Trotz verschiedenster Aufklärungskampagnen über die gefährlichen Folgen des Tabakkonsums raucht in Deutschland weiterhin etwa ein Viertel aller Erwachsenen. Beim Rauchen von Zigaretten gelangen etwa 600 giftige Substanzen in den menschlichen Körper, darunter Nikotin, eine Substanz mit großem Abhängigkeitspotenzial. Mehr als die Hälfte der Menschen, die regelmäßig rauchen, sind nikotinabhängig.

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Wie entsteht eine Nikotinsucht?

Die Entwicklung einer körperlichen und psychischen Nikotinabhängigkeit ist auf mehrere Faktoren und deren Zusammenspiel zurückzuführen. Von größter Bedeutung ist dabei die Wirkung, die Nikotin auf das menschliche Gehirn hat. Die abhängigkeitserzeugende Substanz gelangt durch den inhalierten Zigarettenrauch in die Lunge und von dort in die Blutbahn. Anders als andere Substanzen kann Nikotin die sogenannte Blut-Hirn-Schranke überwinden und so ins Gehirn gelangen.

Nikotinsucht

Nikotin bindet hier an spezielle Rezeptoren, die sich unter anderem im ventralen tegmentalen Areal befinden. Dies ist ein Hirnbereich, der für die Entstehung positiver Gefühle zuständig ist. Durch die Bindung an die Rezeptoren stimulieren sie das Belohnungszentrum des Gehirns, den sogenannten Nucleus accumbens, der daraufhin den Botenstoff (Neurotransmitter) Dopamin ausschüttet. Dieser Zustand wird als sehr angenehm und belohnend erlebt, gleichzeitig wird der Appetit unterdrückt. Nikotin führt darüber hinaus dazu, dass verstärkt noch weitere Neurotransmitter freigesetzt werden, die jeweils andere psychische Effekte im Gehirn haben:

  • Acetylcholin: unterdrückt Müdigkeit und fördert die geistige Leistungsfähigkeit
  • β-Endorphin: verringert Angst und Stress
  • GABA: löst Ängste und Spannungen
  • Glutamat: verbessert das Erinnerungsvermögen und fördert das Lernen
  • Noradrenalin: unterdrückt den Appetit und Müdigkeit
  • Serotonin: unterdrückt den Appetit und reguliert die Stimmung

Durch regelmäßigen Nikotinkonsum entsteht zudem ein Gewöhnungseffekt im Körper, der darauf hin immer mehr und immer unempfindlichere Nikotinrezeptoren bildet, die nach Nikotin verlangen. Um die gleiche Wirkung wie vorher zu erzielen oder um Entzugserscheinungen zu verhindern, ist nun eine größere Menge Nikotin erforderlich. Es entsteht eine körperliche Abhängigkeit.

Möchten Sie mit dem Rauchen aufhören, können unsere Ärzte Ihnen sagen, ob eine medikamentöse Behandlung für Sie geeignet ist. Hierzu müssen Sie lediglich unsere kostenlose fachärztliche Konsultation durchführen.

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Gleichzeitig entwickelt sich eine psychische Abhängigkeit, denn Rauchen wird sehr schnell mit bestimmten Situationen oder Gefühlen in Zusammenhang gebracht. Typische Beispiele hierfür sind die Tasse Kaffee am Morgen, die Zigarettenpause im Job oder das gesellige Beisammensein auf einer abendlichen Feier. Durch diesen Zusammenhang kann schon eine solche Situation an sich das Verlangen nach einer Zigarette auslösen. Zu der Entwicklung der Nikotinsucht trägt unter anderem die vermeintlich entspannende Wirkung von Nikotin bei.

Wie äußert sich eine Nikotinabhängigkeit?

Nikotinabhängigkeit äußert sich in einem zwanghaften Verlangen nach Nikotin. Bei den meisten Menschen ist dies eine Zigarette, aber es kann sich ebenso um das Verlangen nach einer Zigarre, Pfeife oder Wasserpfeife handeln. In allen diesen Fällen besteht eine Abhängigkeit von Nikotin. Das zwanghafte Verlangen nach Nikotin kann körperliche und psychische Ursachen haben.

Die körperliche Nikotinabhängigkeit zeigt sich in Form von Entzugserscheinungen, die vor allem in der ersten Woche nach dem Rauchstopp verstärkt auftreten. Mit zunehmendem Abstand zur letzten Nikotinaufnahme gehen sie zurück, bis sie nach einigen Wochen oder Monaten komplett verschwunden sind. Die ersatzweise Gabe von Nikotin über Tabletten, Kaugummis oder Pflaster kann die Entzugssymptome lindern, aber ebenso die Dauer des Entzugs verlängern.

Die psychische Nikotinabhängigkeit äußert sich in dem starken Verlangen nach einer Zigarette in bestimmten Situationen oder bei bestimmten Handlungen. Die Assoziation zwischen Situationen / Handlungen und Nikotinkonsum wurde meist über einen längeren Zeitraum erlernt und kann selbst nach einem Rauchstopp noch über Jahre hinweg bestehen bleiben.

Nach der aktuellen Internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme (ICD-10) der Weltgesundheitsorganisation gibt es sechs Kriterien für eine Substanzabhängigkeit. Um eine Abhängigkeit zu diagnostizieren, müssen innerhalb der letzten 12 Monate mindestens drei der folgenden Kriterien erfüllt gewesen sein:

  • Es besteht ein starker Wunsch nach oder Zwang zum Konsum von Nikotin.
  • Kontrolle über Beginn, Menge und Ende des Konsums ist eingeschränkt.
  • Bei geringerem oder ausbleibendem Konsum treten Entzugserscheinungen auf und der Konsum wird fortgesetzt, um diese abzumildern.
  • Für eine gleich starke Wirkung sind immer höhere Dosierungen nötig (Toleranzentwicklung).
  • Andere Interessen und Aktivitäten werden zugunsten des Konsums zunehmend vernachlässigt.
  • Trotz bereits bestehender und nachgewiesener Folgeschäden wird der Konsum fortgesetzt.

Welche Entzugserscheinungen machen sich bemerkbar?

Welche Entzugserscheinungen im Einzelfall wie stark auftreten, lässt sich nicht vorhersagen. Manche Menschen leiden nur wenige Tage, andere mehrere Wochen unter Entzugssymptomen, die bei dem einen nur gering, bei dem anderen sehr stark ausgeprägt sein können. Dennoch gibt es typische Entzugserscheinungen, die bei vielen Menschen nach einem Raucherentwöhnung auftreten. Hierzu gehören:

  • starkes Rauchverlangen
  • erhöhte Reizbarkeit und Gefühl der Frustration
  • schlechte Laune und depressive Stimmung
  • Abgespanntheit und Müdigkeit
  • gesteigerter Appetit

Wie kann man Entzugserscheinungen entgegenwirken?

Studien zeigen, dass Sport oder Bewegung nach einem Rauchstopp hilft, denn Sport hat gleich mehrere positive Effekte, die Entzugserscheinungen entgegenwirken. Beim Sport kann der Betroffene seine Frustration "abreagieren" und erlebt Glücksgefühle, da der Körper durch die Anstrengung Glückshormone ausschüttet. Bewegung hilft gegen das Rauchverlangen und trägt dazu bei, eine Gewichtszunahme nach dem Rauchstopp zu minimieren oder zu verhindern. Darüber hinaus gibt es noch weitere Tipps, um verschiedene Entzugserscheinungen gezielt zu bekämpfen.

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Tritt ein starkes Rauchverlangen auf, kann es helfen sich abzulenken, einen Schluck Wasser zu trinken oder sich die Zähne zu putzen. Typische Rauchersituationen sollten vermieden werden und Raucherpausen durch andere Aktivitäten wie z.B. einen kurzen Spaziergang oder eine Teepause ersetzt werden. Betroffene sind während einer Raucherentwöhnung häufig gereizter. Entspannungsübungen können dem entgegenwirken und den Griff zur Zigarette verhindern.


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Quellen: