Melatonin ist ein Hormon, das nicht nur beim Menschen, sondern bei allen Lebewesen vorkommt. Wer die Entwicklungsgeschichte der Hormone verfolgt, kommt zu der Erkenntnis, dass Melatonin sogar eines der ältesten Moleküle überhaupt ist.

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Circadin (Melatonin)

  • Mindert die Symptome von Jetlag
  • Verbessert die Schlafqualität
  • Einnahme ca. 2 Stunden vor dem Schlafengehen

Mehr über Melatonin

Entdeckt wurde es zwar erst im Jahr 1985, sein Alter wird jedoch mit mehr als 3 Milliarden Jahren angegeben. Melatonin ist eigentlich eine Abkürzung. Genau genommen handelt es sich um MSH, das Melanozyten stimulierende Hormon. Diesen Namen gab ihm der amerikanische Dermatologe Aaron Lerner.

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Das Wort Melatonin stammt aus der griechischen Sprache und bedeutet in der Übersetzung "Dunkelmacher", denn Melatonin wird auch als Schlafhormon bezeichnet. Die Voraussetzung für die Bildung von Melatonin ist das Vorhandensein von Serotonin.

Die Produktion von Melatonin

Der Körper bildet das Melatonin selbst in der Zirbeldrüse im Gehirn. Die Zirbeldrüse ist etwa so groß wie eine Erbse und ist für die sogenannte innere Uhr zuständig und besteht zu 80% aus Melatonin bildenden Zellen.

Die Zirbeldrüse

Damit ist sie an der Regulation des Schlafes beteiligt und an einigen anderen Prozessen. Diese Drüse ist nicht ein Leben lang konstant leistungsstark. Mit dem Alter nimmt ihre Fähigkeit ab. Das führt dazu, dass der Alterungsprozess einsetzt. Bei jungen Menschen hemmt Melatonin die Entwicklung der Keimdrüsen und damit die Fähigkeit zur Fortpflanzung. Melatonin kann aber noch mehr. Vollständig erforscht ist es jedoch noch nicht.

Die Melatonkurve

Tagsüber wird die Bildung von Melatonin gehemmt. Zwar bleibt etwas Melatonin in der Blutbahn, aber nur in geringer Menge. Auslöser für die Bildung ist das Licht, das ins Auge, genauer gesagt in die Retina fällt. Sobald es dunkler wird, steigt die Produktion des Melatonins an. Der Mensch wird müde.

Dennoch bleibt es nicht bei einer konstanten Herstellung von Melatonin. Sie steigt weiter und erreicht gegen zwei bis drei Uhr in der Nacht ihren höchsten Wert. Anschließend fällt der Melatoninspiegel langsam ab und ist im wachen Zustand kaum nachweisbar. Das Hormon ist also wichtig für die Erholung im Schlaf.

Es bewirkt nicht nur die zunehmende Müdigkeit, sondern trägt auch zur Erweiterung der Blutgefäße bei. Auch darauf reagiert der Körper mit Müdigkeit. Die Wirkung des Melatonins ist nahezu im gesamten Körper nachweisbar und auch erforderlich.

Viele Stoffwechselprozesse unterliegen in der Nacht anderen Abläufen. Die Umstellung auf die Nacht wird durch das Melatonin ausgelöst. Dazu gehört auch der Einfluss auf die Organfunktionen im Schlaf.

Erholung durch Melatonin

Melatonin gehört zu den meist bekannten Hormonen. Das liegt auch daran, dass es als das Hormon gilt, dass zur Regeneration beiträgt. Wer gut geschlafen hat, sieht erholt und damit jünger und gesünder aus. Das zeigt sich vor allem im fortgeschrittenen Lebensalter.

Kinder haben noch die höchste Melatoninkonzentration. Sobald die Pubertät beendet wird, sinkt aber die Produktion von Melatonin ab. Ab dem 25. Lebensjahr kommt es zu einem weiteren deutlichen Abfall. Der Umfang der Herstellung sinkt zwar kontinuierlich, allerdings deutlich langsamer.

Somit verändert sich auch das Schlafverhalten. Schlafstörungen können die Folge sein. Aber auch ein weniger erholsamer Schlaf ist nicht ungewöhnlich. Die Konzentration des Melatonins kann aber auch steigen. Das ist z. B. nach erschöpfenden Ereignissen der Fall, aber auch durch Stress.

Strukturformel von Melatonin Melatonin

Wer fastet, schüttet ebenfalls mehr Melatonin aus. Der Körper erkennt offensichtlich den Nahrungsmangel und verordnet ein Schonen der Reserven. Schmerz erhöht ebenfalls den Melatoninspiegel. Hier kann davon ausgegangen werden, dass die Erholung und die Heilung beschleunigt werden sollen.

Im Schlaf ist Schmerz zudem ein deutlich geringerer Stressfaktor. Weiterhin kann die Bildung von Melatonin durch Medikamente beeinflusst werden. Einen Anstieg gibt es bei Betablockern und einigen Antidepressiva.

In anderen Fällen sinkt der Melatoninspiegel. Das berichten Experten z. B. im Zusammenhang mit der Fettleibigkeit. Wenn Melatoninmangel Schlafstörungen auslösen kann, liegt der Verdacht nahe, dass eine Einnahme des Hormons die Schlafstörungen beheben könnte.

Weiter gedacht gibt es Vermutungen, dass Melatonin zu mehr Jugendlichkeit verhelfen könnte. Das wird aber strittig diskutiert. In Versuchen mit Mäusen konnte unter der Gabe von Melatonin das Leben der Mäuse verlängert werden.

So erreichte das Hormon eine bremsende Wirkung auf Stress, schützte vor freien Radikalen und verbesserte das Immunsystem. Der Nachweis der direkten Verbindung zwischen Melatonin und Lebensverlängerung gelang jedoch nicht.

Melatonin außerhalb des Körpers

Melatonin ist in vielen Nahrungsmitteln enthalten. Dazu gehören Ananas, Hafer, Nüsse, Bananen, Äpfel, Paprika und Spinat. Die medikamentöse Einnahme kann sinnvoll sein, wenn der Schlafrhythmus durcheinandergeraten ist, wie das bei einem Jetlag der Fall ist.

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In Untersuchungen gelang der Nachweis, dass Reisende die Umstellung unter der Einnahme von Melatonin leichter verkraften. Bei normalen Schlafstörungen gelingt das nicht immer und ist abhängig vom Auslöser der Probleme.

Quellen: