Welche Zusammenhänge bestehen zwischen Impotenz und Rauchen?

Tabakrauch enthält nicht nur das abhängig machende Nikotin, sondern hunderte krebserzeugende und gefäßschädigende Stoffe. Diese Giftstoffe machen das Rauchen zur häufigsten vermeidbaren Todesursache weltweit, dennoch rauchen rund 30 % der deutschen Bevölkerung. Folgen des Tabakrauchens können Herzkreislauferkrankungen (KHK, Schlaganfall, pAVK, Bluthochdruck), Krebs (Mundboden-, Lippen-, Lungen-, Blasen-, Speiseröhren-, Magenkrebs und viele mehr), Lungenerkrankungen (COPD, Lungenfibrose), Diabetes mellitus, Leberzirrhose, Bauchspeicheldrüsenentzündung, Nierenversagen und eine Neigung zu Infektionen sein.

Viele der Folgeerkrankungen verkürzen die Lebenszeit und verringern die Lebensqualität. Nicht tödlich, aber qualitätsmindernd ist die erektile Dysfunktion, eine Form der Impotenz, die ebenfalls Folge des Tabakrauchens sein kann.

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Erektile Dysfunktion und ihre Ursachen

Mehrere Krankheitsbilder werden unter Impotenz zusammengefasst: die Unfähigkeit, eine Erektion zu bekommen (erektile Dysfunktion); die Unfähigkeit, einen Samenerguss zu bekommen (Anejakulation) sowie die Unfähigkeit, Kinder zu zeugen, obwohl Erektion und Samenerguss möglich sind. Die Form der Impotenz, die mit dem Rauchen assoziiert ist, ist vornehmlich die erektile Dysfunktion, ein Krankheitsbild, das dadurch beschrieben ist, dass keine zur Penetration ausreichend harte Erektion erreicht wird oder gehalten werden kann.

Leiden Sie an Impotenz, können unsere Ärzte Ihnen sagen, ob eine medikamentöse Behandlung für Sie geeignet ist. Hierzu müssen Sie lediglich die kostenlose ärztliche Konsultation durchführen.

Klicken Sie hier um die passende Behandlung zu finden

Eine erektile Dysfunktion betrifft etwa ein Drittel aller Männer im Laufe ihres Lebens und kann zeitweise begrenzt auftreten, wenn zum Beispiel emotionaler Stress oder Alkohol die Ursache war. Weitere Ursachen sind Diabetes mellitus, Übergewicht, Bluthochdruck, Rückenmarksverletzungen im Bereich des Erektionszentrums sowie manche Medikamente, darunter Betablocker, Antiepileptika und Antidepressiva.

Die Grenze zwischen "normal" und "krankhaft" ist fließend. Der Verdacht auf eine erektile Dysfunktion liegt vor, wenn mindestens ein halbes Jahr lang in mehr als 70 % der Fälle keine zur Penetration ausreichende Erektion aufgebaut oder gehalten werden konnte. Einen groben Überblick, ob eine erektile Dysfunktion vorliegt, kann der International Index of Erectile Function (IIEF) geben.

Welche Zusammenhänge bestehen zwischen Rauchen und Impotenz?

Mehrere Krankheitsbilder werden unter Impotenz zusammengefasst: die Unfähigkeit, eine Erektion zu bekommen (erektile Dysfunktion); die Unfähigkeit, einen Samenerguss zu bekommen (Anejakulation) sowie die Unfähigkeit, Kinder zu zeugen, obwohl Erektion und Samenerguss möglich sind. Die Form der Impotenz, die mit dem Rauchen assoziiert ist, ist vornehmlich die erektile Dysfunktion, ein Krankheitsbild, das dadurch beschrieben ist, dass keine zur Penetration ausreichend harte Erektion erreicht wird oder gehalten werden kann.

Leiden Sie an Impotenz, können unsere Ärzte Ihnen sagen, ob eine medikamentöse Behandlung für Sie geeignet ist. Hierzu müssen Sie lediglich die kostenlose ärztliche Konsultation durchführen.

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Eine erektile Dysfunktion betrifft etwa ein Drittel aller Männer im Laufe ihres Lebens und kann zeitweise begrenzt auftreten, wenn zum Beispiel emotionaler Stress oder Alkohol die Ursache war. Weitere Ursachen sind Diabetes mellitus, Übergewicht, Bluthochdruck, Rückenmarksverletzungen im Bereich des Erektionszentrums sowie manche Medikamente, darunter Betablocker, Antiepileptika und Antidepressiva.

Die Grenze zwischen "normal" und "krankhaft" ist fließend. Der Verdacht auf eine erektile Dysfunktion liegt vor, wenn mindestens ein halbes Jahr lang in mehr als 70 % der Fälle keine zur Penetration ausreichende Erektion aufgebaut oder gehalten werden konnte. Einen groben Überblick, ob eine erektile Dysfunktion vorliegt, kann der International Index of Erectile Function (IIEF) geben.

Tabakrauchen und Sildenafil (Viagra)

Die erektile Dysfunktion kann mit Phosphodiesterase-V-Hemmern (PDE-5-Hemmern) Adipositas wie Sildenafil, dem Wirkstoff des Präparates Viagra behandelt werden. Bei Rauchern ist diese Behandlungsmethode jedoch weniger erfolgsversprechend als bei Nichtrauchern. Ursache ist die Reaktion der Zellen der Gefäßwand auf Stickoxid (NO), worüber die gefäßerweiternde Wirkung erzielt wird. Bei Rauchern ist dieser Mechanismus gestört. Da alle PDE-5-Hemmer (dazu gehören neben Sildenafil auch Tadalafil, Vardenafil, Avanafil) über diesen Weg wirken, hilft es wenig, das Präparat zu wechseln.

Welche Auswirkungen hat ein Rauchstopp auf die Potenz?

Je länger ein Rauchstopp anhält, desto weiter sinken die mit dem Rauchen assoziierten Risiken. Die Verkalkung der Arterien ist bis zu einem gewissen Punkt (Auftreten der "fatty streaks", streifenförmigen Ablagerungen von Fetten an der Gefäßwand) umkehrbar. Sobald dieses Stadium überschritten ist, bleiben die Verkalkungen bestehen.

Ein Raucherentwöhnung verringert allerdings das Fortschreiten der Gefäßverkalkung und vermindert das Risiko, dass Komplikationen wie eine völlige Gefäßverlegung auftreten. Schadstoffe im Tabakrauch stören die Funktion der Zellen in der Gefäßwand, sodass sich das Gefäß nicht mehr adäquat entspannen kann. Wird diese Funktion nicht mehr gestört, können sich die Gefäße wieder weiter dehnen und mehr Blut einströmen lassen - die Füllung der Schwellkörper des Penis wird erleichtert. Beobachtungen an Kanadischen Männern mit erektiler Dysfunktion ergaben jedoch, dass auch ehemalige Raucher weiterhin ein deutlich höheres Risiko für Impotenz haben als Männer, die nie geraucht haben.

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Insgesamt ist die Studienlage nicht gänzlich eindeutig. Es ist zu vermuten, dass ein Rauchstopp im jungen Erwachsenenalter notwendig ist, um das Risiko für eine erektile Dysfunktion signifikant zu verringern. Eine Raucherentwöhnung im höheren Lebensalter scheint deutlich geringere Effekte erzielen zu können. Allerdings besteht die Wahrscheinlichkeit, dass durch einen Rauchstopp im höheren Alter zumindest die Wirkung von PDE-5-Hemmern verbessert werden kann.

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Quellen: