Mittel gegen Blasenentzündung

Die Blasenentzündung (auch Zystitis oder Blasenkatarrh genannt) äußert sich in einer Entzündung der Schleimhaut oder der gesamten Harnblasenwand. Die Blase bildet gemeinsam mit der Harnröhre die unteren Harnwege. Die oberen Harnwege werden hingegen aus Nieren und Harnleiter gebildet. Somit handelt es sich bei der Harnblasenentzündung um einen unteren Harnwegsinfekt.

Zu den häufigsten Ursachen einer Blasenentzündung zählt die bakterielle Infektion. Die Bakterien stammen meistens aus dem Darm und nisten sich dann gerne in den Harnwegen ein. So zum Beispiel das Bakterium Escherichia coli, welches mit Vorliebe in die Blase wandert, um dort eine Entzündung auszulösen. Aber auch Würmer, Pilze und Viren können der Auslöser einer Zystitis sein.

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Verfügbare Behandlungen Blasenentzündung
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Trimethoprim

  • Antibiotikum zur Behandlung von Blasenentzündungen
  • Wird in Form von Tabletten eingenommen
  • Nur geringes Risiko auf Nebenwirkungen

Die unterstützende Behandlung

In der Regel handelt es sich bei einer Blasenentzündung um einen unkomplizierten Krankheitsverlauf. Eine Therapie basiert primär darauf, die Symptome zu lindern. Die Ursache ist dabei ausschlaggebend, welche Medikamente geeignet sind und welche Maßnahmen als sinnvoll erscheinen.

Leiden Sie häufig unter Blasenentzündungen, können unsere Ärzte Ihnen sagen, ob eine medikamentöse Behandlung für Sie geeignet ist. Hierzu müssen Sie lediglich kostenlose fachärztliche Konsultation durchführen.

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Bei einer Blasenentzündung ist es zwar absolut ratsam einen Arzt aufzusuchen, jedoch gibt es auch viel was der Patient selbst tun kann, um eine angemessene Behandlung durchzuführen, beziehungsweise diese zu unterstützen.

Pflanzliche Mittel gegen Blasenentzündung

Eine hohe Flüssigkeitszufuhr

Und auch wenn das Wasserlassen während einer Blasenentzündung sehr schmerzhaft ist, so sollte der Patient dennoch darauf achten, viel zu trinken. Denn die hohe Flüssigkeitsaufnahme trägt dazu bei, dass die Harnwege durchgespült und somit von Bakterien befreit werden.

Sitzbäder und Wärmflasche

Parallel dazu ist es hilfreich Sitzbäder zu nehmen oder eine Wärmflasche zu benutzen. Damit lassen sich die Beschwerden zumindest lindern.

Naturheilmittel gegen Blasenentzündung

cranberry blasenentzündung

Es gibt zahlreiche homöopathische Präparate zur Behandlung bei Blasenentzündung:

  • Cranberry-Kapseln,
  • Beerentraubenextrakt-Blätter,
  • Brennnesselblätter
  • Blasen- und Nierentee.

Aber auch nach der Infektion können die Patienten einiges tun, um die Beschwerden zu lindern. Zum Beispiel mit einer Rotlichtlampe. Das warme Licht wirkt schmerzlindernd und krampflösend.

Zur erfolgreichen Therapie einer Blasenentzündung kann einiges erforderlich sein, was nur der Arzt durchführen kann. Wer die ersten Anzeichen einer Blasenentzündung spürt, sollte deshalb unbedingt einen Arzt aufsuchen. Wer sich alternativ dazu entscheidet, die Bekämpfung der Blasenentzündung nur mit Hausmitteln anzugehen, läuft Gefahr die Krankheit zu verschleppen. Damit können die Erreger weiter aufsteigen eine Nierenbeckenentzündung hervorrufen. In schweren Fällen kann es sogar zu einer Blutvergiftung kommen.

Zystitis Behandlung mit Medikamenten

Die Therapie einer akuten Blasenentzündung umfasst in der Regel verschreibungspflichtige Antibiotika. Diese Medikamente sind dabei behilflich, die Symptome schnell und wirkungsvoll zu eliminieren. In 25 bis 42 Prozent der Fälle verschwinden die Beschwerden von selbst, also ohne Anwendung von Antibiotika.

antibiotikum blasenentzündung

Eine Behandlung mit antibiotischen Medikamenten steigert jedoch die Heilungsrate enorm. Darüber hinaus werden auch die Erreger der Zystitis bekämpft. Wer sich für die antibiotische Behandlung entscheidet, minimiert das Risiko einer erneuten Erkrankung. Welches Antibiotikum verschrieben wird, entscheidet der Arzt.

Die Verschreibung hängt dabei von mehreren Faktoren ab. Zum Beispiel ob eine Schwangerschaft besteht oder ob zuvor bereits Antibiotika eingenommen wurde. Aber auch potenzielle Allergeien beeinflussen die Medikamentenauswahl. Des Weiteren ist zu beachten, dass sich viele Erreger inzwischen an bestimmte Medikationen gewöhnt haben und diesen gegenüber resistent sind. Das betrifft zum Beispiel Ampicillin, welches in 60 Prozent der Fälle wirkungslos ist und Trimethoprim/Sulfamethoxazol, welches in 30 Prozent der Fälle wirkungslos ist. Dennoch ist es wichtig, die Blasenentzündung mit einem Antibiotikum zu behandeln, da diese Behandlung wie bereits erwähnt, vor einer neuen Erkrankung schützt.

Viele Ärzte entscheiden sich bei der Behandlung für die Kombination aus Sulfametoxazol und Trimethoprim. In der Regel wird das Medikament in Tablettenform angewendet. Die Dauer der Behandlung umfasst dabei drei bis zehn Tage. Sofern das verschriebene Medikament gut vertragen wird, muss dieses unbedingt so lange eingenommen werden, wie es der Arzt angeordnet hat. Kommt es jedoch zu einer Unverträglichkeit, so muss die Behandlung umgehen abgebrochen und der Arzt erneut aufgesucht werden.

Vorbeugende Maßnahmen

Wie bei vielen anderen Krankheiten auch, lässt sich das Risiko einer Infektion mit geeigneten Präventivmaßnahmen minimieren. So ist es gerade für Frauen ratsam beim Toilettengang darauf zu achten, dass keine Bakterien aus dem Darm in den Harnwege gelangen.

vorbeugen blasenentzündung

Aber auch feuchte und nasse Badekleidung sollte nach dem Schwimmen sofort ausgezogen werden. Darüber hinaus ist es ratsam, sich nicht auf kalte Steine zu setzen. Und auch in der Sauna ist eine Ansteckungsgefahr besonders hoch, weshalb immer ein Handtuch zwischen Gesäß und Bank verwendet werden sollte. Und auch in der Schwimmhalle besteht die Gefahr einer Ansteckung. Während der Menstruation wenn Frauen besonders anfällig für Infektionen sind, sollte deshalb auf den Schwimmbadbesuch verzichtet werden.

Aber auch der wärmende Schutz der Nieren im Winter gehört zu den unerlässlichen Schutzvorkehrungen. Darüber hinaus sollte viel getrunken werden. Täglich mindestens zwei Liter Wasser, Tee oder verdünnte Fruchtsäfte.

Auch eine Vaginalspülung kann Abhilfe verschaffen. Wer beispielsweise einen Irrigator im Internet bestellt, bekommt in der Regel zwei verschiedene Aufsätze in Form von Düsen dazu. Eine dieser beiden Düsen wird für die vaginale Spülung eingesetzt, womit viele Bakterien ganz einfach ausgespült werden.

Aber auch die Ernährung spielt eine große Rolle, wenn es darum geht einer Blasenentzündung vorzubeugen. Diese sollte nicht nur ausgewogen, sondern auch reich an Antioxidantien und vor allem probiotisch sein. Es gibt aber auch natürliche Antibiotika, welche immer eingenommen werden können. Zum Beispiel Ingwer oder kolloidales Silber. Das kolloidale Silber wirkt bakterieneindämmend und wird über die Mundschleimhaut aufgenommen.

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