Tripper (Gonorrhö)

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Gonorrhoe (Tripper) ist eine Geschlechtskrankheit, die durch Bakterien ausgelöst und mit Antibiotika behandelt wird. Bitte beachten Sie, dass wir derzeit keine Medikamente zur Behandlung von Gonorrhoe anbieten. Bitte suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie vermuten, sich mit Tripper angesteckt zu haben.

Gonorrhoe (Tripper) ist eine Geschlechtskrankheit, die durch Bakterien ausgelöst und mit Antibiotika behandelt wird. Bitte beachten Sie, dass wir derzeit keine Medikamente zur Behandlung von Gonorrhoe anbieten. Bitte suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie vermuten, sich mit Tripper angesteckt zu haben.

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Tripper Medikamente
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Azithromycin und Cefixim

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Definition

Tripper, oder auch Gonorrhoe, wird eine Krankheit genannt, die zur Gruppe der Geschlechtskrankheiten (sexuell übertragbaren Erkrankungen) zählt. Geschlechtskrankheiten sind dabei Krankheiten, die sich mit, oder wie im Fall von Tripper ausschließlich durch Geschlechtsverkehr übertragen lassen. Tripper ist seit einigen Jahrhunderten bekannt und hat im Mittelalter aufgrund fehlender Behandlungsmöglichkeiten oft zur Unfruchtbarkeit und enormen Schmerzen geführt.

Die Bedeutung des Wortes Gonorrhoe leitet sich aus der griechischen Sprache ab und bedeutet Samenfluss, die Bezeichnung Tripper stammt wohl vom nicht mehr verwendeten niederdeutschen Wort "drippen", was tropfen bedeutet. Tripper ist eine heute häufig auftretende Infektionskrankheit, welche durch ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen wird.

Die Ansteckungsrate liegt, so Schätzungen, bei etwa 100 Millionen Menschen pro Jahr. Betroffen sind Mann und Frau zu gleichem Anteil. Einen Unterschied gibt es nur bei den Symptomen und Risiken. Besonders bei jungen Erwachsenen mit häufiger wechselnden Geschlechtspartnern, oder bei Personen, die viel ungeschützten Verkehr praktizieren, tritt die Infektionskrankheit gehäuft auf.

Bei Tripper entwickelt der Körper keine Immunität. Eine Neuansteckung ist immer wieder möglich. Die Infektion mit dem Erreger ist im Gegensatz zu anderen Geschlechtskrankheiten, seit 2001 nicht mehr meldepflichtig. Ein effektiver Schutz ist nur durch die konsequente Verwendung von Kondomen zu erreichen.

Ursachen und Übertragung

Ursache für die Erkrankung Tripper (Gonorrhoe) ist ein Bakterium mit dem Namen: Neisseria gonorrhoeae, auch bekannt als Gonokokken. Das besondere an dieser Familie: Es kommt ausschließlich beim Menschen vor. In anderen Lebewesen finden die Bakterien kein passendes Umfeld, um sich zu vermehren, oder zu halten. Selbst bei anderen Säugetieren hat das Bakterium keine Chance.

Die Entdeckung des Bakteriums ist auf einen Deutschen zurückzuführen. Albert Neisser kam dem Erreger um 1879 auf die Schliche, als er beobachtete, dass die neugeborenen Kinder von Müttern mit einer speziellen Harnwegsinfektion mit eitrig unterlaufenen Augen zur Welt kommen. Der Erreger siedelt sich, wie die meisten anderen, in Schleimhäuten an. Bei den Gonokokken sind es meist die Schleimhäute der Harnwegs- und Geschlechtsorgane.

Übertragung

Der Ursprung der Infektion liegt in der Regel in ungeschütztem Geschlechtsverkehr mit einer bereits infizierten Person. Um so weiter verbreitet ungeschützter Sexualverkehr ist, umso höher auch die Rate der Neuinfektionen. Von der Infektion bis zu ersten Symptomen können minimal 2 Tage bis etwa 3 Wochen vergehen. Bereits ab der Infektion, auch noch ohne Symptome, ist man für andere Geschlechtspartner ansteckend . Auch Neugeborene können infiziert werden, wenn sich die Mutter während oder vor der Schwangerschaft mit Gonokokken infiziert. Dies kann zur Erblindung des Neugeborenen führen.

Symptome

Ein Tripper (Gonorrhoe) löst unterschiedliche Symptome bei Mann und Frau aus:

Tripper-Symptome bei Frau

Bei Frauen ist der Tripper in der Anfangszeit, also den ersten Tagen beinahe unbemerkt. Ein leichter Ausfluss aus der Scheide fällt nicht weiter auf und wird meist als normal angesehen, nur kommt der Ausfluss nicht aus der Vagina, sondern aus der Harnröhre. Bei Frauen tritt, nachdem sich der Erreger auf den Harnweg ausgebreitet hat, ein Schmerz beim Urinieren auf.

Der Schmerz wird meist als Brennen klassifiziert. Geht die Infektion bis zu den Eileitern folgen starke Schmerzen im Unterbauch und Fieber folgt schnell. Erfolgt eine Infektion der Drüsen am Scheideneingang, kommen Schmerzen beim Sitzen dazu.

Tripper-Symptome beim Mann

Der Mann leidet schneller unter den Folgen der Gonnorhoe, ist dadurch aber in der Lage, diese schneller zu erkennen. Bei Männern folgt die Infektion direkt zur akuten Harnwegsinfektion, welche zu einem gelb-grünlichen Ausfluss führt. Insbesondere am morgen bemerken Männer häufig einen untypischen Ausfluss in ihrer Unterwäsche.

Die Eichel ist an den Rändern der Harnröhre entzündet, die Harnröhre gerötet und meist auch etwas geschwollen. Der Schmerz beim Urinieren wird oft damit verglichen, dass jemand Glassplitter in die Harnröhre schiebt. Schreitet das Krankheitsbild weiter voran, folgen auch beim Mann Unterbauchschmerzen sowie Schmerzen und eine Schwellungen der Hoden tritt ein.

Behandlung

Nach dem Auftreten der ersten klaren Symptome, sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden, um eine Unfruchtbarkeit und die Schädigung von Organen wie Prostata oder Nebenhoden zu vermeiden. Behandelt wird die Krankheit mit Antibiotika, welche den Krankheitserreger, die Gonokokken, abtöten.

Die antibiotische Therapie besteht in der Regel in einer einmaligen oralen antibiotischen Therapie mit bis zu zwei Medikamenten, kann bei Bedarf aber auch auf eine längere Therapie ausgedehnt werden.

Neben der eigenen Behandlung, sollte man unbedingt die Sexualpartner der letzten Tage aufsuchen, um diese mit der Nachricht zu konfrontieren. Tut man dies nicht, können schlimme gesundheitliche Folgen bei den Partnern auftreten, auch eine Wiederansteckung mit der Krankheit ist möglich.

Kondome bieten zwar einen guten Schutz, doch bleibt das Risiko nicht komplett aus. Schließlich können diese reißen, oder bei anderen Sexualpraktiken ihre Wirkung verfehlen. Eine weitere Besonderheit ist, dass viele der Stämme resistent gegen Antibiotika werden. Daher werden heute zur Behandlung meist moderne Antibiotika eingesetzt, gegen die noch keine Resistenzen bestehen.