikamente gegen Morbus Parkinson und Epilepsie als Verursacher erektiler Dysfunktion zu nennen. Schlaf- und Beruhigungsmittel können aufgrund ihrer erwünschten sedierenden Wirkung die sexuelle Lust mindern.

Medikamente gegen Diabetes mellitus (Antidiabetika)

Manche der oralen Antidiabetika können eine Erektionsschwäche fördern. Dazu gehört die Kombination aus Pioglitazon und Metformin sowie Glibenclamid. Allerdings treten Erektionsstörungen auch häufig als Folge des Diabetes auf, da dauerhaft erhöhte Blutzuckerspiegel die Gefäße und Nerven schädigen, die für den Aufbau und Erhalt einer stabilen Erektion notwendig sind.

Medikamente gegen Übelkeit, Erbrechen und Sodbrennen

Sogenannte H2-Blocker, die sich gegen Histamin-Rezeptoren richten und die Produktion von Magensäure reduzieren, werden in der Therapie der gastro-ösophagealen Reflux-Erkrankung (GERD), die mit Sodbrennen einhergeht, eingesetzt. Sie können, wenn sie in hohen Dosen verabreicht werden, die Potenz beeinträchtigen. Ähnliches gilt für Metoclopramid, das gegen Übelkeit und Erbrechen wirkt.

Sonstige Medikamente: Haarwuchsmittel, Prostata-Medikamente, Schmerzmittel und Chemotherapeutika

Der 5-alpha-Reduktase-Hemmer Finasterid findet sowohl als Haarwuchsmittel als auch gegen die gutartige Vergrößerung der Vorsteherdrüse (benigne Prostata-Hyperplasie) Anwendung. Eine Nebenwirkung kann die erektile Dysfunktion sein. Diese Nebenwirkung betrifft auch alpha-1-Blocker (Tamsulosin, Alfuzosin), die ebenfalls zu den Prostata-Medikamenten gehören.

Des Weiteren können manche Chemotherapeutika und Immunsuppressiva wie Methotrexat und Cortison sowie Schmerzmittel wie nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR) und Opioide Erektionsstörungen verursachen.

Legale und illegale Drogen

In geringen Mengen wirkt Alkohol fördernd auf die Libido, verringert aber mit steigender Dosis die Chance auf eine adäquate Erektion. Nikotin beeinträchtigt über seine gefäßverengende Wirkung die Erektionsfähigkeit. Seit kurzem kann Cannabis, das als Nebenwirkung eine Erektionsschwäche hervorrufen kann, in Deutschland von Ärzten verschrieben werden. Außerdem können Potenzprobleme bei Konsum von Kokain und Amphetaminen, Barbituraten, Opiaten und Methadon auftreten.

Warum verursachen manchen Medikamente Erektionsprobleme?

Neben verschiedenen organischen Mechanismen spielt der "Nocebo-Effekt" als psychischer Mechanismus eine Rolle: So konnten Forscher belegen, dass bereits das Lesen von "Erektionsstörungen" als mögliche Nebenwirkung eines Medikaments die Rate dieses Symptoms erhöhte. Häufig werden die Sexualhormone durch Medikamente beeinflusst: Beta-Blocker, Medikamente gegen Epilepsie und Benzodiazepine (Schlaf- und Beruhigungsmittel) senken den Testosteronspiegel, was zu verminderter Libido, weniger Orgasmen und Erektionsschwäche führen kann. Statine und Fibrate senken (gewünscht) den Cholesterol-Spiegel; Cholesterol ist jedoch eine Ausgangssubstanz für die Synthese von Sexualhormonen, die in der Folge gehemmt sein kann. Digitalis-Präparate wie Digitoxin oder Digoxin zeigen ähnliche Wirkung wie das weibliche Sexualhormon Östrogen, was beim Mann zu Erektionsschwäche führen kann.

Antipsychotika und Metoclopramid sowie Spironolacton und Amlodipin erhöhen den Prolaktin-Spiegel im Blut. Prolaktin wird von der Hirnanhangsdrüse ausgeschüttet und wirkt sich hemmend auf die Potenz aus. Der wichtigste Gegenspieler des Prolaktins ist Dopamin, weshalb Antipsychotika und Metoclopramid, deren Wirkung sich über einen Dopamin-Antagonismus entfaltet, die natürliche Hemmung des Prolaktins unterdrücken: In der Folge wird vermehrt Prolaktin ausgeschüttet.

Einige Medikamente wie Cholinorezptor-Antagonisten (zum Beispiel Trizyklische Antidepressiva), alpha-Rezeptor-Antagonisten (Prostata-Mittel, Blutdrucksenker) und bestimmte Blutdrucksenker (Nitro-Präparate, manche Calcium-Kanal-Antagonisten, selten ACE-Hemmer) wirken sich auf die Weite der Blutgefäße aus und können die Ausdehnung der Schwellkörper-Gefäße hemmen. Dadurch kann sich der Penis weniger mit Blut füllen und die Bildung einer zur Penetration ausreichenden Erektion wird gestört.

Darüber hinaus wirken viele Medikamente sedierend (müde machend), wodurch die Erektionsfähigkeit vermindert werden kann. Dazu gehören neben Beruhigungs- und Schlafmitteln vor allem Histamin-Antagonisten, die gegen Sodbrennen eingesetzt werden.

Wie können medikamentös bedingte Erektionsstörungen behandelt werden?

Obwohl die naheliegende Handlung darin besteht, das auslösende Medikament abzusetzen, ist davon abzuraten, dies eigenmächtig vorzunehmen! Erektionsstörungen sollten mit einem Arzt besprochen werden, der darüber aufklären kann, ob eher das Medikament oder die Grunderkrankung die Potenzprobleme verursachen.

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Bei Antidepressiva kann es hilfreich sein, die Dosis zu verringern oder auf Agomelatin, Bupropion, Mirtazapin oder Moclobemid auszuweichen. Diese Medikamente verursachen nur selten Erektionsprobleme. Bei Blutdrucksenkern stellen vor allem die Sartane eine gute Alternative dar.

In der Gruppe der Antipsychotika verursachen Olanzapin, Clozapin, Quetiapin und Aripiprazol seltener Erektionsstörungen als Risperidon, Haloperidol und Amisulprid. Bei Epilepsie kann eventuell auf Gabapentin oder Topiramat statt Carbamazepin und Phenytoin ausgewichen werden.

Wenn eine Dosisverringerung oder ein Medikamentenwechsel nicht möglich sind, können PDE-5-Hemmer wie Sildenafil (Viagra), Schwellkörper-Autoinjektionstherapie (SKAT) oder selten auch eine Testosteron-Ersatz-Therapie zur Behandlung eingesetzt werden, sofern keine Gegenanzeigen vorliegen. Insbesondere PDE-5-Hemmer erzielen zufriedenstellende Ergebnisse. Zu den förderlichen Allgemeinmaßnahmen gehören Sport, Rauchstopp, Normalisierung des Gewichts und gegebenenfalls eine Ernährungsumstellung.

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Hersteller Pfizer Lilly Bayer Menarini
Wirkstoff Sildenafil Tadalafil Vardenafil Avanafil
Dosierung 25mg, 50mg, 100mg 10mg, 20mg 5mg, 10mg, 20mg 50mg, 100mg, 200mg
Wirkungseintritt ca. 30 min ca. 1 Stunde ca. 30 min ca. 15 min
Wirkungsdauer bis zu 5 Stunden bis zu 36 Stunden bis zu 5 Stunden bis zu 6 Stunden
Besonderheit Hohe Zuverlässigkeit Längste Wirkungsdauer Sehr gute Verträglichkeit Schnellster Wirkungseintritt
Erfolgsquote 82% 80% 81% 80%
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Verschwinden nach dem Absetzen von bestimmten Medikamenten auch die Potenzprobleme?

Pauschal kann darüber keine Aussage getroffen werden. Das Problem besteht darin, dass die Grundkrankheit wie Bluthochdruck oder Diabetes oftmals selbst zu Erektionsstörungen führt, weil Gefäße beziehungsweise Nerven geschädigt werden. Ebenso kann ein Verlust der Libido mit darauffolgender Erektionsstörung im Rahmen einer Depression auftreten.

Meistens kann das Absetzen von auslösenden Medikamenten aber die Potenzprobleme beheben. Selten hält die erektile Dysfunktion an, was zumeist psychisch ausgelöst wird: Der betroffene Mann befürchtet zum Beispiel, dass erneut eine Erektionsschwäche auftritt. Diese Angst, Sorge, Befürchtung oder Unsicherheit kann tatsächlich zu Potenzproblemen führen.


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Quellen:

  1. Medikamentenliste (Medikamente, die Sexualstörungen verursachen können). Selbsthilfegruppe Erektile Dysfunktion (Impotenz). URL: impotenz-selbsthilfe.de
  2. Erektile Dysfunktion: Ursachen. Berufsverband Deutscher Internisten e.V. URL: internisten-imnetz.de
  3. Impotent durch Medikamente? ISG Informationszentrum für Sexualität und Gesundheit e.V. URL: isg-info.de
  4. Drugs linked to erectile Dysfunktion. WebMD LLC. URL: webmd.com
  5. Antipsychotic-induced Sexual Dysfunction and its Management. Yeon Won Park et al (2012). URL: ncbi.nlm.nih.gov

Aktualisiert am: 13.03.2017