Vorzeitige Ejakulation (Ejaculatio praecox)

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Dr Stamatios PoupalosAllgemeiner Arzt

Ein vorzeitiger Samenerguss (vorzeitige Ejakulation, Ejaculatio praecox) bedeutet, dass der Zeitpunkt der Ejakulation vom Mann nicht kontrolliert werden kann. Der Orgasmusreflex zeitiger als gewünscht ausgelöst. Das Medikament Priligy hilft dabei, die sexuelle Leistung um 200-300% zu verlängern. Bei HealthExpress können Sie anhand einer Ferndiagnose und einem online Rezept Priligy online bestellen.

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Definition

Ein vorzeitiger Samenerguss (vorzeitige Ejakulation, Ejaculatio praecox) bedeutet in der Regel, dass der Zeitpunkt der Ejakulation vom Mann nicht kontrolliert werden kann. Dadurch wird der Orgasmusreflex zeitiger als gewünscht ausgelöst. Dabei tritt der Samenerguss bereits maximal eine Minute nach oder sogar schon vor dem Eindringen in die weibliche Scheide der Frau auf. Die vorzeitige Ejakulation berücksichtigt gewöhnlich drei zentrale Aspekte. Dazu zählen:

  • die kurze Dauer bis zum Samenerguss,
  • der Verlust der willentlichen Ejakulationskontrolle,
  • der Leidensdruck des Betroffenen und häufig ebenso der Partnerin.

Vorzeitiger Samenerguss ist ein häufiges Phänomen sowohl bei jüngeren, als auch bei älteren Männern. Es wird geschätzt, dass einer von drei Männern von diesem Ejakulationsproblem zu irgendeinem Zeitpunkt in seinem Leben betroffen ist. Vorzeitige Ejakulation kann vielfach auftreten oder von Zeit zu Zeit, abhängig von der zugrunde liegenden Ursache des Problems.

vejakulation beim mann

Einmalige oder spezifische situationsbedingte Probleme der sexuellen Leistung aufgrund von akutem übermäßigem Alkoholkonsum oder neuen sexuellen Erfahrungen zählen dabei nicht als Sexualstörung. Der Begriff vorzeitiger Samenerguss bezieht sich auf eine chronische Störung. Der Betroffene wünscht sich, den Samenerguss verzögern zu können, scheitert aber immer wieder aus körperlichen oder psychischen Gründen.

Was ist der Unterschied zwischen einem vorzeitigen Samenerguss und Impotenz (Erektionsstörung)?

Eine vorzeitige Ejakulation und Impotenz werden oftmals miteinander in Verbindung gebracht, da sie beide die Erektion betreffen. Der Unterschied zwischen den beiden ist, dass Impotenz die Unfähigkeit bezeichnet eine Erektion zu bekommen oder eine Erektion während des Geschlechtsverkehrs zu erhalten, wohingegen ein vorzeitiger Samenerguss auftritt, wenn der Geschlechtsverkehr zu schnell beendet wird.

Dr Stamatios PoupalosAllgemeiner Arzt

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Ursachen

Eine vorzeitige Ejakulation kann verschiedene Ursachen haben. Bislang sind sie noch nicht hinreichend geklärt. Forscher diskutieren neben psychischen Ursachen ebenso neurophysiologische Gründe, das heißt Ursachen, welche zwischen den Nervenzellen in der Signalübertragung liegen.

Es gibt verschiedene Faktoren, die einen vorzeitigen Samenerguss begünstigen, beispielsweise die erektile Dysfunktion (Erektionsstörung). Diese kann gleichzeitig mit dem vorzeitigen Samenerguss oder auch als eigenständige Sexualstörung auftreten. Ebenso können die Kontrollmöglichkeiten durch die Häufigkeit des Geschlechtsverkehrs beeinflusst werden. Sexualmediziner vermuten, dass ein unregelmäßiger Geschlechtsverkehr eine vorzeitige Ejakulation fördern kann.

Auch sexuelle Unerfahrenheit ist ein weiterer Risikofaktor. Zu den möglichen psychischen Ursachen kommen für einen vorzeitigen Samenerguss frühkindliche sexuelle Störungen, sexuelles Leistungsdenken, einschränkende Sexualerziehung, unrealistische Vorstellungen von Sexualität oder Versagensangst infrage.

Auch die Angst vor einer vorzeitigen Ejakulation wird in der Verbindung mit einem vorzeitigen Samenerguss vermutet. Ein vorzeitiger Samenerguss ist auch durch körperliche Erkrankungen möglich, beispielsweise Harnwegsinfekte und Diabetes mellitus. Weitere Risikofaktoren sind Nebenwirkungen von verschiedenen Medikamenten, unter anderem bestimmte Schmerzmittel und Wirkstoffe, welche einen Teil des Nervensystems (Sympathikus) beeinflussen.

Ursachen der Ejaculatio praecox in tabellarischer Übersicht:

Physische Ursachen
Diabetes mellitus Impotenz (erektile Dysfunktion)
Erhöhte Samenmenge Erkrankungen der Schilddrüse
Erkrankungen der Prostata Harnwegsinfekte
Neurologische Erkrankungen Gefäßbeschwerden
Seelische Ursachen
Versagensangst Beziehungsprobleme
Unrealistische Ansprüche an die eigene sexuelle Leistungsfähigkeit Stress, Leistungsdruck
frühkindliche sexuelle Störungen einschränkende Sexualerziehung

Symptome

Eine vorzeitige Ejakulation zeichnet sich in erster Linie durch folgende Symptome aus:

  • Der Samenerguss erfolgt vor, während oder bereits sehr kurz, nachdem der Mann in die Scheide der Frau eingedrungen ist. Die Dauer beträgt weniger als eine bis zwei Minuten.
  • Der Mann kann den Zeitpunkt der Ejakulation nicht steuern und kontrollieren.
  • In der Regel wird der vorzeitige Samenerguss erst zum Problem, wenn dieser in der Mehrzahl aller sexuellen Kontakte auftritt, wodurch der Sexualakt von einem der Partner als unbefriedigend empfunden wird.

Bei nicht betroffenen Männern dauert es durchschnittlich 5,4 Minuten bis zum Höhepunkt. Bei Männern, welche hingegen unter einer vorzeitigen Ejakulation leiden, beträgt diese Latenzzeit meist weniger als ein oder bis zu zwei Minuten. Manchmal genügt auch allein der Gedanke an sexuelle Handlungen, dass ein vorzeitiger Samenerguss auftritt.

Diagnose

Für die Diagnose einer vorzeitigen Ejakulation (Ejaculatio praecox) werden quantitative (messbare) und qualitative (subjektiv wahrgenommene) Kriterien erfasst.

Das zentrale quantitative Kriterium bei der Ejaculatio praecox ist die Zeitspanne zwischen dem Einführen des Penis in die Vagina und des Samenergusses. Diese Zeitspanne wird als intravaginale Ejakulationslatenzzeit (engl.: intravaginal ejaculation latency time, IELT) bezeichnet. Die IELT unterliegt bei gesunden Probanden einer großen Bandbreite. Internationalen Studien zufolge liegt sie im Durchschnitt bei 5,4 bis 5,7 Minuten. Bei Männern mit vorzeitigem Samenerguss liegt sie durchschnittlich bei 1,8 Minuten. Männer mit lebenslanger Ejaculatio praecox haben in der Regel eine IELT von weniger als 1 Minute.

Darüber hinaus spielt die subjektive Wahrnehmung eine wichtige Rolle bei der Diagnose der vorzeitigen Ejakulation. Zu diesen qualitativen Kriterien gehört das Gefühl des Kontrollverlustes über die Ejakulation und ein daraus resultierender hoher Leidensdruck des Betroffenen.

Eine Ejaculatio praecox liegt nur dann vor, wenn die beschriebenen Diagnosekriterien bereits über einen längeren Zeitraum erfüllt sind und beispielsweise nicht nur bei einer neuen Partnerin oder nach längerer sexueller Abstinenz auftreten. Die Problematik muss nicht zwangsläufig seit der Pubertät vorliegen, wie es bei der lebenslangen Form der Ejaculatio praecox der Fall ist. Sie kann auch zu einem bestimmten Zeitpunkt aufgetreten sein, nachdem es einen (beliebig langen) Zeitraum mit normaler Ejakulationszeit gab.

Anamnese

Ob die quantitativen und qualitativen Diagnosekriterien erfüllt sind, erfragt der Arzt im Rahmen eines ausführlichen Gesprächs mit dem Patienten (Anamnese). Neben der intravaginalen Ejakulationslatenzzeit, dem Kontrollgefühl und dem Leidensdruck sind noch weitere Informationen für die Diagnosestellung wichtig. Hierzu gehört der Zeitpunkt des ersten Auftretens des vorzeitigen Samenergusses, insbesondere ob die Problematik schon bei den ersten sexuellen Kontakten bestand.

Darüber hinaus fragt der Arzt nach möglichen weiteren sexuellen oder partnerschaftlichen Problemen, die sich durch die frühe Ejakulation ergeben könnten. Weitere mögliche Themen sind andere körperliche Probleme, sexuelle Vorlieben oder konkrete Umstände des Ejakulationsprozesses.

All diese Informationen geben Aufschluss über die individuelle Problematik des Patienten und geben erste Hinweise auf mögliche Ursachen. Da die Ejaculatio praecox ganz verschiedene Ursachen haben kann, die jeweils andere Behandlungsmöglichkeiten erfordern, ist es wichtig, zusätzlich zur Anamnese eine körperliche Untersuchung durchzuführen. Durch sie lässt sich ausschließen, dass der vorzeitige Samenerguss ein Symptom einer anderen Erkrankung (wie Prostataentzündung, Erektionsstörung oder Probleme mit der Schilddrüse) ist. Insbesondere ist die Ejaculatio praecox abzugrenzen von der/dem:

  • spontanen Ejakulation im wachen Zustand ohne besondere sexuelle Stimulation, wie sie in der Pubertät häufig vorkommt (Ejaculatio diurana spontana)
  • unkontrollierten Ausfluss von Sperma aus der Harnröhre ohne sexuelle Stimulation, wie er vor allem bei älteren Männern auftritt (Spermatorrhö)
  • Sekretausfluss vor der eigentlichen Ejakulation (präejakulative Sekretion)
  • alleine durch die Fantasie des Betroffenen ausgelöste Ejakulation ohne zusätzliche sexuelle Stimulation

Behandlung und Therapie

Je nach Ursache können zur Therapie der frühzeitigen Ejakulation physische, medikamentöse oder auch psychotherapeutische Therapieansätze hilfreich sein. Bei manchen Männern kann bereits ein häufiges Masturbieren oder ein Orgasmus, der schon vor dem eigentlichen Geschlechtsakt vorangegangen ist, einen verzögerten Samenerguss bewirken. Zudem können Betroffene mithilfe von bestimmten Techniken lernen, den Zeitpunkt besser wahrzunehmen und zu steuern, beispielsweise durch die Stopp-Start- sowie der Squeeze-Methode.

Psychotherapeutische Maßnahmen

In der psychotherapeutischen Behandlung eines vorzeitigen Samenergusses werden folgende Verfahren angewendet:

  • Sexualtherapie
  • Verhaltenstherapie
  • Familien- oder Paartherapie

Eine Psychotherapie dient dem Ziel, dass Ängste abgebaut und der Teufelskreis zwischen der Angst und dem vorzeitigen Samenerguss durchbrochen wird. Die Therapie kann zudem darauf abzielen, dass Denk- und Verhaltensmuster geändert oder ein sexueller Leistungsdruck gemindert wird.

Manuelles Verzögern der Ejakulation

Stopp-Start-Methode

Mit der Stopp-Start-Methode kann der betroffene Mann lernen, die Erregung besser zu steuern, sodass die Ejakulation verzögert wird. Hierfür masturbiert der Mann, aber kurz vor dem kritischen Unausweichlichkeitspunkt hält er so lange inne, bis die Erregung nachlässt. Im Anschluss beginnt er mit der Masturbation von Neuem. Dieser Vorgang wird so lange wiederholt, bis der Zeitpunkt des Samenergusses irgendwann besser kontrolliert werden kann.

Squeeze-Methode

Bei der so genannten Squeeze-Methode handelt es sich um eine Weiterführung der Stopp-Start-Übung, die ebenfalls dazu dient, dass der Zeitpunkt der Ejakulation verzögert wird. Der Mann unterbricht einerseits kurz vor dem Höhepunkt den Sexualakt, damit der Zeitpunkt des ungewollten Samenergusses besser wahrgenommen und in der Folge besser beeinflusst werden kann. Mit dem Daumen übt er zusätzlich im Bereich der Eichel Druck aus. Das Ziel ist, dass die Blutmenge im Penis verringert und der Ejakulationsreflex unterbrochen wird. Dadurch soll die Ejakulation verzögert werden.

Medikamentöse Behandlung beim vorzeitigen Samenerguss

Der vorzeitige Samenerguss kann medikamentös behandelt werden. Das einzige verschreibungspflichtige Medikament ist Priligy. Der aktive Wirkstoff Dapoxetin (Hydrochlorid) hemmt die Wiederaufnahme von Serotonin im Gehirn. Serotonin, auch bekannt als Glückshormon, ist eng mit den Mechanismen der Ejakulation und des Orgasmus verknüpft.

In wissenschaftlichen Studien wurde bei Probanden, die an einer vorzeitigen Ejakulation leiden, ein besonders niedriger Serotoninspiegel festgestellt. Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (Selective-Serotonine-Reuptake-Inhibitor, SSRI), die vor allem zur Behandlung von Depressionen eingesetzt werden, lassen das ausgeschüttete Serotonin länger im Blutkreislauf verweilen. So kann mehr Kontrolle über die Ejakulation ausgeübt und der Samenerguss bewusst verzögert werden.

Den vorzeitigen Samenerguss vorbeugen

Einer vorzeitigen Ejakulation, der Sexualstörung, kann nicht direkt vorgebeugt werden. Allerdings können mittlerweile verschiedene Methoden dem betroffenen Mann oder dem Partner dabei helfen, dass die eigene Erregung besser wahrgenommen und der Zeitpunkt des Samenergusses somit besser kontrolliert wird. Dazu zählen die genannten Methoden. Häufig kann ebenso ein offenes Gespräch sehr hilfreich sein, um den psychischen Druck erheblich zu mindern und damit die Möglichkeit auf ein erfülltes Liebesleben zu erhöhen.

Vor allem ist wichtig, dass sich der Mann nicht unter Druck setzt, denn durch einen sexuellen Leistungsdruck kann das Problem sogar noch verstärkt werden. Es gibt Männer, die einen vorzeitigen Samenerguss verhindern können, indem sie vor dem Geschlechtsakt masturbieren und somit die Erregbarkeit herabsetzen.

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Priligy, ein Medikament gegen vorzeitigen Samenerguss (vorzeitige Ejakulation, Ejaculatio praecox), ist verschreibungspflichtig und kann demzufolge in Deutschland nicht ohne Rezept erworben werden.

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Quellen: