Symptome und Anzeichen für eine Zuckerkrankheit (Diabetes)

Diabetes mellitus ist eine Stoffwechselerkrankung, die im Volksmund Zuckerkrankheit genannt wird. Diese Bezeichnung weist bereits auf das Hauptsymptom der Erkrankung hin: ein dauerhaft zu hoher Blutzuckerspiegel. Darüber hinaus gibt es noch weitere Anzeichen und Symptome für eine Diabetes-Erkrankung, die sich je nach Diabetes-Typ unterscheiden können. Seit 1998 ist es üblich, die verschiedenen Formen der Diabetes-Erkrankung in Abhängigkeit von ihrer Ursache in vier Typen einzuteilen.

4.8/5

Unsere Patienten empfehlen unser Service auf feefo. 3,987 haben wir bereits behandelt.

feefo
All inclusive Service

Keine versteckten Kosten - alles inkl.

Privat & Vertraulich

Diskrete Verpackung & Zahlung

Erhalten Sie Ihre Behandlung in 3 einfachen Schritten
Füllen Sie den medizinischen Fragebogen aus

Beantworten Sie die Fragen zu Ihrer Gesundheit und Ihren Beschwerden.

Einer unserer Ärzte überprüft Ihre Angaben

Ein Arzt überprüft Ihre Angaben und entscheidet, welches Medikament für Sie geeignet ist.

Behandlung bestellen

Hat unser Arzt keine weiteren Fragen, wird ein gültiges Rezept ausgestellt und Ihr Medikament versandt.

Verfügbare Behandlungen Diabetes
Metformin
4.8/5 - 54 Bewertungen

Metformin

  • Behandelt Diabetes Typ 2
  • Unterstützt die Reaktion des Körpers auf Insulin
  • Kontrolliert Blutzuckergehalt im Blut
Januvia
3/5

Januvia

  • Antidiabetikum aus der Gruppe der DPP-4- Inhibitoren
  • enthält den Wirkstoff Sitagliptin
  • fördert Insulinausschüttung im Körper
  • senkt Blutzuckerkonzentration
Janumet
3/5

Janumet

  • Antidiabetikum aus der Gruppe der DPP-4- Inhibitoren
  • enthält den Wirkstoff Sitagliptin
  • fördert Insulinausschüttung im Körper
  • senkt Blutzuckerkonzentration

Welches sind die häufigsten Diabetesformen?

Die Stoffwechselerkrankung ist in der Regel auf eine Insulinresistenz oder einen Insulinmangel zurückzuführen. Ein wichtiges Indiz für eine solche Erkrankung ist ein erhöhter Blutzuckerspiegel. Nach der Einteilung der American Diabetes Association (ADA), die seit 1998 auch von der WHO anerkannt wird, werden verschiedene Formen des Diabetes melitus unterschieden.

Diabetes Typ-2 (ADA Klasse 2)

Die am häufigsten auftretende Form ist Diabetes Typ-2. Diese Form von Diabetes basiert vor allem darauf, dass die Körperzellen nur vermindert auf Insulin ansprechen. Insulin fördert die Aufnahmen von Glukose (Traubenzucker) in die Zellen. Zudem muss eine Funktionsstörung der Betazellen gegeben sein. Nur wenn beide Faktoren in Kombination agieren, kommt es zu einer Störung der Glukose-Homöostase und somit zur Diabetes Typ-2 Erkrankung.

Der Diabetes melitus Typ-2 tritt vor allem nach dem 40 Lebensjahr auf. Daher wird er auch als Altersdiabetes bezeichnet. Doch in der den letzten Jahren hat sich die Altersgrenze deutlich nach unten verlagert, sodass er sich auch vermehrt bei Jugendlichen bemerkbar macht.

Leiden Sie an Diabetes Typ 2, können unsere Ärzte Ihnen sagen, ob eine medikamentöse Behandlung für Sie geeignet ist. Hierzu müssen Sie lediglich kostenlose fachärztliche Konsultation durchführen.

Klicken Sie hier um die passende Behandlung zu finden

Folgende Faktoren können den Typ 2 auslösen:

  • Genetisch bedingte Prädisposition
  • Fettreiche Ernährung
  • Übergewicht (Adipositas)
  • Mangelnde Bewegung

In der Regel führt eine Kombination mehrerer Faktoren zu einer Typ-2 Erkrankung. Insbesondere der Bewegungsmangel wird häufig unterschätzt. Regelmäßige sportliche Aktivitäten verbessern die Aufnahme und Verarbeitung von Glukose, was den Zuckerspiegel senken kann.

Diabetes melitus Typ-1 (ADA Klasse 1)

Die zweithäufigste Stoffwechselerkrankung ist Diabetes melitus Typ-1. Diese Form der Diabetes beruht auf einen Insulinmangel. Dieser entsteht, Wenn die insulinproduzierenden Betazellen in der Bauchspeicherdrüse (Pankreas) zerstört sind. Vor allem Kinder zwischen 11 und 13 Jahren sind von der Erkrankung betroffen. Daher wurde diese Art der Stoffwechselerkrankung früher als jugendlicher Diabetes bezeichnet.

Nach heutiger Erkenntnis basiert der Typ-1 Diabetes auf ein Zusammenspiel von erblicher Vorbelastung und weiteren äußeren Kriterien, wie eine spezielle Virusinfektion, sowie einem gestörten Immunsystem. Das hat zur Folge, dass isulinproduzierende Zellen zerstört werden und ein Insulinmangel entsteht. Ohne Insulin ist es den Körperzellen nicht möglich, Glukose aus dem Blut aufzunehmen. Die Diabetiker des Typ-1 müssen ihr ganzes Leben den Insulinbedarf durch Injektionen abdecken.

Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes, Typ-4-Diabetes)

In Deutschland wird bei rund vier Prozent der schwangeren Frauen Diabetes Typ-4 (auch Schwangerschaftsdiabetes, Gestationsdiabetes) diagnostiziert. Das liegt vor allem daran, dass Schwangerschaftshormone wie Östrogen, Plazenta-Laktogen und Gestagene den Stoffwechsel der werdenden Mutter beeinträchtigt.

Insbesondre in der zweiten Schwangerschaftswoche stumpfen die Körperzellen ab und reagieren nicht mehr so gut auf das Insulin. Dadurch steigt der Blutzuckerspiegel. Bei manchen Schwangeren produziert die Bauchspeicheldrüse nicht genug Insulin, um den Blutzuckerspiegel auszugleichen. Das ist häufig zwischen der fünften und siebten Woche der Fall. Nach der Geburt normalisiert sich der Blutzuckerspiegel wieder.

Welche Symptome deuten auf eine Diabetes Erkrankung?

Folgende Symptome sind typisch für eine Diabetes Erkrankung:

Trockene

Trockene Haut und Juckreiz

Wenn der Körper vermehrt Zucker über den Urin ausscheidet, kann der dadurch entstehende Wasserverlust zur Austrocknung der Haut führen. Trockene Haut kann ein Indiz für eine Stoffwechselerkrankung in der Form eins Diabetes sein. Meist wird die trockene Haut noch von einem starken Juckreiz begleitet.

Sehr starker

Sehr starker Durst

Der starke Harndrang kann wiederum einen Wassermangel verursachen. Die betroffenen Personen verspüren dann einen fast unbändiges Durstgefühl. In ausgeprägten Fällen wird der Durst, trotz reichhaltiger Zufuhr von Wasser, nicht gestillt. Meist handelt es sich hier um einen Diabetes melitus.

Heißhunger

Heißhunger

Vor allem bei Diabetes Typ-2 kommt es häufig zu unkontrollierten Essanfällen, wie etwa die Binge-Eating-Störung. Hier kommt es mindestens einmal im Verlauf der Woche zu Essattacken. Dadurch kommt es zu einer Gewichtszunahme, wodurch die blutzuckersenkende Wirkung des Insulin gedrosselt wird. Die Essanfälle treten vorwiegend am Anfang der Diabetes auf.

Sehstörungen

Sehstörungen

Durch den dauerhaft erhöhten Blutzuckerspiegel kann es bei Diabetikern zu Gefäßveränderungen in der Netzhaut kommen. Ist die Netzhaut betroffen, kommt es zu Sehstörungen. Mit der richtigen medikamentösen Einstellung können die Sehstörungen in den meisten Fällen behoben werden.

Müdigkeit

Müdigkeit und Abgeschlagenheit

Viele betroffene Personen leiden aufgrund des Wasser-und Gewichtsverlustes an Müdigkeit und Abgeschlagenheit. Alltägliche Dinge, die früher leicht von der Hand gingen, fallen schwer. Es fehlt der rechte Antrieb.

Gewichtsverlust

Gewichtsverlust

In vielen Fällen führt Diabetes zu einer teilweise hohen Gewichtsabnahme, die meist durch den Verlust von Flüssigkeit durch das gesteigerte Wasserlassen entsteht. Eine weitere Ursache betrifft in der Regel eher Typ 1. Aufgrund der unzureichenden Zuckerversorgung greift der Körper auf seine Fettdepots zurück, was einen Gewichtsverlust zur Folge hat.

Harndrang

starker Harndrang

Ist im Blut vermehrt Zucker vorhanden, versucht der Körper den Überschuss über den Urin auszuscheiden. Beim Betroffenen verursacht dies einen meist erheblich gesteigerten Harndrang der sogenannten Polyurie, die ein Hinweis auf eine Stoffwechselerkrankung darstellen kann.

Infektionen

Erhöhte Anfälligkeit für Infektionen

Da bei einem Diabetes das Immunsystem geschwächt ist und die Durchblutung der Haut gestört ist, verheilen Wunden wesentlich langsamer. Zudem reagieren die an Diabetes erkrankten Personen wesentlich anfälliger auf verschiedene Infektionskrankheiten. Häufig auftretende Infektionen sind unter anderem Harnwegentzündungen, Pilzbefall, und Parodontitis.

Symptome Diabetes melitus Typ-2

Typ-2 verursacht meist keine besonderen Symptome und gerade dieser Umstand macht diese Form des Diabetes so unberechenbar. Aufgrund fehlender Symptomatik wissen viele Menschen gar nichts von ihrer Erkrankung, mit teilweise verheerenden gesundheitlichen Folgen. Bei vielen Betroffenen wird der Diabetes mellitus Typ-2 erst beiläufig, während einer anderen Untersuchung, entdeckt. Es wird davon ausgegangen, dass zwischen 30 und 50 Prozent der unbehandelten Diabetes 2 Erkrankten keine typischen Symptome bemerken. Es kommt oft vor, dass die Erkrankung erst so spät diagnostiziert wird, dass bereits ein diabetischer Folgeschaden vorliegt.

Im Prinzip können alle Symptome, mit Ausnahme des Azeton Geruchs, sowohl bei Typ 1, als auch bei Typ 2 auftreten. Jedoch fallen sie beim Typ 2 in der Regel nicht so ausgeprägt aus. Das liegt vor allem an der langen Phase, in der der Stoffwechsel sich verändert.

Symptome Typ-1

Der Typ-1 entwickelt sich im Vergleich zu Typ -2 wesentlich rasanter. Meist benötigt er nur wenige Wochen. Entsprechen ausgeprägt sind auch dessen Symptome.

Symptome Diabetes Typ-4

Bei der Schwangerschaftsdiabetes gibt es keine Symptome wie bei Typ-2 oder Typ-1. Das der Blutzuckerspiegel nicht stimmt, merken die Schwangeren meist nicht. Als Alarmzeichen gelten:

  • Das Kind ist ungewöhnlich groß
  • Besonders viel Fruchtwasser in der Gebärmutter

Eine rechtzeitige Blutzuckeruntersuchung während des ersten Drittel der Schwangerschaft bringt Klarheit.

Diagnose zum Lebenswandel

Wer an Diabetes erkrankt muss sein Leben umstellen und neu ordnen. Typ-1 Diabetiker müssen ihr Leben lang Insulin spritzen, Typ-2 Diabetiker müssen gesünder leben. Mehr Sport treiben, sich mehr bewegen, ihre Ernährung umstellen und auf ihre Gesundheit achten. Eine Diabetes melitus Diagnose bedeutet eine zweite Chance zu erhalten und zu nutzen.

Leiden Sie an Diabetes Typ 2, können unsere Ärzte Ihnen sagen, ob eine medikamentöse Behandlung für Sie geeignet ist. Hierzu müssen Sie lediglich kostenlose fachärztliche Konsultation durchführen.

Klicken Sie hier um die passende Behandlung zu finden

Kann es sein, dass keine Symptome auftreten?

Vor allem bei Diabetes Typ 2 dauert es lange, bis sich die ersten Symptome bemerkbar machen beziehungsweise mit einer Diabetes-Erkrankung in Verbindung gebracht werden. Oft erfolgt die Diagnose Diabetes erst nach einer Folgeerkrankung wie Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Bei Schwangerschaftsdiabetes treten ebenfalls in vielen Fällen gar keine Symptome auf. Dank des im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen vorgenommenen Screenings wird er jedoch in der Regel früh genug erkannt, um durch eine entsprechende Behandlung ernste Folgeschäden zu verhindern.

Was passiert, wenn die Symptome ignoriert werden?

Wenn die Symptome von Diabetes ignoriert werden, ist keine adäquate Behandlung möglich. Unbehandelt kann Diabetes schwerwiegende Folgen haben. Durch den anhaltend hohe Blutzuckerwerte werden die Blutgefäße geschädigt beziehungsweise zerstört. Damit steigt das Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt rapide an.

Leiden Sie an Geschlechtskrankheiten, können unsere Ärzte Ihnen sagen, ob eine medikamentöse Behandlung für Sie geeignet ist. Hierzu müssen Sie lediglich die kostenlose ärztliche Konsultation durchführen.

Klicken Sie hier um die passende Behandlung zu finden

Ein unbehandelter Schwangerschaftsdiabetes kann darüber hinaus dazu führen, dass die Fruchtwassermenge stark zunimmt und das Kind abnormal groß wächst. Daneben sind Entwicklungsverzögerungen, insbesondere bei der Lungenreifung des Kindes, möglich. Kinder, deren Mütter Schwangerschaftsdiabetes hatten, haben zudem ein erhöhtes Risiko, im Laufe ihres Lebens übergewichtig zu werden oder selbst Diabetes (Typ 2) zu bekommen.